Pro NRW-Führer Beisicht in Panik – Spaltung von Pro NRW-Duisburg steht bevor, Dreckkübelkampagne gegen Rebell Malonn hat bereits begonnen

Geldkoffer

Keine Duisburger Quersubventionierung für Pro NRW-Spitzenfunktionäre

Begehrlichkeiten, Pöstchen und Geld … viel Geld
Nach dem Wahldesaster für Pro Köln zur Kommunalwahl 2014 und dem Wahlerfolg für Mario Mallon in Duisburg mit dem Einzug in den Duisburger Rat in Fraktionsstärke, ergab sich für Pro NRW / Köln ein in der „Denke einiger Spitzenfunktionäre“ angenommene Sicherstellung der eigenen sozialen Belange. Diese Denke wurde aber zum Rohrkrepierer.

Tony Xaver Fiedler: Dem jetzigen Generalsekretär von Pro NRW und damaligen Fraktionsassistenten von Pro Köln wurde nach der Wahl fristlos gekündigt, da die Zahlungen der Stadt Köln nicht mehr ausreichen würden. Zwischenzeitlich soll Fiedler, Insiderangaben zufolge, aus den Fraktionstöpfen von Remscheid, Wuppertal und Leverkusen versorgt werden (insgesamt ca. 1.000 Euro).

Markus Wiener: Markus Wiener soll als Gruppengeschäftsführer derzeit 1.500 €uro aus den städtischen Pro Köln Zuwendungen bekommen, zu Fraktionszeiten sollen es noch 3.500 €uro gewesen sein.

Detlev Schwarz: Der soeben als Landesgeschäftsführer in einer Kampfabstimmung bestätigte Bonner Kreisverbandsvorsitzende soll einige Zeit aus der Fraktionskasse Leverkusen bezahlt worden sein, berichten auch hier Insider. Seine Ansprüche auf die Aufwandsentschädigung als Ratsherr in Bonn hat Schwarz nach eigenen Aussagen zufolge wegen Überlastung an Christopher von Mengersen abgegeben.

Gemeinsamkeiten
Alle drei Personen wollten augenscheinlich gerne in der Fraktion von Mario Malonn (Pro NRW Duisburg) untergebracht werden. Laut einer Aussage eines Involvierten soll  Markus Wiener als „erste Wahl“ für die Fraktionsgeschäftsführung von einem Gehalt von 3.900 €uro geträumt haben. Ebensolche Träume sollen Detlev Schwarz und Tony Xaver Fiedler gehabt haben. Auch mögliche Interventionen des Oberguru Markus Beisicht sollen nicht weitergeholfen haben.

Mit Drohungen und Beschimpfungen begann am 17.07.2014 eine unglaubliche  Schmutzkübelkampagne gegen den widerspenstigen Duisburger Fraktionsvorsitzenden. Hier ein Wortprotokoll eines Spitzenfunktionärs aus dem Köln-Bonner Raum. Das Original liegt der Bergischen Stimme vor.

Protokoll:
Laut einer einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln ist es der Bergischen-Stimme verboten, den Inhalt der Nachricht des Herrn Detlev Schwarz zu verbreiten und/oder verbreiten zu lassen. Verfahrensbevollmächtigte im Verfügungsverfahren: Rechtsanwälte Beisicht & Dr. Schlaeper

Die von der Stadt Duisburg bezahlten Beträge an die Fraktion sollen auch für die politische Arbeit derselben in Duisburg verbleiben, war aus Duisburg zu vernehmen. Im Weiteren kommentierte Mario Malonn, Fraktionsvorsitzender und Fraktionsgeschäftsführer in Duisburg am 09.12.2014 die Angelegenheit wie folgt:

„Begehrlichkeiten, die auf eine wie auch immer geartete Querfinanzierung der Landespartei (PRO NRW) hinauslaufen, lehne ich kategorisch ab. Und weil das dem Herrn Beisicht nicht ins Konzept passt, macht er Ärger.“

Ein weiteres Mail mit folgendem Inhalt erreichte uns heute:

„Tatsache ist, dass Markus Wiener noch waehrend seiner Prozessphase in Duisburg angestellt werden sollte fuer 3.900 Euro brutto im Monat. Ein Drittel der monatlichen Fraktionszuwendungen fuer nur eine Person, die darueber hinaus einen Grossteil der Zeit in Koeln und nicht in Duisburg gewesen waere. Da liess sich die Duisburger Fraktion nicht in die Kasse greifen. Die Bande Koeln/Leverkusen-Opladen hat in Duisburg zu hoch gepokert und ist zu Recht gescheitert.“

Gegenreaktionen
Als hektisch fast panische Gegenreaktion kann man die ein Anschreiben von Pro NRW Generalsekretär Tony Xaver Fiedler werten, in dem die Duisburger aus der Pro-Datei am 08.12.2014 angeschrieben wurden.

In dem Anschreiben wird Malonn böse vorgeführt. Die Rede ist von einem Feldzug gegen Pro NRW in aller Öffentlichkeit, gekappten Verbindungen zur Mutterpartei und einer Zusammenarbeit Malonns mit notorischen Parteifeinden. Weiterhin habe er die Zusammenarbeit mit der Landespartei verweigert. Es soll Zersetzungen und völlig unnötige Attacken gegen Pro NRW gegeben haben.

Von den Herren Manfred Rouhs und Lars Seidensticker (Vorstand und Bundesgeschäftsführer von Pro Deutschland) sei kolportiert worden:

Herr Malonn habe Privatinsolvenz beantragt, da er angeblich aufgrund eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in Berlin-Tegel eine Haftstrafe absitzen musste und dadurch sogar für einen längeren Zeitraum sein passives Wahlrecht verloren hätte.

Aus diesen und weiteren Gründen wurde am 06.12.2014 der organisatorische Notstand für den Kreisverband Duisburg verhängt. Der Kreisvorstand ist nicht mehr befugt, für die Partei in Duisburg irgendwelche Stellungnahmen abzugeben. Stattdessen wurde Pro NRW-Generalsekretär Tony Xaver Fiedler, der stellvertretende Landesvorsitzende Dominik Roeseler sowie das Duisburger Ratsmitglied Egon Rohmann zu gleichberechtigten kommissarischen Sprechern des Kreisverbandes ernannt. Hier das vollständige Anschreiben.

Ausgebootet
Wie heute zu erfahren war, soll Mallon ein Einschreiben erhalten haben, in dem Ihm ein Parteiausschlussverfahren angekündigt wurde. Über die Begründung berichten wir zu einem späteren Zeitpunkt.

Kommentar
Da hat sich doch tatsächlich ein Immi erdreistet die Vorstellungen des Oberhäuptlings der Kleinpartei (650 Mitglieder, Info aus dem Vorstand) zu durchkreuzen. Keine Kohle soll als Querfinanzierung der Landespartei fließen. Frech erteilt der Kreisvorsitzende Duisburgs dem unantastbaren Beisicht, seinem Adlatus Tony Xaver Fiedler und seinem Faktotum  Detlev Schwarz Hausverbot für die Fraktionsräumlichkeiten. Das kann ein egozentrischer Selbstdarsteller wie Markus Beisicht keinesfalls akzeptieren. Beisicht hat die Karre in Duisburg regelrecht gegen die Wand gefahren.

Vorschau: Gegen einen Ausschluss aus der Partei wird Malonn nichts ausrichten können. Um Beisicht und anderen Pro-Anwälten nicht zu Honoraren zu verhelfen, könnte Malonn mit den Mitgliedern und Mandatsträgern einem Rausschmiss zuvorkommen und die Partei verlassen. Sollte er hier erwachte Gleichgesinnte finden, stände einer neuen Fraktion im Rat der Stadt Duisburg nichts entgegen. Pro NRW versucht zwar wie zu erfahren war mit aggressiver Telefon-Akquise zu retten was zu retten bleibt, für Beisicht werden die Lichter in Duisburg (zu Weihnachten und auch danach) nicht besonders hell leuchten. Die Bergische-Stimme bleibt am Ball.

Ihr Ronald Micklich

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