Pro NRW-Bonn: Falsche Angaben und Propagandagetöse zum Mandatswechsel in Bonn

L_ge_und_WahrheitReaktion
Offensichtlich als Reaktion auf unseren Artikel „Pro NRW-Bonn: Christoph v. Mengersen verdrängt Detlev Schwarz“, gab es jetzt doch noch ein Statement in Form eines fragwürdigen Interviews mit Schwarz und CvM, um zumindest unseren Einwand, es würde noch nicht einmal eine offizielle Erklärung zum Wechsel geben, zu entkräften.

Detlev Schwarz: Fragwürdige Begründung
Aus „beruflichen Gründen„, da er „zeitlich seit einiger Zeit etwas ausgelastet“ wäre, gibt Schwarz als Grund für seinen Rücktritt an. Diese Begründung erscheint dem politisch Interessierten jedoch zumindest fragwürdig. Bei Veranstaltungen jedweder Art verfügte Herr Schwarz immer über ausreichende Tagesfreizeit für seine Aktivitäten. Wie auf Nachfrage aus gut informierten Kreisen bekannt wurde, sucht Herr Schwarz offensichtlich immer noch nach einer Arbeit. Seine Bemühungen, gerade auch in der jüngeren Vergangenheit, sollen aber nicht von Erfolg gekrönt sein. So zumindest die Informationen aus dem Umkreis des Kreisvorsitzenden.

Ich gehöre zur Zeit dem Parteipräsidium als Geschäftsführer an„, führt Schwarz weiter aus und nicht „ich bin Geschäftsführer …“. Hier fragt man sich wie lange Schwarz diese Position noch inne hat. Vor Selbstbewusstsein  strotzt diese Aussage sicherlich nicht. Endet seine Position im Präsidium etwa schon bald und weiß Herr Schwarz dies möglicherweise auch schon?

Christopher v. Mengersen (CvM) hat sich verrechnet
Auch einem Studenten im 1. Semester Rechtswissenschaften kann schon einmal ein Rechenfehler passieren. Dass aber auch der Pro-Interviewer eine leichte Rechenschwäche aufweist und falsche Angaben macht ist für den Propagandakanal schon fast Normalität.

Natürlich wollte Pro NRW-Bonn Stellung zu unseren Ausführungen bezüglich CvM´s Interview nehmen. Schon die Fragestellung des Interviewers birgt eine Falschaussage. So wird behauptet:

Herr von Mengersen, sie hatten sich vor knapp vier Jahren im Netz zunächst negativ über PRO NRW geäußert, …“

Diese Behauptung ist falsch! Das Gespräch mit CvM unter dem Titel „Im Gespräch mit Christopher von Mengersen“ fand am 20. Januar 2012 statt und stammt von LAZAR. Dies bedeutet, das Interview wurde vor 2 Jahren und 11 Monaten geführt und nicht vor knapp 4 Jahren.

Es ist traurig, dass CvM offensichtlich seinen Geburtstag nicht gegenrechnen kann. So heißt es im Text:

„Es stimmt, dass ich mich im Alter von 17 Jahren auf einem Blog kritisch zur PRO-Bewegung geäußert habe.“

Hier muss nun der Adelsspross korrigiert werden. Selbst Nico Ernst, ehemaliger Bonner Stadtverordneter von Pro NRW in Bonn, wusste es schon damals (20.01.2012) besser auszurechnen:

Auszug: Ernst – „… Der ist gerade einmal 18 Jahre alt...“, um genau zu sein hatte CvM sein 18 Lebensjahr fast vollendet, da er Anfang März 1993 geboren wurde also kurz vor seinem 19. Geburtstag stand. So werden auch hier Unwahrheiten als Fakten propagiert.

Begründung des Sinneswandels
CvM führt aus: „Meine damaligen Ansichten basierten auf Berichten des Verfassungsschutzes, die erst vor einigen wenigen Monaten durch eine höchstrichterliche Entscheidung aufgrund von Falschdarstellungen geschwärzt werden mussten.“

Der Verfassungsschutzbericht NRW 2013 gibt auch hier vollständige Aufklärung. Hier heißt es unter anderem:

“Die Verhaltensweisen von ‘pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ richten sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ sind fremdenfeindlich. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ sind islamfeindlich. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ sind antiziganistisch. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ diffamieren Asylbewerber. Gerichte bestätigen die Einschätzung, dass ‘pro NRW’ und ‘pro Köln’ verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolgen.

“Wenn sich ‘pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ immer wieder geradezu demonstrativ zum Grundgesetz bekennen und sich gegen jede Form von Extremismus verwahren, wirkt dies taktisch motiviert. Agitation und Propaganda stehen auch in 2013 zumindest in Teilen in offenem Widerspruch zur vordergründig wirkenden Bejahung der Verfassungsgrundsätze des Grundgesetzes.”

Es bleibt festzuhalten: Christopher von Mengersen vertritt als Stadtverordneter in Bonn mit Pro NRW eine Partei, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichnet wird.

Alles klar?

Ihr Ronald Micklich

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