Pro NRW: Verurteilt – Geldstrafe für Pro-NRW-Mitglied

Thorben Wengert/pixelio.de

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Juristisches Nachspiel
„Ein juristisches Nachspiel zu den Krawallen am 1. Mai vergangenen Jahres (wir berichteten) gab es gestern nunmehr auch für ein Mitglied der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Bürgerbewegung Pro NRW: Vor einem Solinger Einzelrichter hatte sich ein 51-jähriger Bonner zu verantworten. Der Prozess endete mit einer Geldstrafe.“

Tatvorwurf
„Die Anklagebehörde warf dem Bürokaufmann vor, während der eskalierenden Pro-NRW-Kundgebung auf der Konrad-Adenauer-Straße ein Wurfgeschoss in Richtung der Polizisten oder der salafistischen Teilnehmer der Gegendemonstration geschleudert zu haben. Darum war der Bonner wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung angeklagt, denn durch den Wurf verletzte Personen konnten nicht ausgemacht werden.“

Nur eine peinliche Trockenübung?
„Die entscheidende Frage: War es tatsächlich ein Steinwurf, wie es der Ankläger, Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Kiskel vermutete? Oder war es damals „nur eine peinliche Trockenübung“, wie es der Verteidiger des Bonners, Rechtsanwalt Markus Beisicht zur Entlastung seines Mandanten formulierte?“

Quittung
„Da der Bonner erst kürzlich vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen Widerstands gegen Polizeibeamte (wir berichteten) zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro verurteilt worden ist, wurde diese mit der jetzt ausgesprochenen Strafe in Höhe von ebenfalls 900 Euro zu einer Gesamtstrafe über 1500 Euro zusammengezogen.“  Auszüge aus einem Bericht des Solinger Tageblattes

Ihr Ronald Micklich

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