Köln: Kögida-Veranstaltung von Pro NRW/Köln und Neonazi-Szene dominiert

Screenshot: report-K Bericht vom 15.01.2015

Screenshot: report-K Bericht vom 15.01.2015

Kögida-Kundgebung … durch wen?
Die Mittwochskundgebung in Köln am gestrigen Abend war maßgeblich von der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Bürgerbewegung „Pro NRW“ organisiert und beeinflusst. Zwischen 100 und 150 Personen aus dem Umfeld von „Pro Köln“, „Pro NRW“, Hogesa und der Neonazi-Szene trafen sich zu einer Kundgebung am Bahnhofsvorplatz.

Redner
Die Redner der gestrigen Kundgebung waren allesamt von der als rechtsextrem geltenden Bürgerbewegung „Pro NRW“: Markus Wiener, stellvertretender Vorsitzender bei „Pro NRW“, Tony-Xaver Fiedler, Pro NRW Generalsekretär und Melanie Dittmer, Mitglied bei „Pro NRW“ und Beisitzerin im Vorstand.

Pressestimme
report-K – die Internetzeitung für Köln, hat in einem ausführlichen Bericht die Ereignisse des gestrigen Abend zusammengefasst und mit gut recherchierten Informationen zu einem lesenswerten Artikel, dem nichts mehr hinzuzufügen ist, veröffentlicht.

Kommentar
Es kommt zusammen was zusammen gehört. Mehr und mehr verwischen die Konturen zwischen Rechtsradikalen der NPD, Die Rechte, der Neonazi-Szene und Pro NRW. Früher als Narrensaum bezeichnet, findet jetzt schon fast ein Schulterschluss statt. In den Reihen von Pro NRW etablieren sich ehemalige Junge Nationale, ehemalige Mitglieder der NPD und DVU. Eine Handvoll sitzt sogar im Vorstand der Splitterpartei oder ist Mandatsträger für Pro NRW.

Augenscheinlich entfernt sich der Anführer der Bürgerbewegten, RA Markus Beisicht, vom eh schon nicht glaubwürdigen Anspruch eine Grundgesetzpartei zu sein, die nur in einem Punkt radikal sein soll, nämlich in der Abwehr jedweder Form des Extremismus, wie immer wieder gebetsmühlenartig heruntergeleiert wird, mit großen Schritten.   

Ihr Ronald Micklich

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