Pro NRW/Köln-News: Fiedler bei den Identitären, Roeseler bei den Hooligans, wieder Hetze in Duisburg!

Screenshot Facebook

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Erneuter Interessenwechsel?
Tony Xaver Fiedler, gerade erst neu gewählter stellvertretender Vorsitzender bei Pro Köln und Schriftführer im Landesvorstand von Pro NRW, investiert offensichtlich viel Zeit bei den Identitären (IB). Seine eigentliche Verpflichtung gegenüber den Köln-Kalker Wählern von Pro Köln wird Fiedler augenscheinlich nicht mehr gerecht. So beschweren sich Pro Köln Wähler über das Desinteresse des Bezirksvertreters. Seine FB-Seite weist vom 31.07.2014, als er seine Unterlagen für das Ehrenamt bekommen hat, nur einen weiteren Bericht auf, der sich mit Kalker Bürgerinteressen befasst. Auf der extra für den Bürger eingerichteten Internetseite „Tony Xaver Fiedler – Ihr Bezirksvertreter für Köln-Kalk“, ist der letzte von ganzen fünf Einträgen in diesem Jahr! vom 04.07.2014. Sehr, sehr mager Herr Fiedler, so geht Politik nicht!

Für die IB scheint aber genügend Zeit vorhanden. So wurde er am 1. September auf einem Sommerlager der IB – Rheinland gesichtet. In deren öffentlich zugänglichen Bericht sind Bilder der Akteure (auch von Fiedler) und Beschreibungen des Ablaufes nachzulesen. Auszüge:

„Noch am selben Abend begann das Bildungsprogramm: ein Rettungsassistent aus Bochum erklärte in einem sehr interessanten Vortrag die Grundzüge der Verletztenversorgung. Wie jeder Identitäre weiß, ist dies leider ein wichtiges Thema für politische Aktivisten, da der politische Gegner häufig auch vor schweren Straftaten gegen Leib und Leben nicht zurückschreckt.“

„Am frühen Abend führten der IB-Rheinlandleiter und ein IB-Interessent einen Selbstverteidigungskurs durch. Gezeigt wurden Techniken aus dem Wing Chun, dem Kickboxen und anderen Kampfsportarten. Beide Instruktoren schärften uns nachdrücklich ein, wie wichtig es ist, lautstark nach vorne zu gehen, wenn man angegriffen wird und erklärten uns, wieso man auf keinen Fall zurückweichen darf. Die IB-Rheinland wird in Zukunft verstärkt darauf achten, ihre Mitglieder in Selbstverteidigungstechniken zu schulen.“

„Am Freitag, den 19. September hatte die Identitäre Bewegung Rheinland einen Aktionstag. Dazu fuhren wir mit einem 9-Sitzer Bus nach Duisburg-Neumühl und nahmen an einem Gegenprotest der Neumühler Bevölkerung teil“ ist auf dem IB-Portal zu lesen. Erstaunlicherweise nahm an dieser Veranstaltung nicht nur Tony Xaver Fiedler teil, sondern auch der Bonner Pro NRW Ratsherr Detlev Schwarz, wie auf dem Foto deutlich zu erkennen. Informationen finden Sie hier, hier und hier.

Auszug:
„Anwesend waren auch zahlreiche Vertreter*innen von PRO NRW, der NPD und der Identitären Bewegung – welche vor der Halle Schilder mit Begriffen wie “Seelenlos” und “Heimatlos” hochhielten. Diese Schilder hielten auch die NPD-Ratsherrin Melanie Händelkes und der Kölner Bezirksvertreter Tony-Xaver Fiedler von PRO KÖLN (siehe Foto).“

Aus gut unterrichteten Kreisen wurde bekannt, dass zwischen der NPD-Ratsfrau Händelkes und dem Pro Köln/NRW Funktionär Fiedler möglicherweise mehr als gegenseitiges politisches Interesse bestehe.

Eine auf den weiteren Bildern dargestellte Plakatierungsaktion in Bonn enttarnte zumindest einen der fleißigen Kleber. Es wurde Anzeige erstattet und die Identität des Identitären wurde nebst Beweisen der Staatsanwaltschaft Köln bekannt gegeben. Diese wird nun von der Kriminalinspektion Staatsschutz bearbeitet. Auch die Bonner Stadtwerke sind über den Plakatkleber informiert und werden diesen möglicherweise zur Verantwortung ziehen.

Auf Fiedlers- und der FB-Seite der Hooligans bekundet das Pro NRW Vorstands- Mitglied Fiedler seine Zustimmung mit einem Like zu der Hooligantruppe Ho.Ge.Sa, Hooligans gegen Salafisten. Im Kopf des Facebook-Auftritts ist ein schwarz Vermummter mit Basball-Schläger, Schlagring und Fiedlers bekanntem Pro NRW- Bannerspruch „HASTA LA VISTA SALAFISTA“ zu sehen.

Roeseler und die Hooligans
Welche Rolle spielt Roeseler wirklich bei den Hooligans. Weitere Berichte und Bilder in den Medien lassen vermuten, dass es sich bei Roeselers Kontakten um mehr als ein „Kennenlernen-Treffen einer Facebook-Gruppe“ handelte. So berichtet die Presse bezüglich Roeseler:

Zwei der nahezu ausschließlich schwarz gekleideten Personen verweigerten dabei die Angabe ihrer Personalien. Als sie sich auch gegen die Mitnahme zur Polizeiwache wehrten, wurde „ihr Widerstand gebrochen“, wie es im Polizeijargon heißt. Unter diesen beiden Männern soll sich, wie die RP aus dem Umfeld der Essener Beamten erfuhr, auch der Ratsherr befunden haben. Fotos im Internet deuten an, wie der Mann abgeführt wird – die Hände mit Kabelbindern gefesselt.“ Quelle

Die weiteren Bilder aus verschiedenen Kanälen in der Gesamtheit gesichtet, belegen ein eindeutiges Ergebnis.

Erneute Hetze in Duisburg-Neumühl
Am 29.09.2014 soll im Rat der Stadt Duisburg die Installation einer zentralen Anlaufstelle im St. Barbara Hospital (Duisburg-Neumühl) in einem Dringlichkeitsbeschluss abgesegnet werden. Dagegen ruft Pro NRW-Duisburgs Westergaard-Provokateur Mario Malonn im Fahrwasser seiner vermeintlichen Zustimmung aus der Bevölkerung  euphorisch zu einer Demonstration auf. Diese soll am Freitag dem 26. September, ab 17 Uhr an der Holtener Str. 204, Ecke Hohenzollernplatz (gegenüber der Sparkasse) in 47167 Duisburg-Neumühl stattfinden. Hierbei will Malonn „Klartext“ sprechen.

Kommentar
Pro NRW-Funktionäre arrangieren sich mit den Identitären und den Hooligans, ja werben sogar offen für sie. Verbindungen zwischen NPD und Pro NRW / Köln werden immer wieder deutlich. Scheinbar ist auch Gewalt mittlerweile eine Option gegen die verhassten Asylanten und kein no go mehr, liest man die Kommentare zum Thema. Die Hetze des Pro NRW Spitzenfunktionärs Malonn fällt auf fruchtbaren Boden. „Unter anderem forderte eine ältere Frau lautstark, statt der etablierten Parteien “einen neuen Hitler zu wählen”, nachdem der Duisburger PRO NRW-Funktionär- und Ratsherr Mario Malonn den Saal verlassen hatte, um draußen eine Rede zu halten, welche mit frenetischem Applaus bedacht wurde“, wird berichtet.

Ob dies alles für den Vorsitzenden der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, Markus Beisicht, in Ordnung ist, ist fraglich aber anzunehmen, denn ansonsten könnte er vom § 41 der Satzung Gebrauch machen und „Ordnungsmaßnahmen gegen Mitglieder, die a) die Grundsätze oder die Ordnung der Bürgerbewegung PRO NRW mißachten oder b) gegen die politische Zielsetzung der Bürgerbewegung PRO NRW handeln“, verhängen.

Von Tony Xaver Fiedler als stellvertretenden Pro Köln Vorsitzenden, für den die geltende Vereinssatzung von Pro Köln, in der im Gegensatz zu der von Pro NRW als Ziel eine „strikt grundgesetzkonforme Wählergemeinschaft“ definiert ist besonders gilt, hätte man etwas mehr Scharfsinn bezüglich Baseballschläger, Schlagring und der Nähe zu Hooligans, Identitären und der NPD erwarten können. Es bleibt abzuwarten, wie lange der durch das miese Wahlergebnis von Pro Köln arbeitslose gewordene und möglicherweise von gegenleistungsfreien Zuwendungen lebende Fiedler noch eine politische Zukunft bei Pro NRW / Köln hat. Optionen bleiben nicht viele, Republikaner und Deutsche Volksunion hat er schon durch, was bleibt da noch? Es gibt noch viel zu berichten, wir bleiben am Ball.

Ihr Ronald Micklich

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