Hooligan-Demo in Ludwigshafen: Linksautonome hielten die Polizei in Atem – Hauptakteur (Redner) der Hooligans, Dominik Roeseler (Pro NRW)

Pro NRW-Vize Dominik Roeseler als "Einpeitscher" bei der Arbeit

Pro NRW-Vize Dominik Roeseler als „Einpeitscher“ bei der Arbeit

Pressestimme
Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet in einem lesenswerten Artikel unter der Überschrift „Hooligan-Demo: Linksautonome hielten die Polizei in Atem“. Anbei zwei Auszüge:

Probleme mit linksextremen Autonomen
„Rund 200 junge Leute aus der linksextremen Szene hatten sich gestern Morgen einem Protestmarsch vom Mannheimer Paradeplatz über den Rhein zum Ludwigshafener Bürgerfest mit insgesamt rund 700 Teilnehmern angeschlossen. Schon auf der Konrad-Adenauer-Brücke sorgte der „Schwarze Block“ der Autonomen für Ärger. Zwei Bengalos wurden gezündet. „Das war nicht ohne. Zum Glück ist niemand verletzt worden“, sagte die Mannheimer Polizeisprecherin Roswitha Götzmann später der RNZ.“

Hauptakteur Roeseler im gewohnten Umfeld
„Nach Schätzungen seiner Kollegen versammelten sich etwa 500 Rechtsextreme und gewaltbereite Hooligans auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Veranstalter hatten mit 1000 Teilnehmern gerechnet. 25 Personen hätten Pflastersteine dabei gehabt und seien des Platzes verwiesen worden, berichtete die Polizei.“

„Hauptakteur auf der Bühne war Dominik Roeseler, der für die rechtsextreme Kleinpartei „Pro NRW“ im Mönchengladbacher Stadtrat sitzt. Roeseler gehörte auch zu den Gründern des Vereins „Gemeinsam-Stark Deutschland“, einer Abspaltung des Netzwerks „Hooligans gegen Salafisten“ (Hogesa). Der Rheinländer gab sich selbst als „Wahrer patriotischer Interessen“ und berief sich dabei auch auf den Mannheimer Soulsänger Xavier Naidoo („Deutschland ist ein besetztes Land“). Seine derben Sprüche gegen Salafisten, seine Verschwörungstheorien und Anklagen gegen den Staat wurden immer wieder von markigen islamisten- und antifafeindlichen Tiraden seiner Zuhörer unterbrochen.“

„Wes Geistes Kind sein Publikum ist, zeigte die Anwesenheit regional bekannter Neonazis wie dem Mannheimer NPD-Stadtrat Christian Hehl.“ Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Kommentar
Melanie Dittmer demonstriert mit weiteren Vorstandsmitgliedern der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, zusammen mit gewaltbereiten Hooligans und Rechtsradikalen aller Couleur in Düsseldorf; Dominik Roeseler, stellvertretender Landesvorsitzender von Pro NRW tut dies zeitgleich und mit gleichem Klientel in Mannheim. Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, Anführer der Pro´ler, schwafelt von einer klaren Vorstandslinie zu gewaltbereiten Hooligans und Neonazis:

„Der Gesamtvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen in großer Geschlossenheit mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst. Einhellig verurteilten die Vorstandsmitglieder jegliche Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Explizit lehnt die Bürgerbewegung PRO NRW laut einstimmigen Vorstandsbeschluss auch jede Zusammenarbeit mit den “Hooligans gegen Salafisten”, genannt Hogesa, und möglichen Nachfolgeorganisationen ab ist auf der Propagandaseite der Bürgerbewegten zu lesen.

Zu den Vorstandsmitgliedern zählen unter Anderen, Dominik Roeseler (stellvertretender Vorsitzender / Hauptakteur in Mannheim und Einpeitscher in Köln), Melanie Dittmer (Beisitzerin / Anmelderin Dügida u. A.), Tony Xaver Fiedler (Generalsekretär / Lautsprecherwagen), Christopher von Mengersen (Schriftführer) und Markus Wiener (stellvertretender Vorsitzender).

Es ist kaum zu glauben, wie die Vorstandsmitglieder von Pro NRW ihre Leser verschaukeln. Frei nach dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz vom November 2014, wird genau das Gegenteil dessen getan, wovon man sich einstimmig distanziert hat.

Dies ist wieder ein Beispiel von Vielen. Scheinbar erkennen so langsam auch die unkritischsten Mitglieder, wie sie verladen werden. Die Anzahl der Pro NRW-Teilnehmer an den XXgida-Demos sinkt kontinuierlich. Pro NRW, mit seinem Vorbeter Beisicht, hat schon seit langem jegliche Glaubwürdigkeit verloren.

Ihr Ronald Micklich

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