Eurokrise – Wann kommt die direkte Enteignung der Sparer?

Barometer EnteignungUnd sie wollen alle an unser Geld
Nun also doch. Langsam aber sicher wird in diesen tristen Herbsttagen der Eurokrise Anno 2013 die Enteignungskatze wieder aus dem Sack gelassen. Und das ausnahmsweise auch massenmedial. An dieser Stelle sei hier ausdrücklich auf den hervorragenden Artikel von Daniel Eckert und Holger Zschäpitz in der Welt am Sonntag vom 3.11.2013 verwiesen. „Und sie wollen alle an unser Geld“ – das ist der bezeichnende Titel des wirklich lesenswerten Beitrags.

Werden die deutschen Sparer enteignet?
Konkret geht es um ein Gedankenspiel des IWF, der eine Vermögensabgabe in Höhe von zehn Prozent auf Sparguthaben, Wertpapiere und Immobilien zur Linderung der europäischen Staatschuldenkrise vorschlägt.

„Back to Mesopotamia?“
Zugegeben, schon im Frühjahr leistete die Boston Consulting Group (BCG) ja Pionierarbeit in Sachen direkter Enteignung. „Back to Mesopotamia“, so lautet der Titel der Studie. Kein Wunder also, dass sich Bundesfinanzminister Schäuble einen leitenden BCG-Mann als Abteilungsleiter der strategisch überaus wichtigen Abteilung VII, die für Finanzmarktpolitik zuständig ist, ins Bundesfinanzministerium nach Berlin holte.

EZB-Ratsmitglied warnt vor Zwangsabgabe
Ja, die Katze der direkten Enteignung ist nun aus dem Sack. Einzig fraglich ist, wann sie in Gesetze gegossen zubeißen wird. Vielleicht läuft es ja ähnlich, wie der Ex-Euro-Pate, Jean Claude Juncker, es dereinst sinngemäß auf den Punkt brachte:

Wir stellen etwas in den Raum ….dann warten wir ab, was passiert… dementieren und machen es dann doch.

Niemand hat die Absicht, die Sparer nur indirekt zu enteignen, oder?

Vollständiger Artikel bei Investor Verlag  und Presseerklärung der AfD

Ihr Ronald Micklich

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