Landgericht Köln: Anträge statt Plädoyers beim Pro-Köln-Prozess +Ergänzung+

Archivfoto Prozessauftakt: RA Donay und Clouth mit Jörg Uckermann, RA Andre Picker mit Judith Wolter von Links nach Rechts

Archivfoto Prozessauftakt: RA Donay und RA Clouth mit Jörg Uckermann, RA Andre Picker mit Judith Wolter von li. nach re.

Ergänzung: Am 8. Dezember werden die Parteien plädieren und im Anschluss wird geurteilt. Uhrzeit und Verhandlungssaal werden am 04.12.2014 bekannt gegeben.

Letzte Strohhalme
„Jörg Uckerman hat so viele Beweisanträge gestellt, dass es bis zum Dienstagabend zu keinem Schlussplädoyer im Betrugsprozess gegen vier Pro-Köln-Politiker kommen konnte. Die Voraussetzungen für eine Verschleppung sind aber noch nicht erreicht.

Es sollte ein Tag mit Plädoyers werden, doch im Betrugsprozess gegen vier Pro-Köln-Politiker, denen vorgeworfen wird, zu viel Sitzungsgeld kassiert zu haben, kam es am Dienstag anders: Jörg Uckermann, einer der Angeklagten, stellte einen Beweisantrag nach dem anderen, so dass bis zum Abend kein Schlussvortrag zu hören war“, schreibt der KStA. Lesen sie hier den vollständigen Artikel.

Kommentar
Um den einstigen Vorturner der Bürgerbewegten wird es immer stiller. Stand Jörg Uckermann im Beleidigungsprozess (August 2014, wir berichteten) gegen den Grünen-Politiker Volker Beck ohne Rechtsbeistand vor Gericht, hat sich jetzt das ehemalige Verteidiger-Duo im Betrugsprozess (RA´s Paul Clouth und Herrn Donay beide aus Köln) augenscheinlich auf RA Donay reduziert.

Auch die Propagandalautsprecher sind verstummt, kein Wort mehr auf der Pro Köln Seite zu den Angeklagten, dem Verfahren und im Besonderen zu Uckermann. Insider-Informationen zufolge soll sich Jörg Uckermann aus der aktiven Arbeit, sowohl bei Pro Köln als auch bei Pro NRW zurückgezogen haben. Es wird von einem gespannten Verhältnis zu Markus Beisicht gesprochen. Ob  sich Uckermann bereits mit Austrittsgedanken beschäftig ist nicht bekannt, aber durchaus möglich.

Es darf darüber spekuliert werden, ob Uckermann sich bei einem für Dezember angekündigten Landesparteitag überhaupt noch einfindet, um seinen offensichtlich geplanten Abgang live und persönlich erleben zu müssen.

„Der Mohr kann gehn, neu Spiel hebt an./Sie beherrschen die Szene, sie sind dran!“ (Theodor Fontane)

Ihr Ronald Micklich

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