Nachklapper: Die Kevin Gareth Hauer – Blogsport – Bilder – Episode

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Harte Bandagen
„In Wahlkampfzeiten geht es mitunter hart zu“, weiß Kevin Gareth Hauer auf seiner Gelsenkirchener Pro NRW Internet- Plattform im Juli 2014 zu berichten. Mit „kurz vor der Kommunalwahl wurden zwei uralte private Fotos veröffentlicht, die aus dem Zusammenhang gerissen den Anschein erweckten, Kevin Hauer würde den verbotenen deutschen Gruß zeigen und ein Bild von Adolf Hitler verherrlichen“ beschreibt der stellvertretende Landesvorsitzende, Gelsenkirchener Stadtrat und Europawahlkandidat 2014 die Ihm angeblich widerfahrende Ungerechtigkeit, um ihn kurz vor der Wahl unterhalb der Gürtellinie zu treffen. Mit beiden Bildern solle wahlkampfgerecht der hanebüchene Vorwurf erhoben worden sein, Kevin Hauer sei Rechtsextremist, beklagt er sich, und weiter: „Es gab kurz einen riesigen Aufschrei durch die regionale Presse, um uns Extremismus zu unterstellen. Dabei stehen wir bedingungslos zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, lehnen jede Form von Extremismus und Totalitarismus entschieden ab.“

Gegenteilige Meinung
Mit harten Bandagen geht Hauer mit seinem Anwalt Dr. Björn Clemens gegen den Internet-Service Betreiber „Blogsport“ wegen der Veröffentlichung der Fotos vor und verklagt ihn. Dazu gibt es ein Interview in der „jungen Welt“ von Roland Zschächner mit dem Geschäftsführer von Blogsport,  Georg Klauda, in dem alle Einzelheiten der Auseinandersetzung aus Klaudas Sicht erläutert werden (blogsport.de/2014/08/06/interview-mit-der-jungen-welt-zur-klage-gegen-blogsport/).

Pro NRW ist rechtsextremistisch – Auszüge aus dem Verfassungsschutzbericht 2013:
“Die Verhaltensweisen von ‘pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ richten sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung. Gerichte bestätigen die Einschätzung, dass ‘pro NRW’ und ‘pro Köln’ verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolgen.”

“Wenn sich ‘pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ immer wieder geradezu demonstrativ zum Grundgesetz bekennen und sich gegen jede Form von Extremismus verwahren, wirkt dies taktisch motiviert. Agitation und Propaganda stehen auch in 2013 zumindest in Teilen in offenem Widerspruch zur vordergründig wirkenden Bejahung der Verfassungsgrundsätze des Grundgesetzes.”

Interview-Auszug zu Hauer
„Wie extrem Hauer tatsächlich ist, zeigt ein Interview, das er 2007 der NPD-Zeitung Deutsche Stimme gab. Er griff dort, damals noch als Mitglied der »Republikaner«, den Abgrenzungskurs seiner Parteiführung gegenüber der NPD an und erklärte: »Das nationale Lager hat nur eine Chance, wenn es zusammenhält und geballt zuschlägt.« Auch die Distanzierung des »Republikaner«-Vorstands von den faschistischen »freien Kameradschaften« ging ihm noch zu weit. Er qualifizierte sie kurzerhand als »Hetze« ab. Wenig später wurde er aus der Partei ausgeschlossen. Hauer wechselte daraufhin zu »Pro NRW«, einer Neugründung von ehemaligen Aktivisten der neonazistischen »Deutschen Liga für Volk und Heimat«.“, ist im Artikel der jungen Welt zu lesen.

Alles klar?

Ihr Ronald Micklich

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