Pro NRW-Hamm: Ratsherr Gerald Thörner jetzt parteiloses Mitglied – Die Erosion bei Pro NRW schreitet fort! +Ergänzung+

Screenshot: Ratsinformationssystem der Stadt Hamm

Screenshot: Ratsinformationssystem der Stadt Hamm

Ergänzung: Gerald Thörner ist in den Legislaturperioden  2004 und 2009 jeweils im Oktober für die Republikaner in den Rat der Stadt Hamm eingezogen. Im April 2010 erklärte Thörner seinen Austritt bei den Republikanern. Seit diesem Zeitpunkt wird er als „parteiloses Mitglied“ im Rat der Stadt Hamm geführt, da er sich keiner anderen Partei im Rat der Stadt angeschlossen hat. Ob er nun Mitglied in einer anderen politischen Bewegung oder Sekte ist, bleibt unerheblich. Bei den kommenden Kommunalwahlen 2014 gelten die Regularien für einen Neuantritt, da noch nie ein Mitglied von Pro NRW in den Rat der Stadt Hamm gewählt wurde.Politisch spricht Thörner im Rat der Stadt nach wie vor als „parteiloses Mitglied“, sofern er was zu sagen hat.

Ihr B.S. Team

Schnauze voll?
Die Serie von Neueintritten profilierter Kommunalpolitiker in die Bürgerbewegung pro NRW im Vorfeld der Landtagswahl (2010) reißt nicht ab. Gestern erklärte der Stadtverordnete der kreisfreien Stadt Hamm, Gerald Thörner, seinen Eintritt in pro NRW “, tönte der Propaganda-Kanal der Bürgerbewegten noch im April 2010.

Lange hat der ex-Republikaner und zu Pro NRW gewechselte Ratsherr Gerald Thörner augenscheinlich gebraucht, um zu erkennen, dass mit Pro NRW kein Blumenpott zu gewinnen ist. Jetzt wird er als parteiloses Mitglied im Rat der Stadt Hamm geführt.

Hintergrundwissen
Am 14.03.2011 berichtet der politische Blog  nrwrex : „Pro NRW“ hat nun auch einen Bezirksvorstand für Südwestfalen gewählt. Vorsitzender wurde der Ex-„Republikaner“ Gerald Thörner aus Hamm. Die politischen Aktivitäten von Thörner für Pro NRW sind nicht erwähnenswert.

Interessant ist eine Auseinandersetzung zwischen Thörner und dem Grünen-Ratsherr Karsten Weymann. Dieser hatte in der Ratssitzung vom 18. September 2012 den als parteilos geführten Ratsherren Gerald Thörner als „einzig noch verbliebenen Nazi im Rat“ bezeichnet. In einem anwaltlichen Schreiben wird Weymann aufgefordert, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und die bisherigen Kosten von 402,82 Euro zu tragen. Weymann erklärte  „ich werde weder das eine noch das andere tun“, er stehe zu seinen Worten. „Ich werde mich also auch nicht entschuldigen“. Quelle

Wie die Lippewelle nun berichtet, wurde die Verhandlung gegen Karsten Weymann auf den 10.10.2013 verschoben.

Ob auch hier der Pro NRW Vierfachvorsitzende RA aus Leverkusen der Advokat des „Diffamierten“ ist, ist nicht bekannt aber auch nicht ausgeschlossen. Obwohl … bei Parteiaustritt kann gelten: „ bei Durchsicht meiner Akten bin ich auf noch unbezahlte Rechnungen gestoßen …“

Ihr Ronald Micklich

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