Radevormwald: Jugendhaftstrafen gegen „Freundeskreis Rade“

Archivfoto: Screenshot Web-Seite

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Schuldsprüche
Sieben Mitglieder des „Freundeskreis Rade“ sind am frühen Abend vor dem Landgericht Köln schuldig gesprochen worden. Das Gericht hat in sechs Fällen Jugendhaftstrafen verhängt – nur fünf mit Bewährung.

Gefängnisstrafe
Der Anführer der Gruppe muss für 2,5 Jahre ins Gefängnis, so will es das Gericht. Der 21-Jährige war in den Augen des Gerichts der Kopf der rechtsradikalen Gruppierung ‚Freundeskreis Rade‘. Gefährliche Körperverletzung, Volksverhetzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung gehen unter anderem auf sein Konto.

Bewährungsstrafen, Geldstrafe und ein Freispruch
Fünf weitere Mitglieder des Freundeskreis Rade kommen mit Bewährungsstrafen davon. Auch um ihnen eine Art zweite Chance zu geben, sagt Gerichtssprecher Achim Hengstenberg. Die Bewährungshaftstrafen liegen zwischen neun Monaten und 1,5 Jahren. In einem Fall hat das Gericht nur eine Geldstrafe verhängt. Außerdem ist ein Angeklagter frei gesprochen worden, meldet Radio Berg. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Kommentar
Damit ist das Urteil gefällt. Damals wurde in dieser Angelegenheit auch gegen Pro NRW ermittelt. Am 25. April 2012 hatte es einen großangelegten Polizeieinsatz gegeben, bei dem rund zwanzig Wohnungen in Radevormwald und auch das Fraktionsbüro von „Pro NRW“ im Haus Burgstraße 8 durchsucht worden waren. Umfangreiches Datenmaterial, Computer, aber auch Waffen wurden sichergestellt. Der Fraktionsvorsitzende wurde derzeit aus der Partei geschmissen und erfuhr dies erst aus dritter Hand.

Ihr B.S. Team

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