Köln: Pro NRW/Köln – Weitere Anklage gegen Jörg Uckermann

Jörg Uckermann

Uckermann bei der Pierre Vogel Demo 2012 in Köln

Weitere Anklage wegen Betrug
Der Kölner Stadtanzeiger berichtet: „Der Ratspolitiker Jörg Uckermann sieht sich einer weiteren Anklage ausgesetzt. Das Fraktionsmitglied der rechtsextremen Organisation Pro Köln soll sich wegen Betrugs bei der Abrechnung von Sitzungsgeldern verantworten.“

Einnahmen verschwiegen
„Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Ratspolitiker Jörg Uckermann von der rechtsextremen Organisation Pro Köln Anklage wegen Betrugs erhoben. Er soll bei Anträgen auf Sozialleistungen eigene Einnahmen verschwiegen haben. Deshalb habe er zu viel Geld vom Jobcenter bekommen. In einem anderen Verfahren wird Uckermann und weiteren Fraktionsmitgliedern von Pro Köln vorgeworfen, sie hätten wiederholt bei der Abrechnung von Sitzungsgeldern betrogen – zum Schaden der Kölner Stadtkasse. Uckermann hat die Vorwürfe zurückgewiesen“
, schreibt der KStA.

Kommentar
Wieder einmal steht Uckermann unter Anklage. Das mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommene Pro NRW / Köln Mitglied, ist Ratsherr im Kölner Stadtrat und vertritt seine Partei in Ausschüssen der Stadt. Seine Verfehlungen bleiben offensichtlich ohne Auswirkung auf seine Funktionärstätigkeit. Bei Pro NRW gibt es noch weitere mit dem Gesetz in Konflikt gekommene Funktionäre und hervorgehobene Mitglieder, die offensichtlich kein Problem für die Grundgesetzpartei darstellen. Uckermann ist stellvertretender Landesvorsitzender von Pro NRW.

Ihr Ronald Micklich

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