Pro NRW-Gelsenkirchen: Das Hauer- Bilder-Intermezzo geht in die nächste Runde

Screenshot WAZ 16.05.2014

Screenshot WAZ 16.05.2014

Den Mund zu voll genommen?
Unter der Überschrift „Linke Hetzkampagne zum Bumerang geworden: Vorwürfe gegen Gelsenkirchener PRO-NRW-Spitze unbegründet – Mehrere Unterlassungsansprüche durchgesetzt“, verkündet der Gelsenkirchener Stadtrat und stellvertretende Landesvorsitzende von Pro NRW auf seiner Pro-Internetseite seinen phänomenalen Sieg  über seine Widersacher.

So behauptet Kevin Gareth Hauer: „Auch gegen Monika Gärtner-Engel von der kommunistischen MLPD ermittelt die Staatsanwaltschaft. Das Mitglied einer Partei, die den Namen eines der größten Massenmörder der Weltgeschichte im Parteinamen führt, hatte die beiden Bilder während der vergangenen konstituierenden Ratsversammlung öffentlich weiterverbreitet.“

„Zudem wurde das Strafverfahren, das Linke gegen Kevin Hauer gestellt hatten, eingestellt“, betont Hauer und bemerkt entrüstet: „Tja, nun ist sang- und klanglos das Verfahren eingestellt worden. Darüber berichtet die Presse wieder einmal nicht“. Darüber wundern würde er sich aber nicht, meint Hauer, da dies ja nicht in das gewünschte Bild passen würde, welches die Presse gerne von PRO NRW zeichnet.

Für Hauer wirklich alles tutti?
Ob für Hauer wirklich alles tutti ist, scheint fraglich. In der WAZ war unter der Überschrift „Anzeige gegen Gelsenkirchener Pro NRW-Ratsmitglied“ zu obiger Jubelpersermeldung folgendes zu lesen:

Auszug aus dem WAZ-Artikel:
„Der Streit zwischen AUF und Pro NRW um ein angeblich gezeigtes Hitler-Foto geht weiter. Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete für AUF Gelsenkirchen, hat die Einstellung einer von Pro NRW-Mitglied Kevin Hauer gegen sie gerichteten Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Essen beantragt. „Entgegen der bewusst wahrheitswidrig aufgestellten Behauptung des Anzeigeerstatters (Hauer. d. Red,) hat meine Mandantin das Foto nicht verwendet“, begründet der Anwalt von Monika Gärtner-Engel seinen Antrag an die Staatsanwaltschaft Essen, das Verfahren gegen seine Mandantin einzustellen.“ Gleichzeitig erstattet sie Anzeige gegen den Vizevorsitzenden der Partei, die nach der Kommunalwahl mit drei Mandaten in den Stadtrat einzog.“  Vollständiger Text

Kommentar
So langsam zerbröselt Hauers „Siegesmeldung “ in der Bilderaffäre. Man darf gespannt sein, welche weiteren Erkenntnisse zu Tage treten. Es dürfte sich auch die Frage stellen, wie viel Federn Hauer auch in finanzieller Sicht lassen muss. Allem Anschein nach entwickelt sich die Angelegenheit eher zu einem Bumerang für ihn selbst.

Ihr Ronald Micklich

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