Pro NRW-Aachen: Wahlantritt in Aachen u. Land – Was denn nun Herr Hauptkommissar?

Palm mit Handbuch der selbsternannten Grundgesetzpartei

Palm von der selbsternannten NRW Grundgesetzpartei mit Handbuch

Vollzugsmeldung
Schon am Nikolaustag 2013 verkündeten die Propaganda-Lautsprecher auf ihrer Web-Präsenz unter der Überschrift „Aachen: Wahlantritt von PRO NRW nun auch in der ganzen Städteregion!“ ihren vermeintlich glorreichen Siegesszug in der Kaiserstadt.

„Wolfgang Palm, Heinz Gottland und Wolfgang Finken besetzen in genannter Reihenfolge die ersten drei Plätze der Reserveliste. Mit weiteren 36 gewählten Direktkandidaten und Kandidaten für die Reserveliste werden wir uns nun auch in der Städteregion Aachen, von der Grenzstadt Herzogenrath bis in die Eifelstadt Monschau, dem Wahlwettbewerb der Parteien stellen“, propagierte die selbsternannte NRW-Grundgesetzpartei.

Hört sich an, als wäre alles in trockenen Tüchern, oder?

Facebook Hilferuf
2 Monate nach der Jubelpersermeldung ist nun ein eindringlicher Appell von Palm und Co. auf der offiziellen Pro NRW-Aachener Facebookseite platziert:

„AN ALLE AUS AACHEN!
Ihr habt noch keine Unterschrift geleistet um uns einen Antritt zur Kommunalwahl zu ermöglichen? Dann aber zackig. Es fehlen nur noch vereinzelte Unterschriften in wenigen Bezirken, damit wir überall in Aachen wählbar sind! Vielleicht in deinem?! Trau Dich, damit sich was verändert!“

Was denn nun Herr Palm? Ist der flächendeckender Kommunalwahlantritt in Aachen und Wahlantritt von PRO NRW nun auch in der ganzen Städteregion, wie großspurig vor 2 Monaten verkündet sicher, oder doch noch nicht alles im Lot, wie am 6 Februar auf ihrer Facebook-Seite zu lesen?

Palms Veränderungsambitionen
Wolfgang Palm, dessen Suspendierung in einem erstinstanzlichen Prozess aufgehoben wurde (VG Düsseldorf AZ 35 L 999/12.O), ist nach Auskunft der Aachener Polizei-Pressestelle weiter vom Dienst suspendiert, da gegen das Urteil Rechtsmittel von Polizeipräsident Klaus Oelze eingelegt wurde. So bezieht Palm seine nicht gerade unerheblichen Bezüge bis zu einem rechtskräftigen Urteil weiter und kann sich mit ganzer Kraft dem Wahlkampf und seinen politischen Veränderungsambitionen in Aachen widmen.

Verändern will Palm scheinbar die „überbordernde Zuwanderung von Armutsflüchtlingen in unser Sozialsystem“ , welche augenscheinlich auch für eine ansteigende Kriminalität verantwortlich gemacht wird (Die Kriminalität steigt in unseren Stadtvierteln und hierbei vornan das Ostviertel).

Auch „das bereits politisch abgesegnete und in Planungssicherheit befindliche Großbauprojekt „Erweiterung der Bilal- Moschee“, ist Palm ein Dorn im Auge.

So sinniert Palm, es gehe dabei „um ein riesiges Islamzentrum, um fundamentalgläubige, vom Verfassungsschutz beobachtete Moslembrüder, um die Millionen- Finanzierung durch Unrechts-Regime wie Saudi Arabien und Katar. Unterstützung durch Glaubens-/ Moslembrüder, die unsere freiheitliche, demokratische Grundordnung und all unsere Freiheitsrechte ablehnen. Frauen minderwertiger schätzen und Homosexualität mit Höchststrafen ahnden“,

und das will Wolfgang Palm natürlich nicht! Alle Bürger mit gesundem Menschenverstand können uns im Kampf gegen ignorante Vertuschungspolitiker unterstützen, bietet Palm an. Im Umkehrschluss könnte man also denken, dass alle Aachener Bürger, die nichts mit den Islam-Allergikern zu tun haben wollen, krank im Kopf sind.

Kommentar
Auch aus diesem Grund: Keine Unterschrift und keine Stimme für pro Köln und Pro NRW mit ihrem stellvertretenden Vorsitzenden, dem suspendierten Kriminalhauptkommissar Wolfgang Palm in Aachen zur Kommunal- und Markus Beisicht zur Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012, dessen Aussagen sich Wolfgang Palm geflissentlich in seiner Argumentation gegen die Moslembrüder bedient!

Ihr Ronald Micklich

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