Pro NRW: Attentatsversuch auf Beisicht – Prozess gegen Terror-Verdächtige beginnt im September

Markus Beisicht

Archivfoto: Köln Moschee Demo – Beisicht in Aktion

Ausführlicher KStA-Artikel über Anschlagsversuch
In einem sehr ausführlichen Artikel von Tim Stinauer, beschreibt der Kölner Stadtanzeiger die Geschehnisse rund um einen geplanten Attentatsversuch am 12.03.2013 gegen den Vorsitzenden der rechtsextremistischen Pro NRW.

Auszüge: „Wegen des vereitelten Attentats auf Markus Beisicht müssen sich die vier Männer ab dem 8. September vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten. Insgesamt 54 Verhandlungstage sind angesetzt, die Urteile sollen im Frühjahr 2015 gesprochen werden.

Beide Taten sollen Reaktionen gewesen sein auf die Aktivitäten von Pro NRW im Landtagswahlkampf 2012. Unter dem Slogan „Freiheit statt Islam“ provozierten die Ultrarechten unter anderem, indem sie bei Kundgebungen vor Moscheen islamkritische Karikaturen zeigten.

Laut Anklage schlossen sich die vier Beschuldigten daraufhin zu einer terroristischen Vereinigung zusammen mit dem Ziel, führende Mitglieder von Pro NRW zu töten. Nach Auffassung von Marco G. sei es der Befehl Allahs gewesen, gewaltsam Rache zu üben. In dem 27-jährigen Konvertiten aus Bonn sehen die Ankläger den „geistigen Urheber“ der Anschlagspläne. Aus dem Internet soll er eine Liste mit 28 Namen von Parteimitgliedern ausgedruckt haben, neun sollen mit rotem Stift markiert gewesen sein.

Wie zu erfahren war, spähten die Angeklagten auch die Wohngegenden der Kölner Pro-Funktionäre Markus Wiener, Judith Wolter und Jörg Uckermann aus. Den Anschlag auf Beisicht codierten sie untereinander angeblich mit den Stichworten „Urlaub“ und „Abflug“, sein Haus sollen sie als „Haus des Unglaubens“ bezeichnet haben.“  Vollständiger Artikel

Ihr B.S. Team

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