Pro NRW Siegen-Wittgenstein: Parteifunktionär will linke Fotografen kastrieren oder ausrotten!

Archivbild: Screenshot FB-Header Schneider 04.2013

Archivbild: Screenshot FB-Header Schneider 04.2013

Vorzeige- und Spitzenfunktionär?
Auf der Internet-Präsenz von Pro NRW in der Rubrik „Vor Ort“ stellt die Partei den Kreisvorsitzenden von Siegen-Wittgenstein, Franz-Herbert Schneider, als Landessozialbeauftragten vor. Schneider fiel bislang weniger durch soziale Aktionen und Aktivitäten, als durch seine burschikose, meist auch beleidigende Art der Mitteilung seines Geistesinhaltes per Telefon oder auf seiner Facebook-Seite auf. Die folgenden Zitate zeigen dies in der eigenartigen Auslegung der deutschen Rechtschreibung des Vorzeige-Funktionärs von Pro NRW.

Beleidigungen am laufenden Band
Schon am 19. Dezember 2010  fanden sich einige Auswüchse von Herrn Schneider im Internet, die rechtlich zumindest bedenklich sind. Auch heute noch ist Schneider im selben Stil aktiv. So beleidigt er jüngst den Innenminister Jäger auf seiner Facebook-Seite (FB-Seite), wohl in Anlehnung an den Joschka Fischer Satz:

„ gestern abend in den nachrichten gab der innenminister jäger zu verstehen, daß er den verbotsantrag gegen die npd begrüße, anscheinend weiss dieser mit verlaub geschriebene blödmann nicht, was er der bevölkerung damit antut.“

„demnächst verbietet jäger noch mit der rechten hand die gabel in den mund zu führen weil er angst vor rechts hat, tuen sie uns einen gefallen her jäger, gehen sie in rente, sie sind nichts wert ein unüberlegter…………“

Kastrieren und Ausrotten
Wer nun denkt, dass Ende der Geschmacklosigkeit sei erreicht, irrt sich gewaltig. Der angeblich grundgesetztreue Pro´ler legt mit seinem „persönlichen Euthanasieprogramm“ noch nach. Dabei geht es um einen linken Fotografen. Schneider ist hier sehr kompromisslos. So schreibt er am 13. Nov. 2013 auf seiner FB-Seite:

„die einträge von mark schwott über pro nrw sind der letzte linke antifadreck, gewaltbereit und dumm, bei seinen äußerungen meint man es handelt sich bei ihm um einen gestapo oder stasi funktionär , es ist gut, daß dieses intolerante …… angezeigt wurde, im mittelalter wurden diese leute für vogelfrei erklärt, jeder durfte ihm aufs maul hauen ohne bestraft zu werden, solche antidemokraten und linksfaschisten sollte man ausrotten oder kastrieren, demokratie ist für die ein fremdwort sowie christliches denken“  (Hervorhebung durch Redak.)

Kommentar
Was sollen interessierte Leser oder aber auch mögliche Wähler und gar Bürgerbewegte, von „Pro NRW“ halten, wenn die Führer dieser Partei  solch niveaulose Gestalten als Spitzenfunktionäre, hier auch noch als Landessozialbeauftragten, auf der Internet-Hauptseite vorstellen. Als dritte Wahl, nach dem Abgang von Gereon B. widerbelebt und in den Vordergrund geschoben, wird der anspruchslose ex. REP und jetzige Kreisvorsitzende von Siegen-Wittgenstein, Franz-Herbert Schneider, wohl eher zur Belastung als zum Zugpferd. Mit solch vulgären Funktionären lässt sich sicherlich kein „Blumenpott“ gewinnen.

Es bleibt nur noch zu hoffen, dass möglichst viele Anzeigen gegen Schneider erstattet werden. Die Bergische Stimme hat selbstverständlich alle Dokumente beweissicher gespeichert und hilft gerne weiter.

Ihr Ronald Micklich

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