Pro NRW Remscheid: Lautes Propaganda-Getöse und ambivalente Angaben

IG Stimmen Remscheid

Screenshot vom 09.10.2013

Hintergrund
Im April 2012 gründete sich die “Interessengemeinschaft Remscheid-Mitte”, die den geplanten Moscheebau der islamistischen DITIB in Remscheid verhindern will. Dies versucht die IG mittels eines Bürgerbegehrens, wofür 4.300 Unterschriften notwendig sind (interessante Details).

Propaganda aus Remscheid
Unter Regional findet man auf der Hauptseite von Pro NRW am 08.10.2013 folgende Überschrift:Remscheid: OB demütigt engagierte Demokraten!“, und weiter:

„Seit Monaten sammelt in der Bergischen Großstadt Remscheid eine überparteiliche Bürgerinitiative Unterschriften gegen den Bau einer neuen DITIB-Moschee.“

„Laut Eigenangaben haben bereits mehrere tausend Bürger bei der “Interessensgemeinschaft Remscheid-Mitte”, in der sich auch der stellvertretende PRO-NRW-Kreisvorsitzende Jörg Schadwill engagiert, unterzeichnet.“

Klarstellung
Am 3. Juli 2012 wurde das Bürgerbegehren in Remscheid eingereicht. Bis heute sind über 15 Monate ins Land gegangen und von den erforderlichen 4.300 Unterschriften sind aktuell (9.10.2013) 1.731 ungeprüfte Unterschriften vorhanden.

Um nochmals zu verdeutlichen:  Seit Monaten (Pro NRW) bedeutet über ein Jahr, nämlich 15! Monate. Mehrere tausend! Unterschriften (Pro NRW) entpuppen sich als ein!-tausend-siebenhundert-einunddreißig nicht verifizierte Unterschriften.

Dies bedeutet in Zahlen: Pro Tag wurden durchschnittlich 3,8 Unterschriften gesammelt. Sollten die Sammler trotz schwieriger werdender Situation (die Pro-Sympathisanten sind langsam abgegrast), linear weiter wie bisher beglückt werden, haben sie etwa im August 2015 die notwendigen Unterschriften beisammen. Warum also das Getöse und die Eile mit der Abgabe der bisher eingesammelten Unterschriften?

Die von Pro NRW als „Eigenangaben“ präsentierten Zahlen sollten zwangsläufig vom Vorsitzenden der  IG-Remscheid, nämlich Herrn Jörg Schadwill kommen, Ihm zumindest aber vertraut sein.  Warum hat der stellvertretende Kreisvorsitzende von Pro NRW  nicht interveniert? Die Frage beantwortet  Herr Schadwill auch gleich in oben genannter Pro NRW-Meldung:

Ich finde es sehr schade, dass hier der Wille mehrerer tausend Bürger…“,

Herr Schadwill scheint sich der Realität vollständig zu verweigern. Sollte hier einmal mehr versucht werden den interessierten Leser zu täuschen? Fühlt sich Herr Schadwill gedemütigt, weil die Oberbürgermeisterin von Remscheid die Unterschriften nicht persönlich angenommen hat? Sind die beiden benannten Ansprechpartner im Büro der Oberbürgermeisterin für Herrn Schadwill nicht akzeptabel, wenn die Oberbürgermeisterin keinen Termin frei hat?, oder sollte hier nur wieder Propaganda gemacht werden, die in etwa so aussehen könnte:

Bildchen der Übergabe und Text: „Der stellvertretende Kreisvorsitzende von Remscheid, Beisitzer im Landesvorstand von Pro NRW und Vorsitzender der Interessengemeinschaft Remscheid-Mitte bei der Übergabe mehrerer tausend Unterschriften an die Oberbürgermeisterin von Remscheid Frau Beate Wilding gegen den geplanten Bau einer Prunkmoschee.“

Die von Pro NRW verlinkte „Wilding-Absage“, die als Bilddatei das Anschreiben der Oberbürgermeisterin an Herrn Schadwill zeigte, wurde zwischenzeitlich aus dem Netz genommen, der Text entsprechend geändert. Wurden hier Rechte verletzt?

Ihr Ronald Micklich

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