Pro NRW: Fakten zum Wahlantritt in Bergisch Gladbach

Zahlen_Daten_FaktenPropaganda aus der Parteizentrale
Allein aus der Bezirksebene hinaus wäre es der 35jährigen Aktivistin Katja Karakus in weniger als zwei Wochen gelungen, nach Aufstellung einer Kandidatenliste und der Beibringung der erforderlichen Unterlagen incl. der notwendigen Unterstützungsunterschriften die Wahlteilnahmehürden zu überwinden. Damit würde sie nun in der 130.000 Einwohner zählenden rheinisch-bergischen Kreisstadt auf dem Stimmzettel stehen, lautet die Jubelpersermeldung am Montag aus der Propagandazentrale in Köln.

Unangenehme Wahrheiten
Die Bürgerbewegten treten in Bergisch Gladbach gerade einmal in 13 von 26 Wahlkreisen (2, 10, 11, 14, 15, 16, 17, 18, 20, 21, 22, 23, 24)  an. Warum? Die Angaben des Wahlausschusses: „Zum Teil aufgrund von Formfehlern, einige Personen wussten gar nicht, dass sie nominiert worden waren, scheint der Grund für die Blamage in Bergisch Gladbach zu sein. Gerade einmal die Hälfte der Wahlberechtigten Einwohner der Kreisstadt werden Pro NRW  überhaupt auf ihrem Wahlschein vorfinden. Die Chance unter diesen Voraussetzungen zu punkten, ist mehr als dürftig.

Kommentar
In Wuppertal gab es Unregelmäßigkeiten bei der Beschaffung der Unterstützungsunterschriften und bei den Vorschlägen der Kandidaten. Die Folgen sollen eine Anzeige der Republikaner gegen Pro NRW gewesen sein, das Resultat zwei vergeigte Wahlbezirke wegen Doppelkandidaturen für die REP und Pro NRW und kein Wahlantritt in den Bezirksvertretungen. Hier in Bergisch Gladbach wieder die unangenehme Aussage „einige Personen wussten gar nicht, dass sie nominiert worden waren“! Der Verdacht, dass hier mit unlauteren Methoden gearbeitet wurde drängt sich nahezu auf. Wie in Wuppertal ist auch in Bergisch Gladbach der ex. NPD´ler und jetzige Bezirksgeschäftsführer Andre Hüsgen zuständig.

Auch wenn Pro NRW nur auf der Hälfte der Bergisch Gladbacher Wahlzettel zu finden sein wird gilt:

„Keine Stimme für Pro NRW mit ihren Möchtegern-Politikern zur Kommunalwahl in Bergisch Gladbach und anderenorts, sowie für ihren Anführer Markus Beisicht zur Europawahl“ denn:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Ihr Ronald Micklich

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