Nachklapper: Pro NRW-Rebell Dominik Roeseler zieht den Schwanz ein

Das war´s bei HoGeSa

Das war´s bei HoGeSa

Wie zu erwarten
Einstimmig , also auch mit Roeselers Stimme, sofern er bei der Sitzung des geschäftsführenden Parteivorstandes in Leverkusen am Wochenende zugegen war, wurde u. A. beschlossen:

„Der stellvertretende PRO-NRW-Vorsitzende Dominik Roeseler zieht sich aus der Leitung der sogenannten “HoGeSa” zurück. Er wird auch die Versammlungsleitung der Kundgebung am 26. Oktober in Köln nicht ausüben.“

Wie zu erwarten hat der Führer der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei, Markus Beisicht, in der Vorstandssitzung am Wochenende deutlich gemacht wer die Direktiven vorgibt. Kleinlaut muss sich der Mönchengladbacher Hooligan-Senkrechtstarter von seinen Freunden verabschieden und seine gerade erst erworbene Funktion als stellvertretender Regionalleiter-West der Hogesa abgeben,  zumindest offiziell. Ob er am kommenden Sonntag in Köln erscheint ist zweifelhaft, eine Rede wird er sich nach Beisichts Rüffel wohl auch verkneifen müssen.

Kommentar
„Wochenlang hatte Markus Beisicht seinen Vize öffentlich unbeanstandet gewähren lassen bei dessen Versuch, das HoGeSA-Netzwerk („Hooligans gegen Salafisten“) unter Beteiligung gewaltbereiter und rechtsextremer Hooligans aufzubauen“
, schreibt hierzu bnr.de. Nun hat Markus Beisicht seinen Stellvertreter drastisch auf die Grenzen seiner Handlungsfreiheit  hingewiesen und unmissverständlich klar gemacht  „wo der Barthel den Most holt“. Markus Beisicht wurde von Lars Seidensticker (Pro Deutschland) im vergangenen Jahr nicht ohne Grund mit einer Tüte „Kaisersuppe“ bedacht.

Dominik Roeseler hat mit seinem Fallrückzieher  jedenfalls kein Rückgrat bewiesen. Es bleibt abzuwarten wie er nun den Hooligans seine Sinneswandlung erklären wird und wie diese auf seinen Abgang reagieren.

Ihr Ronald Micklich

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