Pro NRW – Die verzweifelte Jagd nach Öffentlichkeit

Archivfoto: Pro NRW Gegendemo- Duisburg

Archivfoto: Pro NRW – Gegendemo in Duisburg

Jagd nach Presse
Die Bürgerbewegten wollen, nein müssen im Gespräch bleiben. Das Wahlkampfgetöse von Pro NRW wird mit voller Lautstärke zelebriert. Schließlich stehen 2014 nicht nur die Kommunalwahlen in NRW an. Der Bekanntheitsgrad von Pro NRW, ganz besonders aber der von RA. Markus Beisicht muss mit allen Mitteln vergrößert werden. Tritt der Vierfachvorsitzende doch auch zur Europawahl an, die zeitgleich mit den Kommunalwahlen NRW 2014 stattfindet. Unterstützungsunterschriften für die Kommunal- und die Europawahl müssen beschafft werden. Dafür werden im Wahlkampf alle Register gezogen, manchmal auch fragwürdige.

Kundgebung in Bonn
So beabsichtigen die Islam-Allergiker am 06. 12.2013 um 16 Uhr vor der Al-Muhajirin-Moschee (Brühler Straße 28) in Bonn gegen einen Vortrag des Islam-Konvertiten Pierre Vogel, der am 07.12.2013 stattfinden soll, eine Gegenkundgebung abzuhalten
.
Christopher von Mengersen, Funktionär bei Pro NRW, will esnicht zulassen, dass der Salafismus in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn weiter Fuß fasst.“  „Der Unterwanderung unserer Gesellschaft durch gewaltbereite Antidemokraten jeglicher Couleur muss endgültig Einhalt geboten werden“, betont der Bonner Student.

Warum keine Gegendemo am 07.12.2013, das wäre doch viel interessanter? Da könnte doch wieder medienwirksam die alte Masche mit den Westergaard Grafiken ausgegraben werden um richtig zu provozieren. Mario Malonn ist derzeit in NRW präsent, und mit Christopher von Mengersen und Tony Xaver Fiedler sind alle prädestinierten Westergaard-Präsentanten abrufbar. Eine Terminkollision ist wohl der Grund für den abweichenden Termin.

Vierte Auflage – Publikum wird stetig kleiner
Es ist wie bei einem schlechten Kinofilm. Waren bei der Erstaufführung noch einige Zuschauer dabei, werden am vierten Spieltag wohl kaum noch neue Gäste zu vermelden sein. Am 7.12.2013 finden zwei Demonstrationen unter dem Motto: „Nein zu Asylmissbrauch und Armutseinwanderung!“, in vierter Auflage zum selben Thema um 13.00 Uhr am „St. Barbara Hospital in Neumühl“ und um 16.00 Uhr „In den Peschen“ in Duisburg Rheinhausen statt.

Pro NRW präsentiert das Duisburger-Reizthema bis zum Erbrechen und bis sich nicht einmal mehr die Antifa für diese Propaganda-Aufmärsche der 40 Unentwegten interessiert.

Kommentar
Immer wieder provozieren, nochmal den Finger in die Wunde legen, die aufgeheizte Stimmung am brodeln halten, ist augenscheinlich die Intension der Pro-Funktionäre. Wieder wird der mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geratene Partei-Vize Joerg Uckermann seine „Standard-Sprüche“, die auch gerne von der NPD benutzt werden, herunterleiern. Auf der Internet-Seite von Pro NRW wird z. B. derzeit empört vermeldet: Abou Nagie … „hat laut Staatsanwaltschaft gleichzeitig zu Unrecht Sozialleistungen … kassiert“. Wir berichteten über Jörg Uckermann zu einem ähnlichen Thema:

Auszug KStA : „Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Ratspolitiker Jörg Uckermann von der rechtsextremen Organisation Pro Köln Anklage wegen Betrugs erhoben. Er soll bei Anträgen auf Sozialleistungen eigene Einnahmen verschwiegen haben.“

Hier bekommt der Artikel 3 (1) des Grundgesetzes: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ eine ganz besondere Bedeutung. Abou Nagie und Jörg Uckermann, beide wegen vermutlichen Sozialbetrugs im Visier der Staatsanwaltschaft.

Alles klar? Wer soll diese, vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Partei eigentlich wählen?

Ihr Ronald Micklich

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