Pro NRW: Schweigespirale erneut erfolglos durchbrochen

Archivfoto: Vors. Markus Beisicht mit Essens Pro-Spitzenkandidatin Christine Öllig  auf einer Provokationsdemo im Mai 2013 in Bonn

Archivfoto: Vors. Markus Beisicht mit Essens Pro-Spitzenkandidatin Christine Öllig auf einer Provokationsdemo im Mai 2013 in Bonn

Großes Anliegen
„Wir müssen die Schweigespirale durchbrechen“ jammerte der Vierfachvorsitzende seinerzeit ständig jedem vor, der es hören wollte. Dazu sind augenscheinlich alle Mittel recht. Zumeist bedient man sich scheinbar spektakulärer Veranstaltungen gegen Minderheiten, die im linken Lager aber auch bei weiten Teilen nicht links orientierter Organisationen wie Gewerkschaften, jederlei Vereinen, Kirchen etc. Gegendemonstrationen geradezu herauf beschwören.

Zielgruppen
Die Zielgruppen sind zumeist Muslime, Sinti und Roma und linksorientierte Gruppen wie zum Beispiel die Antifa. Ein Schlagwort Beisichts ist dabei „maximale Provokation“. Die Resultate kennt der politisch Interessierte aus Solingen und Bonn, wo die absolute Provokation mit den Westergaart-Karikaturen  zu gewalttätigen Aktionen führte, bei denen es sogar Verletzte gab.

Schweigespirale durchbrochen
Heute hat es Markus Beisicht endlich wieder in die Presse geschafft. In einem großen Artikel wird unter der Überschrift „Verfassungsschutz – 3660 Neonazis in NRW“ berichtet. Zusammen mit der „NPD“ und der Partei „Die Rechte“ wird Markus Beisichts Pro NRW in einem Satz genannt:

[…] „Der NRW- Verfassungsschutz beobachtet drei rechtsgerichtete politische Parteien: Neben der Partei „Die Rechte“ sind das die NPD, gegen die ein Verbotsantrag läuft, und „Pro NRW“. […]

Daneben gibt es auch eine Einschätzung der Gazette worum es diesen Parteien bei den kommenden Wahlen eigentlich geht:

[…] „Allenfalls nur der NPD werde es gelingen, bei der Europawahl am 25. Mai einen oder zwei Abgeordnete ins Europaparlament zu schicken. Den rechten Parteien gehe es bei ihrer Kandidatur vornehmlich um die Wahlkampfkostenerstattung.“ […]

Kommentar
Die Aussagen der Presse decken sich mit den Erfahrungen und dem Insiderwissen der Bergischen-Stimme. Ausreichend Beispiele für die augenscheinlich maßlose Abzocke der Bürgerbewegten finden Sie in der Presse und auf einschlägigen Web-Seiten.

Ob nun der heutige Durchbruch der vielzitierten Schweigespirale im Sinne des Opladener Rechtsanwaltes und Vierfachvorsitzenden ist und ihn zum Jubeln bringt, darf bezweifelt werden, er ist wohl eher erfolglos und kontraproduktiv.

Jetzt werden die Bürgerbewegten schon in einem Atemzug mit „NPD“, „Die Rechte“ und dem Verfassungsschutz genannt. Und das soll die „NRW-Grundgesetzpartei“ sein? Einfach nur lächerlich. Es ist mir bis dato keine Pressemitteilung bekannt, in der auch nur ansatzweise positiv über Pro NRW/Köln berichtet wurde. Deshalb gilt:

Keine Unterschrift und keine Stimme für pro Köln und Pro NRW zur Kommunal- und Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Ihr Ronald Micklich

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