Pro NRW-Mglb.: Demo an „Ar rahman Moschee“ trotz Freibier nichts Berauschendes

Mario Malonn & lars Seidensticker in Solingen 2012

Mario Malonn (mit Schild), Mai 2012 Solingen

Keine Zwischenfälle
Ohne Zwischenfälle endete am Samstag die Demonstration der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften Bürgerbewegung Pro NRW vor der „Ar-raham“-Moschee in Mönchengladbach-Rheydt. 50 Menschen protestierten gegen Pro NRW. Ein stattliches, vom Steuerzahler bezahltes Aufgebot an Polizei, schützte die fröhlichen „Zecher“.

Protest gegen Salafisten
Pro NRW hatte zum Protest gegen die ebenfalls vom Verfassungsschutz unter Beobachtung stehenden Salafisten aufgerufen. So behauptet Pro NRW auf seiner Internet-Hauptseite: „in der marokkanischen „Ar rahman“ – Moschee, würden sich nachweislich Salafisten verstecken“, nachdem sie aus Eicken vertrieben worden wären.

Freibier/Demonstranten/Gegendemonstranten
100 Liter Freibier soll es gegeben haben, 50 Demonstranten aus Köln, Bonn und Berlin mögen es gewesen sein. Gleich drei stellvertretende Landesvorsitzende waren vor Ort, Wolfgang Palm (Aachen), Jörg Uckermann (Köln) und Dominik Roeseler (Mönchengladbach). Mit dabei war auch der Berliner Politnomade Mario Malonn (Gewählt zum Kreisvorsitzenden (Pro Deutschland) Berlin-Spandau im September 2013), der schon im Mai 2012 seinen Auftritt mit Pro NRW in Solingen hatte. Rechnerisch galt es also 10 Bier pro Kopf zu vertilgen.

Auch 50 Gegendemonstranten waren an der Moschee vertreten, obwohl Torben Schultz von der „Linken“ die Versammlung vor dem Bahnhof nach einer knappen Stunde aufhob. „Wir haben uns entschlossen, nicht mit vor die Moschee zu ziehen, weil wir keine Gelegenheit hatten, mit den Menschen dort vorher zu sprechen“, sagte er.

Die  dennoch vor die Moschee gezogenen Gegendemonstranten skandierten im Chor: „Ohne Freibier wärt ihr nur zu dritt, ohne Freibier wärt ihr nur zu dritt.“

Nichts aufregendes also. Man könnte auch sagen, es war wie immer: publikumsfreie Freiluft-Vorträge unter Gleichgesinnten mit ebenso vielen Kritikern.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.