“Pro Kölns” Märchenstunde

SchildergasseDie übliche Propaganda
„Sensationeller Zuspruch in der Schildergasse“ vermeldet “Pro Köln” auf ihrer Internetseite. Hunderte von Infopaketen wollen die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten selbsternannten Bürgerbewegten an interessierte Bürger verteilt und dabei mit ihrer Hetze „insgesamt mehrere tausend Bürger“ erreicht haben.

Gegendarstellung
Tatsächlich hatte “Pro Köln” dort vorgestern (14.05.14) einen Stand, zu dem sie ihre gesamte aktive Belegschaft – sprich: 10 Leute -, mobilisiert hatten. Sehr kurzfristig erfuhren die Koordinatoren von „Kein Veedel für Rassismus“ davon und konnten zunächst nur wenige AktivistInnen dorthin mobilisieren. Allerdings war das auch kaum noch notwendig, denn bei dem Eintreffen derselben war der Stand bereits von heftig protestierenden PassantInnen umringt. Als dann noch der „Braune Sack“ dazu kam, herrschte das gewohnte Bild: Wütend plärrende “Pro Kölner” am Mikrofon, umringt von empörten PassantInnen und „Kein Veedel für Rassismus“-AktivistInnen, die sich die rassistische Hetze nicht bieten lassen. Äußerst dünnhäutig zeigte sich besonders Tony Fiedler gegenüber dem „Braunen Sack“, den er vergeblich zu entwenden versuchte. Die Fotos auf der “Pro Köln”-Internetseite sollen den großen Zuspruch der Bevölkerung belegen. Ein kleines Problem verschweigt “Pro Köln” allerdings: es handelte sich ausschließlich um GegendemonstrantInnen, schreibt Kein Veedel für Rassismus.

Kommentar
Wie üblich hauen auch hier die Propagandisten der Pro-Gemeinde wieder mächtig auf den Putz. „Der Leitungsstab der Propagandaabteilung verkündet den politischen  Siegeszug und den bevorstehenden Wahlsieg“. Die Wahrheit sieht wie meist eben anders aus. Ein Häufchen Elend, dass sich bei seinen Auftritten ob der überdeutlichen Ablehnung nur noch in der Bedrängnis sieht und deshalb offenbar meint, Lautstärke würde Hirnschmalz ersetzen. Die Angst, die Plätze an den Fleischtöpfen der öffentlichen Hand wegen einem möglichen Wahldesaster am 25.05.2014 zu verlieren, löst augenscheinlich den Wunsch nach „einer sich selbst erfüllende Prophezeiung“ bei den Pro´lern aus.

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Deshalb: „Keine Stimme für Pro Köln/NRW mit ihren Möchtegern-Politikern zur Kommunalwahl in Köln und anderenorts sowie für ihren Anführer Markus Beisicht zur Europawahl“

Ihr Ronald Micklich

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