Duisburg: NPD und Pro NRW zusammen bei Salafisten-Kundgebung

Pro NPD

Polizeipresseportal: POL-DU: Demonstrationen in Duisburg bisher ohne Vorkommnisse
22.02.2014 | 15:40 Uhr

Mit rund 250 Teilnehmern fand gestern auf dem Portsmouthplatz die vor Wochen angemeldete Kundgebung von Salafisten statt. Parallel dazu hatten sich etwa 20 Personen von NPD und Pro NRW gemeinsam zu einer angeblichen Spontandemonstration am Busbahnhof eingefunden. Mitgeführte Fahne und Megaphon sprechen eindeutig gegen einen spontanen Entschluss. Daher hat die Polizei ein Strafverfahren nach § 26 des Versammlungsgesetzes eingeleitet. Quelle

Kommentar
Die selbsternannte NRW-Grundgesetzpartei durchbricht wieder die Schweigespirale, dieses Mal auch im Polizeipresseportal. Die Bürgerbewegten von Partei-Anführer Markus Beisicht sollen sich gemeinsam mit ihren Kameraden von der NPD ein Strafverfahren eingehandelt haben. „Die Demonstranten von Pro NRW und NPD versuchten gemeinsam die angemeldete Aktion von Pierre Vogel (Salafisten) zu stören“, meldet RP-Online. Nach Meldungen solcher Art fällt es schwer Beisicht´s Geschwafel vom rechten Narrensaum (NPD), mit dem man nichts zu tun haben will, der NRW-Grundgesetzpartei und ähnlichen Beteuerungen der Rechtstaatlichkeit ernst zu nehmen. Hier hat man eher den Eindruck das sich zusammenfügt, was zusammen gehört.

Auch aus diesem Grund: „Keine Stimme den Pro-Möchtegern-Politikern aus Duisburg zur Kommunal- und Markus Beisicht zur Europawahl 2014“ denn:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012

Ihr Ronald Micklich

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