Pro Köln/NRW: Mitglieder verlassen die rechtsextremistische Partei

Screenshot: exit Deutschland (zur URL bitte ins Bild klicken)

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Mitgliederflucht
Nach der Kommunalwahl haben mehrere Mitglieder die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlichen Formationen Pro NRW und pro Köln verlassen. Wie aus verlässlichen Quellen zu erfahren war, sollen sich auch langjährige Funktionäre und Leistungsträger des vergangenen Wahlkampfes im Streit von Ihrer Partei/Verein getrennt haben. Zu benennen wäre hier z. B. Anna und Jürgen S., Frank M., Matthias M., Andreas T., Günther W., Karl Heinz J. und Alexander K. um nur einige aufzuzählen.

Gründe und Reaktionen
Augenscheinlich orientieren sich die Austrittsgründe an einer bemängelten Unfähigkeit der Führungsfunktionäre. Dies liest sich bei Facebook (FB) dann so:

Aussage: „Es ist ein Skandal das die Spitzenkandidatin Judith Wolter nicht ein einziges Mal auf einer Veranstaltung von uns war aber keiner hat das Maul aufgemacht.“

Aussage: „Es ist eine Schande! Hochmotivierte junge Menschen, die doch unsere Zukunft sind, wenden sich von der Partei ab und dies wird ungerührt hingenommen, wie bei allen, die aus irgenwelchen Gründen die Partei verlassen. Für mich war es sehr aufschlußreich, wie achtlos und rein geschäftsmäßig darauf reagiert wurde. Alles andere vorher war nur Getue.“ (sic!)

Aussage: „Die Pro’s haben die jugendlichen nie unterstützt hatten gute Leute …..“
Antwort: „Tja die wollen nur Arschlöcher oben haben und die die wirklich was getan haben und angagiert sind dürfen nix sagen und nur die drwcks arbeit machen und das ist sehr schade den es gibt genug junge Leute die dort was auf dem Kasten haben.“ (sic!)

Aussage: „.nehmen also im Kauf, das man abgeht…..auch scheint es keinen zu interessieren, das ich seid über einem Jahr keinen Mitgliedsbeitrag mehr zahlte……..so genau werden Mitgliedsschaften bearbeitet…….“ (sic!)

Aussage: “ Alexander K; Mich hat PRO NRW verbrannt. Für mich wars das endgültig mit der Politik. Ich wurde für meine Kritik und meinen Austritt als Verräter, Taugenichts etc bezeichnet und würde mich durchweg parteischädigend verhalten.

Die Frage nach dem Grund des Austritts zweier Mitglieder ist unmissverständlich:  „Wegen der Kölner Führung“ und weiter nochmals bestätigend “ wegen der Kölner Führung, ich hätte gerne weiter gemacht aber nicht mit Wiener…, Ich habe eine Aussage bei der Polizei gemacht gegen “ DIE Markuse“das sind keine Menschen …“ (sic!)

Auf die Frage von M.K.J.K.  ob Uckermann denn bei pro Köln bliebe, bekommt dieser die Antwort: „Frag doch heute in der Mittwochsrunde die Oberen danach ich darf ja nicht mehr darein.“
Antwort von M.K.J.K.: „So kann man andere auch mundtot machen, was ja eigentlich ein Kennzeichen der Linken ist, dieses „Mundtot-machen“.

Kommentar
Markus Beisicht hat schon kurz nach der Wahl seinen Verzicht auf eine Kandidatur bei den nächsten Vorstandswahlen von pro Köln signalisiert. Eine erneute Kandidatur von Markus Wiener, Judith Wolter und Jörg Uckermann stößt bei vielen Mitgliedern offensichtlich auf Widerstand. Selbst Markus Beisicht scheint Gerüchten zufolge eigene Vorstellungen über seinen Nachfolger haben. Markus Wiener jedenfalls, soll dies nicht sein.

Sicherlich spielt hier auch die Betrugsanklage gegen oben genannte Vorstands-Funktionäre eine nicht unerhebliche Rolle. Wie der Presse zu entnehmen ist, sind die Beweise, zumindest in Einzelfällen recht eindeutig. Die Luft scheint knapp zu werden. Die Wahlkampfthemen sowie der neue Verfassungsschutzbericht 2013 NRW haben sicherlich auch einigen Bürgerbewegten die Augen geöffnet. So ist es nicht verwunderlich, dass pro Köln sich selber weiter zersetzt.

Man darf gespannt sein, ob und wann es zu einem neuen Kapitän auch neue Offiziere gibt und wer diese sein werden. Möglicherweise löst sich ja pro Köln vollständig in Wohlgefallen auf und verstärkt mit alter Mannschaft den alten Anführer Markus Beisicht in einem neuen Kreisverband „Pro NRW-Köln“, Spekulationen sind erlaubt.

Ihr Ronald Micklich

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