Leichlingen: Bürgermeister Ernst Müller bittet um Entlassung in 2014

Wappen_LeichlingenBürgermeister Ernst Müller bittet um Entlassung
Wie heute bekannt wurde, gibt der Leichlinger Bürgermeister bekannt, dass er sich entschieden habe, der Intention des vom Landtag verabschiedeten Gesetzes zur Stärkung der kommunalen Demokratie Rechnung tragend, von dem Ihm eingeräumten Niederlegungsrecht als Bürgermeister Gebrauch zu machen und zunächst seine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis auf Zeit zum 22. Juni 2014 zu beantragen.

Begründung
Bürgermeister Ernst Müller begründet seine Entscheidung zum einen damit, dass er so einen Beitrag dazu leisten kann, dem Gedanken des Gesetzes zur Stärkung der kommunalen Demokratie folgend, die Wahl von Stadtrat und Bürgermeister frühestmöglich hier in Leichlingen wieder an einem Wahltag stattfinden lassen kann. Außerdem erspare er damit der Stadt Leichlingen die ansonsten vorgesehene separate Wahl eines Bürgermeisters bzw. einer Bürgermeisterin im Herbst 2015 sowie die damit einhergehenden geschätzten Kosten in der Größenordnung von 25.000 – 30.000 €. Eine Entscheidung, ob er für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung stehe, sei damit nicht getroffen.

Kommentar
Wie angekündigt hat Bürgermeister Ernst Müller nun die Katze aus dem Sack gelassen. Zumindest spart die Stadt Leichlingen nun eine teure weitere Wahl eines Bürgermeisters/in ein. Damit geht Müller mit anderen Bürgermeistern aus dem Rheinisch Bergischen Kreis konform, wie z. B. mit dem Bürgermeister aus Kürten. Bei dem engen Haushaltsbudget wäre eine andere Entscheidung auch nicht nachvollziehbar gewesen.

Ihr Ronald Micklich

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AfD Pressemitteilung: Troika verlässt Griechenland ergebnislos

AfDAfD: Griechenland endlich aus dem Euro entlassen

Berlin, 21. November 2013 – „Der Abbruch der Sparkontrollen zeigt überdeutlich, dass der Versuch, Griechenland im Euroraum zu halten, gescheitert ist“, so Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland. Heute wurde bekannt, dass die Kontrolleure der so genannten Troika, bestehend aus Vertretern der Europäischen Union, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB), Athen ohne Verhandlungsergebnis verlassen haben.

Als Grund für den Abbruch der Kontrollen wurden unterschiedliche Auffassungen über das Budgetdefizit für das kommende Jahr genannt. Die Troika sprach von einem Fehlbetrag von bis zu 1,5 Milliarden Euro und verlangte weitere Sparmaßnahmen. Die griechische Regierung hingegen kalkuliert mit einem Haushaltsloch von höchstens 800 Millionen Euro. Die Kontrollen sollen im Dezember fortgesetzt werden.

„Griechenland ist durch die Rettungspolitik ruiniert worden. Es hat inzwischen 25% seines Einkommens eingebüßt. Man kann der Bevölkerung und den Unternehmen nicht ständig weitere Lasten aufbürden“, so der AfD-Sprecher weiter. Innerhalb der Eurozone werde es für Griechenland keine wirtschaftliche Erholung geben, sondern nur Siechtum und zunehmende politische Instabilität. Damit sei es aber auch sinnlos, immer neue Rettungsgelder auszureichen, die letztlich alle abgeschrieben werden müssten. „Griechenland aus dem Euroraum ausscheiden zu lassen, ist somit ein Gebot des Mitgefühls und der Vernunft“, so Lucke abschließend.

Ihr B.S. Team

Pro Köln-Funktionär auf dem Holzweg

Screenshot Twitter

Screenshot Twitter

Gefundenes Fressen
Ein gefundenes Fressen war ein von Tobias Gillen auf Twitter und Facebook platziertes Foto (siehe links). Selbstredend nahm u. A. auch ein Pro Köln-Funktionär, der den „Grünen“ nicht besonders wohlgesonnen scheint, dies zum Anlass einmal richtig nachzutreten.

So weiß „Thomas Weber Pro Köln“, wie er sich bei Facebook bezeichnet, zu berichten:

„Jajaaaaaa unsere Kölner Freunde von Bündnis 90 / Die Grünen wer war das nochmal mit der Einführung der Ökosteuer auf Benzin ?? Sowas nennt man auch Verarschung an den Bürger in diesem Land !!!“ (sic!) und erklärt mit dem Vorwurf eine Neiddebatte führen zu wollen weiter:

Ich wollte damit nur zeigen was dieser Verein für Heuchler sind die jetzt Jahrelang die Bürger mit der Ökosteuer geschröpft haben. Man darf nicht vergessen warum die Grünen seiner Zeit diese Ökosteuer eingeführt haben!!“

„Wein trinken – und Wasser predigen“, vermeldet ein weiterer Kommentator und „Thomas Weber“ Pro Köln alias „Weber Bär“ bekräftigt, „Bingo Detlef genau das wollte ich eigentlich damit sagen“.

Funktionäre ohne ausreichenden Horizont
Das ausgerechnet Jörg Schadwill, stellvertretender Vorsitzender von Pro NRW in Remscheid, dies „gut“ findet verwundert nicht sonderlich. Auch hier blickt Schadwill wieder einmal nicht durch, sondern findet nur „gut“ was absolute Fehlinformation ist. Wie soll das Vorstandsmitglied hier auch besser informiert sein, schreibt und glaubt der Politiker in Lauerstellung offenbar doch auch:

Zitat, „Linke Antifa Idioten haben unser Kölner Ratsmitglied Christopher von Mengersen vor dem Kölner Rathaus(Spanischer Bau) zusammen geschlagen.“

Der selbsternannte Politiker, der sich auch schon  als „Vorstand Pro NRW“ bezeichnete, sollte sich einmal mit den Mandatsträgern seiner Partei vertraut machen. Christopher von Mengersen hat keine politischen Ämter inne und ist schon gar nicht Ratsmitglied der Stadt Köln. Dies sollte ein Vorstandsmitglied eigentlich wissen.

Thomas Weber alias „Weber Bär“ alias „Thomas Weber Pro Köln“ wird in der Liste der Kölner Mandatsträger der Fraktion pro Köln zugeordnet. Das seit etwa einem knappen Jahr aktiv in Erscheinung tretende „Mädchen für Alles“, soll von Spöttern aus den eigenen Reihen als „Hofdiener der Fraktion Pro Köln“ bezeichnet werden. Weber hat sich mit seinem Facebook-Beitrag über die Grünen selbst disqualifiziert. Wer ungeprüft solchen Behauptungen ins Netz stellt, braucht sich nicht zu wundern wenn der Anwalt winkt.

Unerwartete Auswirkungen
Wie hoch die Wellen schlugen und wozu dieses von Tobias Gillen gepostete Bild führte, beschreibt der Journalist auf seiner Internetpräsenz. Auch der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete schon am 19.11.2013 über die tatsächlichen Zusammenhänge. Das hier kritiklose pro Köln Mitglied Thomas Weber will dies offensichtlich immer noch nicht zur Kenntnis nehmen. Auf seiner Facebook-Seite findet sich noch immer sein Beitrag, natürlich ohne Klarstellung. Was will man auch Anderes erwarten?

Ihr Ronald Micklich