Pro Köln/NRW: Weitere Abgänge von Mandatsträgern zu verzeichnen! +Ergänzung+

Austritt jetztPro Köln
Brigitte Grosser, „sachkundige Einwohnerin mit beratender Stimme“ im Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln ist aus dem Ausschuss ausgeschieden. Bereits Anfang Oktober 2009 fand Frau Grosser den Weg zu pro Köln und bekam schon nach einem Monat  Parteizugehörigkeit das Mandat im Kölner Ausschuss. Dieses bekleidete Sie vom 19.11.2009 bis zum 14.10.2013. Quelle (Vorletzter Eintrag unter „Sachkundige Einwohnerinnen und Einwohner mit beratender Stimme“)

Anmerkung: In einem am 22.10.2013 geführten Telefonat wies Frau Grosser auf eine sachliche Fehlinformation hin, die hiermit klargestellt werden soll. Frau Grosser reklamiert, dass Sie bereits 2 Jahre vor der Kommunalwahl 2009 pro Köln ehrenamtlich unterstützt habe und Ihren Weg nicht erst 2009 zu pro Köln gefunden habe. Ihr Mandat bekam Sie dementsprechend nicht erst nach einer einmonatigen Vereinszugehörigkeit. Weitere Auskünfte wollte Frau Grosser nicht geben und beendete das Gespräch abrupt mit einer Verbalentgleisung.

Zuverlässigen Informationen aus internen Kreisen zufolge, soll Frau Grosser auch ihre Mitgliedschaft bei pro Köln aufgekündigt haben. Grund soll u. A. auch die „Distanzierung von pro Köln gegenüber Pro Deutschland (06.10.2013) gewesen sein. Manfred Rouhs, Vorsitzender bei Pro Deutschland war langjähriges Vorstandsmitglied und Stadtrat bei pro Köln. Hier hat er nach wie vor viele Freunde.

Mit Frau Grosser hat wieder ein sehr aktives Mitglied die Segel gestrichen.

Pro NRW Leverkusen
Frau Liselotte Bensch-Fuchs hat ihr Mandat im „Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren“ abgegeben. Frau Bensch-Fuchs hatte dieses Mandat für Pro NRW vom 21.02.2011 bis 14.10.2013 bekleidet. Ihre Nachfolgerin ist Maria Demann, die bisher ihre Stellvertreterin war. Einen neuen Stellvertreter konnte/hat Pro NRW nicht benannt.

Ob Frau Bensch-Fuchs, die als fester Bestandteil der Stammtischrunde in Leverkusen, an der Seite von Otto E. nicht wegzudenken war, jetzt auch bei Pro NRW ausgetreten ist, ist nicht bekannt. Informationen aus den Leverkusener Pro-Reihen zeigen auf, dass gerade diese beiden Mitglieder aber auch die neue sachkundige Bürgerin Maria Demann mit der CSD-Kampagne nicht sehr einverstanden gewesen sein sollen (O-Ton: „die haben gekocht“).

Bereits sechs ehemalige sachverständige Bürger haben in dieser Legislaturperiode das Handtuch geschmissen oder sind ausgewechselt worden. Mit Thomas L. (jetzt parteilos) hat man sogar die Bezirksvertretung III verloren. Wie der offiziellen Mitglieder-Liste der Stadt Leverkusen zu entnehmen ist, werden mit Ilona-Maria Peuker und Maria Demann nur noch zwei sachkundige Bürgerinnen für Pro NRW-Leverkusen geführt. Woran mag das nur liegen?

Kommentar
Die „neue“ Politik der „jungen Wilden“ scheint nicht den Geschmack jedes langjährigen Parteimitgliedes zu treffen. Im Internet nennt sich neuerdings jeder neue Dösel „Politiker bei Pro NRW“. Mit viel Tärä wird immer wieder versucht Öffentlichkeit zu erzeugen. Denkt man da an Schlagzeilen wie „ich ficke jeden Tag“ des neuen Vorstandsmitglieds Michael Gabel, die Provokationen mit der Westergaard-Karikatur, die Komik-Piraten aus Köln und Duisburg, die CSD Theater-Aufführung in Köln oder die Freibier-Demo in Mönchengladbach, ist zu verstehen warum sich viele Mitglieder nicht mehr in der Partei wiederfinden und austreten.

So wird das nichts!

Ihr Ronald Micklich

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