Frank Kuschel mit Stasi Vergangenheit in der „Links Partei“ und Sohn Tony Xaver Fiedler bei den Rechtsextremisten von Pro NRW / Köln

Die Linke und Pro NRWEine politisch aktive Familie der Gegensätze
Während Tony Xaver Fiedler als Schriftführer im Landesvorstand der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten  Bürgerbewegung Pro NRW und als stellvertretender Vorsitzender von pro Köln mit Mandat in der Bezirksvertretung Köln-Kalk sein politisches Zuhause gefunden zu haben scheint, ist sein Vater Frank Kuschel Landtagsabgeordneter der Linkspartei in Thüringen mit Aussicht auf einen Ministermandat, falls eine Koalition rot-rot-grün zustande kommt. Selbst Mutter Andrea war politisch aktiv. 1999 kandidierte sie bei den Bürgermeisterwahlen für die FFW Pennewitz. Ulrich Schubert, offensichtlich parteilos, erreichte damals 301 Stimmen (67,5%), Andrea Kuschel (FFWP) unterlag mit 145 Stimmen (32,5%) deutlich.

Person der Woche: Frank Kuschel – An diesem Mann scheitert Ramelow
Unter obiger Überschrift berichtet NTV am 23.09.2014. Auszug:

„In Thüringen könnte die Linkspartei mit Bodo Ramelow erstmals einen Ministerpräsidenten stellen. Doch die SPD quält sich mit der rot-rot-grünen Option, weil Ramelow von Stasi-Leuten umgeben ist. Vor allem einer gilt als untragbar: Frank Kuschel ist der bekannteste Stasi-Mann in Thüringen. Sein Deckname: „Fritz Kaiser“. Der studierte NVA-Offizier bekämpfte einst eifrig ausreisewillige DDR-Bürger, und das Ministerium für Staatssicherheit bemerkte zufrieden, dass Kuschel bereit sei, „Personen vorbehaltlos zu belasten“. Quelle und weitere Informationen über Frank Kuschel

Urabstimmungen geplant
Die Thüringer Linke will einen möglichen Koalitionsvertrag mit SPD und Grünen in einer Urabstimmung von ihrer Basis prüfen lassen. Für diese Abstimmung wolle der Landesausschuss der Partei am 17. Oktober die Weichen stellen, sagte die Landesgeschäftsführerin der Linken, Anke Hofmann. Auch die „SPD“ und „Die Grünen“ wollen ihre Mitglieder zu einer möglichen Koalition der 3 Parteien befragen. Da eine Koalition der Linken mit SPD und Grünen nur einen Sitz mehr als die Opposition hätte, käme bei dieser Konstellation auch Kuschel ein großes Gewicht zu. Quelle

Irreführendes in Ostthüringer Zeitung
In der Ostthüringer Zeitung fand sich am 09.05.2013 ein Artikel mit der Überschrift “ Staatlich finanziertes Hilfspersonal: Linke nutzt System geschickt für ehrenamtsfunktionäre“ (sic!). Dort ist im letzten Absatz des Artikels bezüglich Frank Kuschel und Sohn Tony Xaver Fiedler folgendes zu lesen:

„Ein Sohn des Linke-Abgeordneten Frank Kuschel hatte vor, sich nach erfolgreichem Studium der Po litikwissenschaft in Frankfurt/Main für eine Referentenstelle im Thüringer Landtag zu bewerben. Allerdings bei der FDP-Fraktion. Vater Kuschel riet lieber ab. Der Sohn hat nun trotzdem eine Stelle bei den Liberalen. Nicht in Erfurt, sondern in Köln.“

Wie die Ostthüringische Zeitung zu diesem Rechercheergebnis kam bleibt ungeklärt, eine Anfrage mit der Bitte um Aufklärung an den Verfasser des Artikels, Volkhard Paczulla, wurde nicht beantwortet. Auch ein Anschreiben an Herrn Kuschel, in dem er mit der tatsächlichen Situation und der Aussage im Zeitungsartikel konfrontiert und um eine Stellungnahme gebeten wurde, blieb ohne Resonanz.

Tony Xaver Fiedler, der 1989 in Ilmenau geborene Sohn von Frank und Andrea Kuschel hat eine rechtslastige, politische Vergangenheit bei den Republikanern (2007 – 2009) und der damaligen DVU (2009). Fiedler ist Mitglied in den rechtsextremistischen Vereinigungen Pro NRW (ab 2010) / Köln (ab 2012). Vom 04. Juni 2012 bis zu seiner fristlosen Kündigung zum 31.05.2014 war Herr Fiedler als Referent für die Fraktion Pro Köln tätig. Dies hat nun mit einer Stelle bei den Liberalen (FDP) in Köln überhaupt nichts zu tun.

Kommentar
Die entscheidende Phase im Geschacher um eine Mehrheit im Thüringischen Landtag ist eingeläutet. Da könnten Nachfragen zur rechtsradikalen Ausrichtung des Sohnes unangenehm sein und daher besser unbeantwortet bleiben. Wusste Kuschel im Mai 2013 nichts von den Aktivitäten seines Sohnes ab 2007 im rechten Lager? Hat er die politischen Aktionen der „maximalen Provokation“ durch Zeigen der Westergaard Karikatur in Berlin nicht wahrgenommen, oder einfach nur ausgeblendet? Wollte Kuschel das politische Engagement seines Sohnes gar leugnen?  Die Fragen bleiben unbeantwortet. Aber wie dem auch sei, eines ist gewiss: „Eine dunkelbrauner Schuh passt nicht zu einer knallroten Socke“

Ihr Ronald Micklich

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