Pro NRW Demo in Essen und Duisburg setzt keine neuen Akzente

Screenshot WZ

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Nur Minimalbesetzung in Essen u. Duisburg
Schenkt man den Blog-Reportern der Ruhrbarone und dem Studentenblog ak(due)ll Glauben, wurden bei den Demos in Essen und Duisburg nur wenige Teilnehmer gesichtet. „13:58 – Bisher haben nur 12 Pro NRWler nach Essen geschafft, auf der Gegenseite sind mehrere hundert“ ist der erste Eintrag bei ak(due)ll. In zwei Bussen sollen die Bürgerbewegten mit ca. 40 Dauerdemonstranten aus dem Rheinischen angereist sein. Erfahrungsgemäß werden dann die örtlichen Kameraden/innen vor Ort eingesammelt, damit der Pro NRW-Angstraum (Veranstaltungsort) unerkannt und in der Gruppe erreicht werden kann.

Die Westdeutsche Zeitung berichtet von insgesamt 80 Teilnehmern vor Ort in Essen und Duisburg, was wohl der Wahrheit am nächsten kommt. Rechnet man zu den etwa 40 mitgebrachten Dauerdemonstranten noch einmal die Essener (41) oder die Duisburger (36) Pro NRW Kommunalwahl-Kandidaten (Liste) hinzu, ist die angegebene Teilnehmerzahl (80) des Polizeipresseportals Duisburg valide. Der Link zur Essener Kandidaten-Liste wird nachgereicht, damit Sie bei Bedarf mit dem Kandidaten Ihrer Wahl vor dem 25.05.2014 noch offene Fragen erörtern können.

Hochkaräter von Pro NRW angereist
Von den Veranstaltung in Essen und Duisburg nahm kaum jemand der Bürger/innen Notiz … zu uninteressant war die Pro-Theateraufführung, trotz der hochkarätigen Besetzung. Markus Beisicht mit seinen Vertretern Wolfgang Palm und Dominik Roeseler und Kevin Gareth Hauer waren ebenso vertreten wie die Funktionäre/innen Christine Öllig, Markus Wiener, Peggy Hufenbach, Andre Hüsgen, Claudia Gerhardt, Toni Xaver Fiedler, Mario Malonn, Christoper von Mengersen, Alexsander Kern, Nico Ernst, Christop Schmidt, Maria Demann, Gabriele Mathieu, Detlev Schwarz und einige mehr, alles Bewerber um ein Mandat bei der kommenden Kommunalwahl. Nur der vierte stellvertretende Landesvorsitzende und Haupt-Sraßenkrakehler Jörg Uckermann fehlte, er sitzt momentan im Knast in Köln-Ossendorf und wartet dort auf seinen neuen Termin vor dem Landgericht Köln am kommenden Montag, wegen bandenmäßigen Betrugs. Die Redebeiträge richteten sich einmal mehr nur an die eigenen Mitglieder.

Gegendemonstranten in der Überzahl
Trotz eines langen Demo-Tages, die Demonstranten gegen „Rechts“ waren schon früh auf den Beinen und stellten sich der NPD in Duisburg und der Partei „Die Rechte“ in Dortmund entgegen, sollen sich „Hunderte Gegendemonstranten … am Donnerstag in Duisburg den Aufmärschen von NPD und Pro NRW in den Weg“ gestellt haben, so die Westdeutsche Zeitung. Die Polizei berichtet von Gegendemonstranten aus dem „Netzwerk gegen Rechts“ (120 Teilnehmer) und „Montags-Demo“ (15 Teilnehmer) die gegen den spät beginnenden Pro NRW Auftritt (19:30 Uhr) in Duisburg auf der Straße waren. Dazu sollen entlang der kurzen Route noch knapp 220 Antifas auf Pro NRW gewartet haben.

Kommentar
Wieder einmal gelang es Pro NRW nicht die Öffentlichkeit anzusprechen. Abgeschottet von den Bürgern/innen wurde die ewig gleiche Propaganda-Hetze gegen Asylanten und Ausländer monoton heruntergeleiert, im Westen also nichts Neues. „Wer betrügt der fliegt“ ist einer ihrer Wahlsprüche und für „Recht und Ordnung“ stehe man, ist auf einem Banner zu lesen. „Null Toleranz bei Rechtsverstößen“ wird gefordert. Bitte gerne – wohin fliegen denn dann die 4 Stadträte von Pro Köln, bewahrheitet sich die Anklage der Staatsanwaltschaft Köln im Prozess gegen Markus Wiener, Judith Wolter, Bernd Schöppe und dem inhaftierten Jörg Uckermann?

Informieren Sie sich genau worum es den Pro NRW Kandidaten geht. Ist überhaupt eine politische Vorgeschichte und Qualifikation des Bewerbers erkennbar oder wurde genommen was verfügbar ist, da eine Kandidatur auch mit einem Outing einher geht, die Bewerber daher rar sind und die Nebenwirkungen einer Kandidatur für Pro NRW/Köln  ausreichend bekannt sein dürften? Was genau soll in Ihrer Kommune bewegt werden? Im Zweifel fragen Sie nach. Lesen Sie die Wahlvorschläge genau, ist schon da Filz und Klüngel zu erkennen? Finden sich ganze Familien in den Listen als Kandidaten wieder? Vater, Mutter, Oma, Ehefrau, Kinder usw. auf den ersten Plätzen der Reservelisten von Pro NRW/Köln? Bei einer entsprechenden Recherche werden Sie sich wundern!

Überlegen Sie genau wem Sie Ihre Stimme geben wollen und bedenken Sie dabei:

Pro NRW/Köln […] „sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“ […], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Deshalb unsere Empfehlung:

“Keine Stimme für Pro NRW/Köln bei der Kommunalwahl 2014 und ihrem Anführer Markus Beisicht als Kandidat zur Europawahl 2014″

Ihr Ronald Micklich

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