Pro NRW-Mönchengladbach: Polizei entdeckt Pro NRW-Stadtrat Roeseler bei „Hooligans gegen Salafisten“

Screenshot: Bild-Zeitung am 23.09.2014

Screenshot: Bild-Zeitung am 23.09.2014

Hooligantreffen
Über 80 Hooligans liefen Sonntagnachmittag plötzlich durch die Essener Innenstadt. Viele von ihnen waren vermummt, wirkten aggressiv. Da die Polizei eine Massenschlägerei befürchtete, wurde Verstärkung alarmiert. Die Hooligans konnten am Essener Hauptbahnhof gestoppt werden.

Es ging den Hooligans nicht um Fußball sondern um eine Demo gegen Salafisten. Mit von der Party war der stellvertretende Landesvorsitzende und Mönchengladbacher Ratsherr Dominik Horst Roeseler, in passender Kluft mit Jeans und schwarzer Daunenjacke.

Auf Randale aus
Die von der Polizei als sehr gewaltbereit und aggressiv eingeschätzte Hooligan-Horde zeigte klar was sie wollte, so Polizeisprecher Lars Lindemann (41): „Mit Rufen wie „Setzt schon ´mal Eure Helme auf“ oder „Holt die Knüppel raus“ in Richtung der Beamten, liefen die zum Teil vermummten Männer und Frauen Richtung Hauptbahnhof. Ein Großteil ist als gewalttätig aus der Fußballszene bekannt.“

Alles friedlich?
Für Roeseler soll es sich laut Medienberichten angeblich um ein Kennenlernen-Treffen einer Facebook-Gruppe, die sich „Hooligans gegen Salafisten“ nennt und der er angehöre, gehandelt haben. Er selber wäre kein Hooligan, teile aber mit der Gruppe den Kampf gegen den Salafismus, wird berichtet. Laut Roeseler soll man nur friedlich beisammen gestanden haben. Wie vermeldet wird, will die Hooligan-Gruppe künftig bei Salafisten-Demonstrationen Gegendemos anmelden und „diese friedlich durchführen“. Quelle

Kommentar
Auch im Februar 2014, bei der Roeseler mit Pro NRW in Mönchengladbach gegen den Auftritt von Pierre Vogel mit seinen Salafisten demonstrierte, waren die Hooligans im Boot (wir berichteten). Auch damals wurde Gewalt ausgeübt, flogen Flaschen, gab es Festnahmen. Auszug:

Auch Pro NRW Mitglieder/Sympathisanten konnten bei der GDL-Hooligan-Gruppe, aus der dann die Flaschen flogen und die Bengalos gezündet wurden, erkannt werden. Dazu das Statement eines Pro NRW-Mitgliedes:

„Muß ehrlich sagen….die Hooligans sind in meiner Achtung gestiegen. Die reden nicht nur…..sie TUN!!! Recht kompromißlos übrigens. Hatte was. Nur blöd, daß auch wir in den Polizeikessel geraten sind. Wars trotzdem wert!“

Alles klar?

Ihr Ronald Micklich

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