Pro NRW Gelsenkirchen: Fraktion muss Gehalt an Ehemalige nachzahlen

Archivbild: Hauer sprachlos

Archivbild: Hauer sprachlos

Bei Pro NRW hingeschmissen
„Am 13. August 2013 ist Stefanie Wohlfahrt aus der Fraktion Pro NRW im Rat ausgetreten. Da die rechts gesinnten drei Fraktionsmitglieder dann nur noch aus Kevin Hauer und Christian Schaaf bestanden, schmolzen die Verbliebenen zu einer Gruppe. Der Fraktionsstatus, der mit höheren finanziellen Ausstattungen verbunden ist, war dahin. Das Problem: Stefanie Wohlfahrt war als Fraktionsgeschäftsführerin gleichzeitig auch Angestellte. Wer zahlt die noch ausstehenden Gehälter? Der Fall landete vor dem Arbeitsgericht.“

Ex. Pro NRW Funktionärin klagt
„Ehemalige Fraktions-Geschäftsführerin von Pro NRW in Gelsenkirchen hatte vor dem Arbeitsgericht Gelsenkirchen geklagt. Stefanie Wohlfahrt war zuvor aus der Fraktion ausgetreten. Die Kommunalpolitikerin klagte gegen die verbliebene Gruppe nicht nur auf Zahlung ausstehender Gehälter, sie wehrte sich auch gegen eine fristlose Kündigung zum 2. September. Sie bestand auf Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum 31. Oktober 2013. Bei einer 40 Std/Woche bezog Stefanie Wohlfahrt 1476,20 Euro Gehalt. Beim Kammertermin kam ans Licht, dass der Austritt durchaus persönliche Gründe gehabt haben könnte, die den zwischenmenschlichen Bereich betrafen. Es habe Spannungen zwischen ihr und ihrem Ex-Lebensgefährten Kevin Hauer gegeben. Von ihm hatte sie sich im Februar 2013 getrennt,“ berichtet die WAZ. Weiterlesen

Kommentar
Viele gewählte Mandatare haben das sinkende Boot Pro NRW in der laufenden Legislaturperiode verlassen. Ganze Kreisverbände haben sich verabschiedet. Politisch wurde rein gar nichts erreicht, nirgendwo. Die Wählerstimmen 2009 waren verschenkt.

Deshalb nicht vergessen: Keine Unterschrift und keine Stimme für Pro NRW zur Kommunal- und Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […] „sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“ […], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Es gibt eine wählbare Alternative für Deutschland (AfD) und NRW bei der Kommunal- und Europawahl. Sie entscheiden!

Ihr Ronald Micklich

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