Pro NRW / Köln: Propaganda-Rücktrittserklärung und Verantwortungsübernahme-Farce

ProPagandalautsprecher

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Demütig eigene Fehler eingeräumt
„Demut angesichts des geschwundenen Wählervertrauens ist ein Gebot der Stunde“, heucheln die Propagandisten von Pro Köln und räumen ein, dass das schlechte Wahlergebnis auch „hausgemacht und selbstverschuldet war.“

Wie bitte? Auch hausgemacht und selbstverschuldet? Meint der Propagandaminister aus der Markmanngasse etwa die Piratenpleite mit dem PO Köln und Speisicht-Wesemann, die CSD-Blamage, den untragbaren immer wieder vor Gericht stehenden Jörg Uckermann oder gar die Anklage der Pro-Funktionärsspitze Judith Wolter, Markus Wiener und eben wieder Uckermann wegen Betrugs? Oder ist Beisichts maximale Provokation mit den Westergaard-Karikaturen, miesen Hetzflyern und abstoßenden Wahlplakaten, jetzt nach dem Verlust von fast der Hälfte der Wählerstimmen, ein Grund das Hirn einzuschalten?  

Neuer Vorstand nach der Sommerpause
Bewährte Kräfte und neue Gesichter sollen den neu zu wählenden Vorstand bilden. Da darf man aber gespannt sein. Zu den bewährten Bürgerbewegten gehören mit Sicherheit wieder die altgewohnten Gestalten, sofern sie nicht im Knast sitzen. Kann man Fiedler als neues Gesicht bezeichnen? Sollen etwa drittklassige Kölner Facebook-Maulhelden den neuen Vorstand bilden? Wir werden sehen und berichten.

Gegenleistungsfreies Einkommen weggebrochen
Viele Pro Köln-Mitglieder müssen nun auf ihr monatliches Zubrot verzichten, außer der Familie Wiener und Wolter. Durch geschicktes Taktieren sind dem Pro-Generalsekretär und seiner Gattin, der Schatzmeisterin von Pro NRW, immerhin noch je 2 Mandate in Köln geblieben, die Kohle bringen. Leider wird der „General“ wohl seinen Kölner Job als gut bezahlter Fraktionsgeschäftsführer an den Nagel hängen müssen. Wie wird dieser Einnahmeverlust wohl kompensiert? Der Bergischen Stimme liegen Wettvorschläge von „sachkundigen Bürgern“ vor. In der Hitliste ganz oben rangiert der Wechsel in das Fraktionsbüro Duisburg, da dort noch die meiste Kohle zu machen ist. Gelsenkirchen scheidet wohl aus, da es sich dort mehr oder weniger um ein Freundesverbund um nicht Familienbetrieb zu sagen, handelt. Spötter bezeichnen den jetzt wohl wieder zum Fraktionsvorsitzenden aufsteigenden Hauer schon seit Jahren als „Behälter“, was wohl weniger mit einem Behältnis zu tun haben soll.

Beisichts fälliger Abschied
Der egozentrische Pro-Beherrscher verlässt kampflos während des absoluten Tiefpunktes seiner Partei Pro Köln das sinkende Schiff und verdrückt sich zu seinen angeblich erstarkten Bürgerbewegten der Landespartei. Er gibt bekannt, es wundert schon, dass der Rechtsanwalt Markus Beisicht dazu nicht erklärt, dass er nicht mehr für Pro Köln kandidieren werde. Wie großzügig? Manch Mitglied findet es total mies und eine Farce vom baldigen Zweifachvorsitzenden Beisicht, dass er eben keine Verantwortung übernommen hat, nicht zurückgetreten ist und letztlich kein Format bewiesen hat.

Seine Vorstellungen wie Politik zu machen ist, haben letztendlich zum Fiasko in Köln geführt. Sein Anspruch alles zu kontrollieren, alle Fäden in der Hand zu halten und seinen Willen auch gegen temporäre Widerstände durchzusetzen, sind verantwortlich für den Zusammenbruch von Pro Köln. Beisicht will offensichtlich nichts mehr mit den Loosern aus Köln zu tun haben und empfiehlt sich auf französisch. Jetzt wird der Rest der Bürgerbewegten im Landesverband vor die Wand gefahren.

Erbärmliches EU-Wahlergebnis / Vorschau
Unerwähnt in den Pro-Statements bleibt das erbärmliche Abschneiden des Hauptverlierers der  Europawahl 2014. Nur knapp 0,2% bundesweit (0,6% in NRW) konnte Beisicht einfahren. Vor der Wahl faselte er noch von 2 möglichen Mandaten, Augenwischerei zur Motivation der unkritischen Mitglieder wie immer. Jetzt will sich der neue Zweifachvorsitzende den Landesverband zur Brust nehmen … und wird dort genau so scheitern wie in Köln. Warum hier kein Einverständnis, keine Erklärung für sein Versagen?

Sollten die Zahlen der Europawahl, bei der Pro NRW ja landesweit in NRW wählbar war, als Indikator für die Landtagswahlen 2017 gelten, gehen bei Beisicht und Pro NRW endgültig die Lampen aus. Mit 0,6% gibt es dann auch in NRW keine Wahlkostenerstattung mehr. Vor der anstehenden Landtagswahl 2017 wird Beisicht trotz aller negativen Voraussetzungen dann wieder wie vor jeder Wahl gebetsmühlenartig von der historischen Chance und den goldenen Zeiten für Pro-Aktivisten faseln und träumen.

Die Bergische Stimme wird auch weiterhin ein wachsames Auge auf die Machenschaften der Bürgerbewegten haben und berichten.

Ihr Ronald Micklich

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