Remscheid: Pro NRW – 24 Mahnwächter/innen ohne Publikum im Abseits

Titelfoto Remscheid MoscheeUngestörte Grundsteinlegung
Eine gut durchdachte Planung und der Einsatz von ca. 80 Einsatzkräften der Polizei (Polizeiangabe) reichte vollkommen aus um einen ungestörten Ablauf der Grundsteinlegung für die neue Moschee in Remscheid an der Weststraße zu gewährleisten. Es gab überdachte Sitzgelegenheiten mit Tischen, ein Verköstigungszelt und eine Auslage von Informationsbroschüren zur neuen Moschee, die auch in „deutsch“ zu haben waren. Selbst die sonst übliche Gegendemonstration gegen Pro NRW fand nicht statt. Die Pro NRW-Aktion war augenscheinlich zu unbedeutend.

Mahnwache ohne Publikum
Die herbeigesehnten „normaldenkenden“ Remscheider konnten wie erwartet nicht gesichtet werden. Wie zumeist bei Demonstrationen oder Mahnwachen der Bürgerbewegten, tendiert das öffentliche Interesse gleich Null. Wie in einem Pferch standen heute 24 handgezählte Islam-Allergiker abgeschottet und vom Ort der Grundsteinlegung verbannt, ohne Publikum im Abseits.

Dabei mussten die Teilnehmer wie der vorbestrafte Jörg Uckermann, Christopher von Mengersen, Claudia Gerhardt, Stephan Hövels, Hartmut Schwefel und weitere Funktionäre aus Witten, Solingen, Bonn, Köln, Wuppertal und Bochum herangekarrt werden, um nicht gänzlich zur Lachnummer zu werden.

Jörg Schadwill, stellvertretender Kreisvorsitzender von Pro NRW-Remscheid und Vorsitzender der Interessen-Gemeinschaft Remscheid, nahm wie angekündigt nicht an der völlig erfolglosen Propaganda-Veranstaltung teil.

Immer die gleiche Hetze
Lautstärke gleicht keine Intelligenz aus! Dies war heute bei den Ansprachen der Pro NRW-Propagandisten deutlich zu erkennen. Während der ex. NPD´ler André Hüsgen und jetziger Spitzenkandidat in Remscheid den anwesenden „Zugereisten“ 23 Pro-Mitgliedern seine Sprüchlein, die passagenweise deckungsgleich mit der Pro-Web-Mitteilung waren, vom Papier ablesen musste, drückte Uckermann seinen Willen aus, dafür zu kämpfen, dass Remscheid auch in 20 Jahren noch in „deutscher Hand“ ist.

Jörg Uckermann, der in seiner Ansprache nicht etwa gegen „radikale Salafisten“ protestierte, sondern unverblümt von Türken sprach, scheint vollkommen auszublenden, dass laut dem Migrationsbericht 2012 ein negatives Saldo (-1.575) bei den Zuzügen (26.150) gegenüber den Fortzügen (27.725) von  türkischen Staatsbürgern in Deutschland besteht. Offensichtlich sind die mitgereisten Pro-Mahnwächter/innen schon so indoktriniert, dass sie Jörg Uckmanns hasserfüllte geistige Ergüsse kritiklos beklatschen. Au weia!

Deshalb gilt auch hier:

Keine Unterschrift und keine Stimme für pro Köln und Pro NRW mit seinen Möchtegern-Politikern wie dem ex. NPD´ler André Hüsgen in Remscheid zur Kommunal- und Markus Beisicht zur Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […] „sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“ […], so der Verfassungsschutzbericht  NRW 2012.

Ihr Ronald Micklich

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