Pro NRW- Wahrheiten: Rechtsextremisten offensichtlich unwählbar

Wahl 2014Presse- und Blogstimmen
Stadtrevue Köln:
Begegnungen mit Aktivisten von Pro NRW sind zwiespältige Erfahrungen: Auf der einen Seite fällt es schwer, einen Mann mit Schlumpfmütze wie den Gelsenkirchener Pro-Ratsherren Kevin Gareth Hauer oder einen gebräunten Wirrkopf wie seinen Kölner Kollegen Jörg Uckermann ernst zu nehmen. Auf der anderen Seite sind viele von ihnen aggressive Hetzer mit Nazi-Vergangenheit und Kontakten in die rechtsextreme Szene. Besonders der Pro-Führer Markus Beisicht kennt kaum eine Grenze, um doch noch ein wenig Aufmerksamkeit auf sich und seine Truppe zu ziehen. »Markus Beisicht ist ein klassischer Rechtsextremist«, sagt der Pro NRW-Aussteiger Andreas Molau.“ Weiterlesen

PR-Sozial Bonn: „Am 20.05.2014 hat der Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland, Martin Behrsing Strafanzeige gegen Detlef Schwarz, Vorsitzender PRO-NRW-Kreisverband Bonn, und andere wegen Verdacht auf Volksverhetzung und Aufruf zur Gewalt gegen Asylbewerber gestellt.“ Weiterlesen

Leverkusen: Wenn man einer zuverlässiger Quelle Glauben schenkt, könnte auch die „Jagdszene“ in Leverkusen am 17.05.2014 (wir berichteten), bei der Infoveranstaltung von Pro NRW, noch ein Nachspiel für Detlev Schwarz (Landesgeschäftsführer Pro NRW) haben. Nachdem Schwarz mit weiteren Pro´lern einen Bürger, der dem Pro-Redner Markus Wiener zu nahe gekommen sein soll, verfolgten, sei es zu Tätlichkeiten (Fußtritt) gekommen, so der Geschädigte und eine Zeugin. Schwarz soll einen beiderseitigen Anzeigeverzicht vorgeschlagen haben, der aber nicht angenommen worden sein soll, berichtet unser Informant. Eine Stellungnahme der Polizei liegt noch nicht vor.

Aachen: Wir berichteten über den kleinen Wahlkampfspot „ein bisschen Spaß muss sein“, auf der Aachener Pro NRW-Internetpräsenz. Auch hier hat sich, wie vermutet, der im Spot gezeigte Kabarettist Arnulf  Rating gegen die Verletzung seiner Bild- und Persönlichkeitsrechte gewehrt. Arnulf Rating sieht seinen guten Ruf und seine künstlerische Leistung ausgebeutet. Durch seinen Berliner Anwalt wurde dem vom Dienst suspendierten Hauptkommissar Palm, der als Verantwortlicher für die Pro-Seite zeichnet, ein Unterlassungsbegehren mit Kostennote zugestellt.

Bloggerkommentar auf PI: Zum Thema  “Politische Leichenfledderei” zwischen REP und DF auf dem Pro NRW eigenen Schmuddelblog „freiheitlich“ ist von #76 50Pf   (22. Mai 2014 02:12)  zu lesen:

Auszug: Das wird ja immer interessanter hier. Offensichtlich unterhält sich das Who is Who der PRO-Partei im Kommentarbereich von PI über Interna. Man muss nur noch mitlesen.

Und so wie sich das anhört erledigt sich die PRO-Partei gerade selbst. So muss es im Führerbunker zugegangen sein, als sich der Alte erschossen hat. Oder vielleicht hat er sich auch gerade deswegen erschossen? – Wer weiß?

Irgendwie hat sich seit ’45 jede braun angehauchte Vereinigung von selbst erledigt. Zuletzt in einem Wohnmobil. Jetzt ist offenbar die PRO-Partei an der Reihe. Genaugenommen hat sich schon der Führer selbst erledigt.

Kurz notiert
Remscheid:
Wie bekannt, kandidiert auf Reservelistenplatz 1 der zugezogene ex. NPD´ler Andre Hüsgen für Pro NRW. Der ausgebootete stellvertretende Kreisvorsitzende, der Hüsgen lieber unter als über der Erde sehen würde, ist ob der politischen Knute Hüsgens gar nicht erst angetreten. Wer nun denkt, ein anderer Remscheider Bürger würde auf Platz 2 folgen, irrt auch hier. Hüsgen soll einem gut informiertem Insider zufolge, seinen Favoriten Thorsten Michael Pohl aus Düsseldorf nach Remscheid beordert haben, was die Wahlvorschlagsliste Remscheid bestätigt.

Sinnvollerweise wohnen Hüsgen und Pohl unter einer Anschrift in einer wenig attraktiven Massensiedlung. Ob diese Anschrift zukünftig tatsächlich der gelebte Hauptwohnsitz von Pohl und Hüsgen sein wird, dürfte penibel geprüft werden. Sollten es die Bürgerbewegten in den Rat der Stadt Remscheid schaffen, sitzen auf den ersten Plätzen die Immigranten und nicht die Remscheider an den Fleischtöpfen der Steuerzahler, ein geplantes Geschäftsmodell, könnte man annehmen.

Termine
Am Samstag will Pro NRW von 11 bis 16 Uhr auf dem Ottoplatz gegen den Erdogan-Besuch demonstrieren. Bereits ab 15 Uhr will sich Pro Köln vor dem Hauptbahnhof mit ihrer Wahlkampfbude produzieren. Quelle

Kommentar
Die Presse berichtet fast täglich von Anzeigen und dem laufenden  Prozess gegen Pro Köln/NRW oder deren Mitglieder. Betrug, Ordnungswidrigkeiten, Tätlichkeiten, Verdacht auf Volksverhetzung und Aufruf zur Gewalt gegen Asylbewerber, möglicher Wahlbetrug und andere Delikte im Zusammenhang mit Kandidatennominierungen etc. zur Kommunalwahl werden dort genannt.

Auch die gebetsmühlenartige Leier des Vierfachvorsitzenden „Wir sind nur in einem Punkt radikal…“ hat sich mittlerweise als lächerlich herausgestellt und erzeugt selbst bei einigen Parteimitgliedern nur noch ein mitleidiges Kopfschütteln. Auch der neue Verfassungsschutzbericht bringt es wieder auf den Punkt:

“Wenn sich ‘pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ immer wieder geradezu demonstrativ zum Grundgesetz bekennen und sich gegen jede Form von Extremismus verwahren, wirkt dies taktisch motiviert. Agitation und Propaganda stehen auch in 2013 zumindest in Teilen in offenem Widerspruch zur vordergründig wirkenden Bejahung der Verfassungsgrundsätze des Grundgesetzes”, und weiter ist zu lesen:

“Die Verhaltensweisen von ‘pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ richten sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ sind fremdenfeindlich. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ sind islamfeindlich. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ sind antiziganistisch. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ diffamieren Asylbewerber. Gerichte bestätigen die Einschätzung, dass ‘pro NRW’ und ‘pro Köln’ verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolgen” deswegen gilt umsomehr:

„Am kommenden Sonntag keine Stimme für die „rechtsradikale“ als verfassungsfeindlich eingeschätzte Splitterpartei Pro NRW/Köln und ihren Möchtegern-Politikern zur Kommunalwahl allerorts, sowie ihrem Anführer Markus Beisicht zur Europawahl.

Ihr Ronald Micklich

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