Mahnwache gegen Remscheider Moschee von Pro NRW-Agitator Hüsgen findet ohne IG-Remscheid statt

Ratsherr aus Ennepetal André Hüsgen

Archivfoto: Spitzenkandidat für Pro NRW in Remscheid, ex. NPD´ler André Hüsgen

Grundsteinlegung
Auf die offizielle Grundsteinlegung der neuen Moschee in Remscheid am 02.02.2014, ab 13.30 Uhr, Weststraße 29, hat sich der Vorsitzende der türkisch-islamischen Gemeinde Ditib in Remscheid, Himmet Ertürk, schon lange gefreut. Ein symbolischer Akt, denn der Bau an der Weststraße ist schon in vollem Gange. Einzugsfertig soll die Moschee mit einer Grundfläche von 1100 Quadratmetern und einem 28 Meter hohen Minarett voraussichtlich im Herbst 2015 sein, zwei Jahre später als geplant.

Mahnwache angekündigt
In der gewohnt respektlosen Schnoddersprache und Hetze gibt es einen Rundumschlag gegen Remscheider Politiker, Kirchenvertreter, die Presse und speziell gegen muslimische Ausländer aber auch Remscheider Bürger, die nicht in das Vorstellungsvermögen des ex. NPD´lers André Hüsgen passen, auf der Remscheider Pro-Internetpräsenz.

„Wir werden mit unserer Mahnwache am 02. Februar jedenfalls ein klares Signal des Protestes senden, an dem sich gerne auch normaldenkende Remscheider beteiligen können“,

verkündet das Blitzlicht von Pro NRW in Remscheid. Was genau Hüsgen jetzt mit „normaldenkenden Remscheidern“ meint, weiß offensichtlich nur er selbst. Assoziiert Hüsgen seine kruden Gedanken etwa als normal, könnte er sich fast als Einzelkämpfer unter den „Normalen“ betrachten.

Es wird sich herausstellen, wie viele Remscheider nach Hüsgen´s Ansicht „normal“ sind. Viele seiner herbeigewünschten Spezies werden es wohl nicht werden, denn wer will schon mit Hüsgen und Pro NRW in Verbindung gebracht werden, wenn sich sogar sein Stellvertreter öffentlich von ihm distanziert. Das nicht alle im Dezember 2011 gewählten Kreisverbandsfunktionäre teilnehmen ist schon jetzt sicher.

IG Remscheid wieder autark?
Noch im November 2013 schwadronierte Hüsgen bezüglich der Unterstützung durch die IG-Remscheid, vertreten durch deren Vorsitzenden Jörg Schadwill:

„Es wächst zusammen, was zusammen gehört! In den letzten Monaten fand zwischen unseren Organisationen ja schon ein reger Austausch statt, der mittlerweile auch zu persönlichen Freundschaften gewachsen ist.“

Heute ist die Freundschaft im Eimer und Unterstützung gibt es auch nicht mehr. Schadwill will mit seinen Anhängern die Grundsteinsetzung boykottieren und auch nicht an der Mahnwache mit Hüsgen und seinen Islam-Allergikern teilnehmen. Weiter bemerkt Jörg Schadwill auf seiner Web-Seite IG-Remscheid:

„Die Interessengemeinschaft-Remscheid-Mitte wird in Zukunft auch keine weiteren Aktionen mehr mit der Bürgerbewegung PRO-NRW unternehmen. Ab sofort werden wir wieder eigenständig agieren und uns nicht für Interessen anderer Gruppierungen einnehmen lassen. Auch wenn wir heute noch wenige sind, so sind wir wenigstens Remscheider Bürger, die sich für ihre Stadt interessieren und stark machen!“

Kommentar
Autsch Herr Hüsgen, das war eine Ohrfeige vom Gründer der IG-Remscheid, Herrn Jörg Schadwill. Die politische Intension des „Remscheid-orientierten Vorstandes der IG-Remscheid“ passt nicht in die angebliche politische Zielsetzung des ex. NPD´lers Hüsgen und seiner Lebensgefährtin, der ex. Werbeikone und Spitzenkandidatin in Wuppertal Claudia Gerhardt und Familie, die wie von Schadwill angedeutet durchaus als Geschäftsmodell zur Sicherung der eigenen sozialen Lage betrachtet werden könnte.

Wer also soll den ex. NPD´ler Hüsgen, der schon jetzt im Größenwahn seine fiktiven Anträge mit einer in Blickrichtung 10% geträumt starken Pro-Fraktion im neu gewählten Rat von Remscheid zum Besten gibt, wählen?

Deshalb gilt auch hier:

Keine Unterschrift und keine Stimme für pro Köln und Pro NRW mit seinen Möchtegern-Politikern wie André Hüsgen, der sich auch gerne einmal mit kameradschaftlichen Grüßen verabschiedet, in Remscheid zur Kommunal- und Markus Beisicht zur Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […] „sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“ […], so der Verfassungsschutzbericht  NRW 2012.

Ihr Ronald Micklich

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