Pro NRW: Ex. NPD´ler auf ersten Listenplätzen im Ennepe-Ruhr-Kreis, Witten und Remscheid

Screenshot WAZ: Demonstrationen in Rheinhausen

Screenshot WAZ: Demonstrationen in Rheinhausen

NRW´s Grundgesetzpartei?
Pro NRW, die sich gerne als Grundgesetzpartei bezeichnet, hat die Spitzenkandidaten für die kommende Kommunalwahl 2014 in Remscheid, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Witten bekannt gegeben. Nachdem der von der NPD in den Rat der Stadt Ennepetal gewählte André Hüsgen dort seine Duftmarke hinterlassen hat, nimmt er nun die Stadt Remscheid ins Visier. Hüsgens Kamerad aus gemeinsamen Zeiten bei der NPD, Christoph Schmidt, möchte gerne im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Witten seine politische Denke an den Mann/Frau bringen.

Näheres über das Pro NRW, ex. NPD-Traum-Duo finden Sie hier,  hier  und hier  (im Kommentar unter Quelle mit Bildern).

Schützenhilfe von der NPD?
Eventuell hoffen die ex. NPD´ler ja auf Stimmen aus den Reihen ihrer ehemaligen Kameraden. Die NPD lag bei den letzten Bundestagswahlen mit 0,9% im Ennepe-Ruhr-Kreis und 1% im Wahlkreis 103 Solingen – Remscheid – Wuppertal II abgeschlagen weit hinter AfD und Piraten. Einzig die MLDP (0,3%) wählten noch weniger Menschen.

Kommentar
Bei Pro NRW bekommt offensichtlich jeder der „ja sagt“ sein Pöstchen. Dabei scheint es unerheblich, welche „Gesinnung“ noch vor nicht allzu langer Zeit im Kopf des Probanden herumgeisterte. Da erscheinen die Versicherungen und andauernden Beteuerungen des Vierfachvorsitzenden RA Markus Beisicht beinah lächerlich (wir berichteten). Warum also den ex. NPD´lern, die jetzt im Pro NRW-Mäntelchen um Stimmen werben, auf den Leim gehen? Wer „rechtsradikal“ wählen will, kann seine Stimme getrost der NPD geben. Auch Pro NRW wird vom Verfassungsschutz beobachtet und als verfassungsfeindlich eingestuft. Es gibt für „rechtskonservative“ Wähler ja Alternativen in NRW.

Ihr Ronald Micklich

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