Pro Köln / NRW: Jörg Uckermann und Michael Gabel wegen Beleidigung verurteilt

Screenshot wallaps.net

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Mal wieder verurteilt
Der Politiker Jörg Uckermann von der rechtspopulistischen Partei Pro Köln ist einer Haftstrafe entgangen. Nach einer Beleidigung an dem Grünen-Politiker Volker Beck muss er stattdessen 2500 Euro zahlen — nicht seine erste Strafe dieser Art.

Milde Strafe für Beleidigungen
Jörg Uckermann von der rechtsextremen Partei Pro Köln ist am Mittwoch erneut wegen Beleidigung verurteilt worden. Das Amtsgericht verhängte gegen den 45-Jährigen eine Geldstrafe in Höhe von 2500 Euro. Ebenfalls wegen Beleidigung soll Uckermanns Parteifreund Michael Gabel 750 Euro zahlen. Amtsrichter Rolf Krebber hält es für erwiesen, die beiden hätten auf einer Protestveranstaltung im Frühling dieses Jahres den Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck mit einer „Kundgabe der Missachtung“ herabgewürdigt (wir berichteten). Die Staatsanwältin hatte für Gabel 1500 Euro Geldstrafe beantragt – und für Uckermann sogar eine viermonatige Haftstrafe auf Bewährung.

Die vollständigen Berichte finden Sie hier und hier.

Kommentar
Erneute Quittung für die Beleidigungen von „Ich ficke jeden Tag“-Gabel und den schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geratenen Jörg Uckermann. Uckermann als Kölner Stadtrat und stellvertretender Landesvorsitzender sowie Landesvorstandsmitglied Michael Gabel sind nicht gerade die Vorzeigepolitiker der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten selbsternannten Bürgerbewegung Pro NRW. So präsentiert sich Pro NRW / Köln nun seinen Wählern. Wer soll eine Partei mit solchen Mandatsträgern eigentlich noch wählen?

Ihr Ronald Micklich

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