Pro NRW-Leverkusen: Der Fall Demann – Neue Erkenntnisse

LügenAls Christin im Presbyterium gelogen?
„Der Superintendent des Kirchenkreises Leverkusen, Gert-René Loerken, sagte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, dass die Gemeinde schon vor eineinhalb Jahren einen Hinweis bekommen habe, dass Demann Mitglied von Pro NRW sei: „Wir haben damals das Gespräch gesucht. Sie hat die Mitgliedschaft geleugnet und gesagt, dass es sich um eine Namensverwechslung handelt.“ Das habe man akzeptiert: „Wir betreiben keine Gesinnungsschnüffelei“, ist bei idea.de zu lesen.

Wie hält es Frau Demann eigentlich mit dem achten Gebot?

Parteiprogramm nicht tragbar
Es geht uns nicht darum, was Frau Demann denkt. Aber wenn sie nun für die Partei ein Amt übernimmt und zudem bei der nächsten Kommunalwahl kandidieren will, identifiziert sie sich mit den Inhalten der Partei und tritt somit ab jetzt als Parteifunktionärin auf.“ Die Werte, für die Pro NRW stehe, seien nicht vereinbar mit dem christlichen Gebot der Nächstenliebe. Das Parteiprogramm sei islamfeindlich und fremdenfeindlich: „Das können wir als Kirche nicht dulden. Das heißt nicht, dass wir als Kirche keine Kritik am Islam haben. Aber jedem Menschen gebührt erst einmal Achtung.
(Vollständiger Bericht, Hervorhebungen durch Redak.)

Kommentar
Pro NRW wirbt auf ihren Internetseiten um Unterstützungsunterschriften und versichert dabei Vertraulichkeit. „Die Unterschriften werden vertraulich behandelt und müssen von Amtswegen nach der Zulassung zur Wahl auch wieder vernichtet werden. Jeder kann also ohne Probleme unterschreiben und jeder kann auch guten Gewissens Freunde und Familienangehörige um eine Unterschrift bitten!“

Soll wohl heißen: Würden die Unterschriften nicht vertraulich behandelt und später nicht vernichtet werden, müssen Sie ein schlechtes Gewissen haben und werden Probleme bekommen. Jeder könnte dann also wissen, dass Sie Pro NRW unterstützt haben. Aber dies kann ja Gott sei Dank nicht passieren. Keiner wird wissen, dass Sie der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Partei Ihre Stimme gegeben haben.

Wieso eigentlich haben die Pro NRW/Köln-Sympathisanten und Unterstützer solche Angst vor einem Eingeständnis ihrer politischen Gesinnung? Wieso sagte Frau Demann, wie berichtet, bei der ersten Frage der Gemeinde nach ihrer Parteizugehörigkeit nicht die Wahrheit? Warum die Geheimniskrämerei um Stammtischtermine, Parteiveranstaltungen, Kandidatenlisten, Arbeitgeber etc.?

Die Antwort liegt nahe: Wer sich outet wird meist gesellschaftlich isoliert, Vereine drohen mit Ausschluss, man kann seine Familie und seine Freunde sowie seinen Arbeitsplatz verlieren und hat selbst nach einem Austritt aus der Partei als ehemaliger Funktionär so gut wie keine politischen Optionen offen. Sogar soziale Einrichtungen wie die „Tafel“ trennen sich von Pro-Funktionären, wenn deren Parteizugehörigkeit bekannt wird. Kurzum, man ist Pro NRW/Köln kontaminiert und wird entsprechend behandelt. Aktuelle Beispiele gibt es zur Genüge. Wollen Sie sich kontaminieren?

Wir empfehlen: Keine Unterschrift und keine Stimme für pro Köln und Markus Beisicht mit seinen Möchtegern-Politikern zur Kommunal- und Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […] „sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“ […], so der Verfassungsschutzbericht  NRW 2012.

Ihr Ronald Micklich

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