Pro NRW-Witten: Propaganda aus allen Rohren ohne Erfolg

Moschee WittenMoschee für Bosnier
Schon den Ramadan im Juli diesen Jahres möchte die Bosnische Gemeinde in Witten in ihrer neuen Moschee feiern. Die Architektur der Moschee findet offensichtlich ungeteilte Zustimmung der Wittener.

Pro NRW Propaganda-Thema Nr.1
Wie immer ist Pro NRW zur Stelle, wenn eine Moschee errichtet werden soll. Die 180 muslimischen Gemeindemitglieder sollen nach dem Willen der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Partei, das Gebetshaus nicht fertigstellen dürfen. Dafür hatten die Pro´ler am 19.10.2013 bereits eine Demo in Witten abgehalten (wir berichteten).

„Für eine echte Zumutung und bodenlose Frechheit kann man nur den aktuellen Bürgerantrag von Pro NRW halten: Wittens Rat möge einen Baustopp verfügen, selbst einen Bürgerentscheid zu einem Abriss (!) starten und bei gewünschtem Ausgang eine „schnellstmögliche Rückbebauung anordnen“, auf Kosten der Gemeinde“, schreibt die WAZ.

Im Hauptausschuss war der Abriss-Antrag gestern in einer halben Minute abgehakt: Auf die Frage der Bürgermeisterin, „wer stimmt dagegen“, hoben sich alle Finger.

Ex. NPD´ler auf der Suche nach Unterstützungsunterschriften
Der ex. NPD´ler Christoph Schmidt, Spitzenkandidat von Pro NRW im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Witten möchte gerne seine politische Denke an den Mann/Frau bringen, benötigt dafür aber, um überhaupt an der Wahl teilnehmen zu können, die erforderlichen Unterstützungsunterschriften. Beim Sammeln scheint es scheinbar nicht immer mit rechten Dingen zugegangen zu sein. Jedenfalls ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Aktivisten von Pro NRW, so die Presse.

Um sich ein Bild vom Spitzenkandidaten für Pro NRW, Christoph Schmidt, in Witten und dem Ennepe-Ruhr-Kreis zu machen, lesen Sie bitte den Kommentar in unserem Artikel vom 28.10.2013.

Kommentar
Eine Karriere bei Pro NRW ist meistens mit gravierenden Einschnitten im privaten Leben verbunden. Das musste jetzt die am 11. Januar 2013 zur Kreisvorsitzenden gewählte Peggy Hufenbach aus Witten erfahren. Ihre beiden Kinder dürfen augenscheinlich nicht (mehr) die Wittener-Waldorf-Schule wegen ihrer Funktionärstätigkeit bei Pro NRW und ihrer politischen Gesinnung besuchen. Fast Gleiches erlebte Andreas Molau, der Lehrer an einer Waldorfschule war mit seinen Kindern. Auch Molau war vor seinem politischen Abgang Mitglied bei Pro NRW. Jetzt ist er offensichtlich arbeitslos. Ob auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Hartmut Schwefel private Konsequenzen erfahren hat, ist unbekannt.

Begeben Sie sich nicht in eine Abhängigkeit jedweder Art bei Pro NRW. Die Frist, seine Pro NRW-Kandidatur noch zurückzuziehen ist der 7. April 2014, 18.00 Uhr bei Ihrem zuständigen Wahlamt. Für eine Kehrtwende ist es nie zu spät. Bitte bedenken Sie:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Identifizieren Sie sich trotz dieser Erkenntnisse mit Pro NRW/Köln? Können Sie dies gegenüber Ihren Kindern, Arbeitgeber, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, usw. vertreten? Wollen Sie Pro NRW wirklich mit Ihrem guten Namen (weitehin) unterstützen?

Unsere Meinung: „Keine Stimme und keine Unterstützung für Pro NRW zur Kommunalwahl und ihrem Anführer Markus Beisicht zur Europawahl 2014“

Ihr Ronald Micklich

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