Pro Deutschland: Neuer Vorstand gewählt, Attacken gegen Seidensticker

Archivbild: Neues Vorstandsmitglied Johanna Salviti-Richter

Archivbild: Neues Vorstandsmitglied Johanna Salviti-Richter

Bundesversammlung von pro Deutschland
Bei der 7. ordentlichen Bundesversammlung von pro Deutschland wurde am 16. November 2013 in Hildesheim ein neuer Bundesvorstand gewählt, der auf der Hauptseite von pro Deutschland (PD) vorgestellt wird.

Bestätigte Funktionäre
Im Amt bestätigt wurden der Bundesvorsitzende Manfred Rouhs (Berlin), sein Stellvertreter Alfred Dagenbach (Heilbronn), der Generalsekretär Lars Seidensticker (Berlin), Bundesschatzmeister Dr. Manfred Schlender (Berlin) sowie die Beisitzer Mirko Schmidt (Meißen), Uwe Görler (München) und Torsten Meyer (Berlin).

Neue Funktionäre
Neu gewählt wurde Günter Czichon (Berlin) in der Funktion des Bundesschriftführers. Neue Beisitzer sind: Bianca Bubel, (Hildesheim), Brigitte Grosser (Köln)*, Richard Igelmann (Lorup, Niedersachsen), Johanna Salviti-Richter (Birkenfeld, Rheinland-Pfalz), Dieter Mutke (Laatzen, Niedersachsen), Andreas Tute (Edemissen, Niedersachsen) und Edith Fischer (Berlin).

* Die neu in Bundesvorstand als Beisitzerin gewählte Brigitte Grosser aus Köln war noch bis 14.10.2013  für „pro Köln“ Mitglied im Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln (wir berichteten).

Außerhalb des Bundesvorstandes wählte die Versammlung Stephan Böhlke aus Berlin zum Internetbeauftragten. Er soll ab sofort den Gliederungen von PD für den Aufbau regionaler Internetpräsenzen als technischer Berater zur Seite stehen.

Nicht mehr vertreten
Nicht mehr im Bundesvorstand vertreten ist Regina Wilden aus Köln. Auf der Internetseite von Pro Deutschland wird Sie aber immer noch wie folgt geführt:
 „Regina Wilden, Ressort Familie, Jahrgang 1946, Hausfrau, Mitglied der Bezirksvertretung Porz (Köln)“.
Tatsächlich ist Regina Wilden sachkundige Bürgerin im Ausschuss „Soziales und Senioren“ sowie Bezirksvertreterin in der Bezirksvertretung 7 (Porz) im Rat der Stadt Köln.

Nicht bestätigt oder neu gewählt wurden Mario Malonn (jetzt Pro NRW), Nico Ernst (Pro NRW)*, Stefan Werner, Reinhard Haese, Ludmilla Pütsch und Anna-Verena Liesendahl.

* Nico Ernst, ehemaliger Beisitzer bei PD, war wegen seiner Teilnahme an der pro Deutschland-Wahlkampftour bei Pro NRW in Ungnade gefallen. In den Vorstand des Kreisverbandes (KV) Bonn wurde er nicht gewählt, Ernst war noch nicht einmal anwesend. In einer Stichwahl gegen Christopher von Mengersen wurde er mit 0 Stimmen abgewählt.

Nico Ernst besitzt in seinem KV keinerlei Rückhalt mehr. Es soll in Bonn keinen mehr geben, der ihn in irgendeiner Art und Weise fördern würde. Das habe er sich selbst verbaut, ist aus internen Quellen zu vernehmen.
Gerechnet wurde mit einem „freiwilligen Austritt“ von Ernst. Aber genau hier liegt das Dilemma. Tritt Ernst aus, müssen neue Unterstützungsunterschriften für Pro NRW gesammelt werden. Also zeigt man sich im KV-Bonn noch freundlich. Offensichtlich will Ernst dennoch in seinem selbst ausgesuchten Wahlbezirk für Pro NRW antreten. „Tabula rasa“ scheint für den ex. NPD´ler ein Fremdwort zu sein.

Kommentar
Einen Tag vor der Versammlung in Hildesheim wurden pikante Details über Lars Seidensticker, bei FB veröffentlicht. So verbreitet Mario Malonn auf seiner FB-Seite mehrere Fotos, die von Lars Seidensticker stammen sollen und einen Ausschnitt seines Wohnzimmerschrankes (Bücher) zeigen. Dort ist unübersehbar der blaue Leineneinband von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ zu sehen.

Martin Loesch stellt mit dem Hinweis „Gesendet von einem Freund“ öffentlich zu lesen folgenden Text mit Bild ein:
„GS der Bürgerbewegung pro Deutschland Seidensticker: Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten, Nötigung, Nötigung im Straßenverkehr, Volksverhetzung, gefährliche Körperverletzung etc. Wer zahlt dafür?

Beigefügt ist ein Screenshot eines Dokumentes, das Herrn Seidensticker offenbar als Ablehnungsbegründung für einen Versammlungsleiter-Antrag von der Polizei zugestellt wurde. In diesem Papier werden insgesamt 15 Verfahren mit den dazugehörigen Aktenzeichen und oben bezeichneten Anschuldigungen aufgelistet. Ein Verfahren ist eingestellt, andere noch offen oder schon rechtskräftig.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind auf den FB-Seiten von Mario Malonn und Martin Loesch die wenig schmeichelhaften Informationen über Seidensticker noch immer abrufbar. Warum geht hier Seidensticker nicht gegen seine offensichtlichen Widersacher vor?

Lebt Seidensticker, der mit überwältigender Mehrheit (Humor) bestätigte „Generalsekretär“ von pro Deutschland, nach seiner Deutschlandtour etwa schon nach dem Motto:

„Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s völlig ungeniert“?   

Ihr Ronald Micklich

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