Radevormwald: „Freundeskreis Rade“- Prozess gegen Rechte nicht öffentlich

Landgericht KölnNicht öffentlich
„Der Prozess gegen den rechtsextremen Freundeskreis Rade vor dem Landgericht Köln findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Vorsitzende Richterin Sibylle Grassmann begründete dies am Mittwoch damit, dass einige der Angeklagten zum Tatzeitpunkt noch minderjährig gewesen seien. Für sie bestehe die Gefahr, erhebliche beruftliche und soziale Nachteile“ zu erleiden. Die Berichterstattung in den Medien könne sie stigmatisieren und vorverurteilen“, schreibt der KStA.

Kommentar
Es ist bezeichnend, dass die Richterin am Landgericht Köln die „Gefahr, erhebliche berufliche und soziale Nachteile zu erleiden“ für die Angeklagten befürchtet, wenn eine Berichterstattung der Verhandlung durch die Medien erfolgen würde. Dies ist stichhaltig. Pro NRW-Mitglieder haben es besonders schwer sich in einer Ausbildung oder im Beruf zu etablieren. Gerade in Rade bekamen dies in der Vergangenheit einige Bürgerbewegte in Ausbildung oder Beruf schmerzlich zu spüren.

Ihr Ronald Micklich

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