Pro NRW: Von maßloser Selbstüberschätzung, Monotonie und Mitgliederverlusten

Mehr sein als scheinen, viel leisten wenig hervortreten

Mehr sein als scheinen, viel leisten wenig hervortreten

Maßlose Selbstüberschätzung
Pro NRW/Köln soll angeblich 2013 im Fadenkreuz der Medien gestanden haben, so jedenfalls der Gesprächspartner im Interview mit dem PRO-NRW-Vorsitzenden Rechtsanwalt Markus Beisicht zum Jahreswechsel. Wie jedem Interessierten bekannt sein dürfte, ist die Splitterpartei mehr oder weniger nur regional, und dann auch ausschließlich mit „Negativ-Schlagzeilen“ in den Medien vertreten gewesen. Die Berichterstattung beschränkte sich vorwiegend auf die von Pro NRW angezettelten Demonstrationen. Juristische Entscheidungen zu Ungunsten von Pro-Funktionären rundeten das Bild nur ab. Politische Erfolge können nun wirklich nicht vorgezeigt werden. Dies bezeichnet der Vierfachvorsitzende Markus Beisicht dann als „völlig undifferenzierte mediale Treibjagd.“

In welchen Medien Pro NRW/Köln im Fadenkreuz der Berichterstattung gestanden haben soll, weiß offensichtlich nur der Interviewer und Herr Beisicht selbst.

Monotoner Leierkasten
Die andauernden Beteuerungen, „wir sind eine zutiefst demokratische, betont bürgerliche und absolut seriöse Oppositionsgruppierung, die jeder Art von Radikalismus eine Absage erteilt“, bezeichnen Spötter schon als „tibetanische Beisichtmühle“.

Ob die in letzter Zeit nominierten ex. NPD´ler einer zutiefst demokratischen und seriösen Partei gerecht werden, scheint fraglich. Den aktuellen Verfassungsschutzbericht, in dem Pro NRW/Köln als verfassungsfeindlich bezeichnet wird scheint Beisicht einfach auszublenden. Auch hier finden sich einige Sätze zu Beisicht´s Beteuerungsgefasel. Dies ist dann nach seiner Meinung ein „Zerrbild von PRO NRW, dass mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun haben soll“.

Mitgliederschwund oder Matheschwäche?
Am 07. Februar 2012 propagierte der Generalsekretär der Splitterpartei Markus Wiener auf der Pro-Internetseite. Auszug:

[…] „mit über 2100 Mitgliedern, dutzenden kommunalen Mandatsträgern und Strukturen im ganzen Bundesland“[…],

und am 30.12.2013, also knapp 2 Jahre später gibt Markus Beisicht als Superlativ:

[…] „Unsere mehr als 2.000 Mitglieder in ganz Nordrhein-Westfalen sind hoch motiviert…“[…] an.

Was denn nun Herr Beisicht? Stetiger Mitgliederzuwachs, gerade im Ruhrgebiet, oder Realverlust an Mitgliedern? Oder die bittere Wahrheit als immensen Erfolg den kritiklosen Mitgliedern untergejubelt? Aktuelle Zahlen, über die wir selbstverständlich berichten werden, sind voraussichtlich im Frühjahr 2014, wahrscheinlich noch vor der Kommunalwahl, in Form des Rechenschaftsberichtes greifbar. (Lesen Sie auch hier und  hier)

Kommentar
Der Aufklärungsjournalismus über Pro NRW/Köln trägt Früchte. Im Verlauf des Jahres 2013 konnten wieder viele unangenehme Wahrheiten über Mandatsträger, Funktionäre, Mitglieder und Sympathisanten der Kleinpartei der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auch 2014 werden wir nicht nachlassen und Fakten, Hintergründe und für die Allgemeinheit interessante Informationen publizieren.

Unser Dank gilt an dieser Stelle all Denjenigen, die uns bei unserer Arbeit unterstützt haben.

In diesem Sinne wünscht das Team der Bergischen Stimme allen Freunden einen fröhlichen Jahreswechsel sowie Gesundheit und Erfolg in 2014.

Ihr Ronald Micklich

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