Düsseldorf: Heute wird die Innenstadt erneut wegen Dügida-Protest gesperrt

No Dügida 1Verkehrsbeeinträchtigungen durch rechtsextrem unterwanderte Dügida
Autofahrer und Rheinbahnkunden müssen sich heute Nachmittag wieder auf erhebliche Verkehrsstörungen in der Düsseldorfer-Innenstadt einstellen. Die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei schickt wieder einmal ihr Vorstandsmitglied Melanie Dittmer (Anmelderin) in die Landeshauptstadt zum sogenannten „Abendspaziergang“. Auch Dittmers Dauerbegleiter Tony Xaver Fiedler, (Generalsekretär Pro NRW) dürfte mit seinem Gerätewagen wieder mit von der Party sein. Ab 15:00 Uhr gelten an der Strecke sowie in den Stichstraßen Parkverbote, die Polizei lässt u. U. auch abschleppen. Die Straßen werden ab 17:00 Uhr, Karl- und Graf-Adolf-Straße so spät wie möglich für den Verkehr gesperrt.

Zeiten und Marschroute
Um 19:00 Uhr wollen die Rechtsextremen mit einer Kundgebung auf der Friedrich-Ebert-Straße beginnen um dann über Karlstraße und Stresemannplatz zum Graf-Adolf-Platz und zurück zu spazieren. Dies dürfte wie üblich nur durch die Sicherung der Polizei möglich sein, da mehrere Gegendemonstrationen der Organisation „Düsseldorf stellt sich quer“ durchgeführt werden. Auch die Antifa wird es sich nicht nehmen lassen, das Spektakel entsprechend begleiten zu wollen. Die Veranstaltung soll um 22:00 Uhr mit einer Abschlusskundgebung enden.

Weiteres Theater mit schrumpfender Teilnehmerzahl
Melanie Dittmer hat angekündigt, auch ihre Anmeldung für Rosenmontag aufrechtzuerhalten. Hier wurde auf Facebook kolportiert, die Teilnehmer wollen sich u. A. auch als islamische Terrorristen mit Bart, (Plastik)- Sprengstoffgürtel und mit orientalischen Umhängen verkleidet präsentieren.

Dittmer hat schon auf den Mittwochsspaziergang in Köln verzichtet, vorgeblich wegen der Doppelbelastung für die Wanderdemonstranten, die sonst ja jeden Montag und Mittwoch hätten präsent sein müssen. Der Zuspruch für Dittmers Theater ist jedoch in Düsseldorf kontinuierlich gesunken, zuletzt waren es nur noch knappe 100 Teilnehmer.

Da sich die Teilnehmer augenscheinlich vorwiegend aus der rechtsradikalen Szene rekrutieren, ist es nicht verwunderlich, dass in der letzten Woche mehrere Dügida-Demonstranten festgenommen wurden. Einer zeigte den Hitlergruß, einer stimmte das verbotene Horst-Wessel-Lied an, bei Anderen wurden verbotene Waffen gefunden.

Kommentar
Dügida, von Pro NRW- Mitgliedern organisiert, entwickelt sich mehr und mehr zum Rohrkrepierer für den Anführer der Bürgerbewegten, RA. Markus Beisicht aus Leverkusen. Dass von Woche zu Woche schrumpfende Häufchen Dügida-Elend wird wohl bald Geschichte sein. Sollten dies etwa die „unzähligen Aufzüge und Demonstrationen…” sein, die Beisicht großspurig ankündigte?

Ihr Ronald Micklich

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