Pro NRW in Witten: Wieder nur laute Propaganda – keine Zustimmung der CDU!

Vierfachlautsprecher QuattroWieder nur Propaganda
Unter der Überschrift „Pro NRW-Protest gegen Moscheebauten stößt auf Zustimmung in CDU“, war auf der Propagandaseite der Bürgerbewegten nach der Demo am 19.10.2013 in Witten erstaunliches zu lesen. Auszug:

„Bei der PRO-NRW-Auftaktkundgebung am Samstagvormittag in der Wittener Fußgängerzone befand sich sogar der Ehrenvorsitzende der CDU-Seniorenunion, Friedhelm Grabe, unter den vielen interessierten Zuhörern. Mehrfach signalisierten Grabe und zahlreiche andere Passanten mit Applaus ihre Zustimmung zu bestimmten Aussagen der PRO-NRW-Redner. Im anschließenden Gespräch mit dem PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener zeigte der Träger der Ehrennadel der Stadt Witten sich überaus angetan von der Islamkritik und seriösen Heimatverbundenheit der Bürgerbewegung. Außerdem sprach Grabe sich gegen eine Ausgrenzung von PRO NRW aus – lediglich die Kritik an der CDU könne er nicht nachvollziehen …“

Gegendarstellung der CDU-Witten
Die Bergische Stimme wollte es genau wissen und fragte bei der CDU-Witten nach, ob die Ausführungen von Pro NRW zutreffen würden. In einem Gespräch zeichnete der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes aus Witten, Herr Ulrich Oberste-Padtberg ein völlig anderes, aber sehr deutliches Bild.

1.) Die CDU-Witten distanziert sich deutlich von den extremistischen Positionen von Pro NRW.

2.) Gerade die CDU-Witten legt großen Wert auf das Thema Integration, welches auch schon in zahlreichen Veranstaltungen thematisiert wurde. Mit dem Stellvertreter im Stadtverbandsvorsitz, Lars König, hat die Wittener CDU sogar einen Spitzenfunktionär mit diesem Thema betraut.

3.) Auch Herr Friedhelm Grabe war über die Berichterstattung schockiert und distanziert sich ebenfalls eindeutig von Pro NRW.

Kommentar
Es ist schon erbärmlich zu sehen, wie sich die Propagandisten nicht entblöden, ein um das andere Mal eine gewisse Nähe zu den „etablierten“ Parteien, die sie ja so sehr verachten und die abgewrackt werden sollen, vorzutäuschen. Pro NRW ist in allen politischen Gremien isoliert. Eine Zusammenarbeit mit anderen Parteien gibt es nicht, schon gar nicht auf Augenhöhe. Personen, die sich bei Pro NRW/Köln kontaminiert haben, bekommen keine Option auf eine zukünftige politische Arbeit in einer „seriösen“ Partei. Auch aus diesem Grunde sollte man sich die „Auswahl seiner Partei“ sorgsam überlegen.

Ihr Ronald Micklich

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