Pro Köln: Parteiveranstaltung abgesagt – Pro Köln muss leider draußen bleiben +Ergänzung+

Pro NRW EffektErgänzung: Neuer Presse-Bericht zum Thema KStA 

Zum Nachdenken: Wieso wurden eigentlich bei so einer wichtigen Wahl nur 60 Mitglieder angemeldet? Pro Köln prahlt doch immer mit mehreren hundert Mitgliedern. Wurde hier schon eine (Vor) Auswahl getroffen? Waren vielleicht wieder, wie zur Kommunalwahl 2009, einige tausend Euro Startgeld für die vorderen Listenplätze Usus, die sich nicht jedes Mitglied leisten kann?

Propaganda
„Die rechtspopulistische Bürgerbewegung „Pro Köln“ bauscht eine missglückte und geplatzte Parteiveranstaltung in einer Gaststätte in Köln-Merheim auf. Der „Pro Köln“-Vorsitzende Markus Beisicht versteigt sich in einer schriftlichen Erklärung zu Worten wie “Dieser Skandal ist ein Anschlag auf die Demokratie insgesamt in Köln”.

Keiner will „Pro Köln“
„„Pro Köln“ wollte in einer Merheimer Gaststätte eine Versammlung abhalten, um sich für die Kommunalwahl 2014 aufzustellen. Allerdings, so der Wirt gegenüber report-k.de, hatte man sich nicht unter dem richtigen Namen Bürgerbewegung „Pro Köln“ angemeldet, sondern unter einem anderen Namen reserviert. Als er einen Tipp bekommen habe, wer hinter der Reservierung wirklich stehe, habe er die Veranstaltung abgesagt, so der Wirt.“

Propaganda von Pro Köln abwegig
„Er habe jetzt auch die Darstellungen von „Pro Köln“ zu den Vorfällen gelesen und stellte fest, dass diese so nicht richtig seien. Er sei weder verängstigt gewesen, wie „Pro Köln“ dies darstellt, noch seien er oder seine Gäste von den Gegendemonstranten belästigt worden. Er habe nachdem er erfahren habe, wer in seiner Gaststätte tagen wolle, diese Veranstaltung in seinen Räumen von sich aus sofort abgesagt.“

„Die Darstellung des Wirtes wird auch von den Beobachtungen der Kölner Polizei gestützt, die mit mehreren Beamten vor Ort war. Die rund 30 bis 40 Gegendemonstranten hätten sich in der Außengastronomie der Gaststätte aufgehalten und seien dort vom Wirt verköstigt worden, so die Polizei. Vereinzelt auftauchende „Pro Köln“ Aktivisten habe der Wirt des Lokals verwiesen.“ Zitate aus report-k.de.

Kommentar
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Pro Köln/NRW nicht unter seinem Namen für Partei-Veranstaltungen anmeldet. So buchen Parteimitgliedern die Räumlichkeiten unter ihrem Namen. Der Inhaber derselben kann natürlich nicht den Auftraggeber, der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Partei, zuordnen. Sobald dies dann bekannt wird, erfolgt zumeist die Absage. So geschehen in Düsseldorf, Solingen-Burg, Bergisch-Gladbach usw.

Fazit: Es ist fast unmöglich für Pro Köln/NRW Räumlichkeiten in Gaststätten unter Ihrem Parteinamen anzumieten. Die Hinweise, wo die Veranstaltungen geplant sind, müssen zwangsläufig aus den eigenen Reihen kommen. Wer dies dann veröffentlicht oder den Wirt/in informiert, wer da anmarschieren will, ist nebensächlich. Bezeichnend ist, dass offensichtlich niemand etwas mit den Bürgerbewegten zu tun haben will.

Ihr Ronald Micklich

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