Pro NRW-Remscheid: Gewalt gegen andersdenkende Gegendemonstranten zum Thema Flüchtlingsheim Re-Hasten

Screenshot: WDR Lokalzeit Bergisches Land

Screenshot: WDR Lokalzeit Bergisches Land

Wenig Pro – viel Kontra
An der Remscheider Büchelstraße trafen am gestrigen Mittwoch etwa 80 Demonstranten von Remscheid Tolerant, ausgestattet mit Trillerpfeifen und aussagekräftigen Plakaten, auf eine Protestkundgebung von Pro NRW. Die 15 Pro´ler stammten nicht etwa alle aus Remscheid, sondern hatten die Anreise z. B. aus Bonn und dem Bergischen Land auf sich genommen, um überhaupt wahrgenommen zu werden und verbreiteten per Lautsprecher ihre übliche fremdenfeindliche Hetze unter der Überschrift „Asyl am Hasten, wir sagen Nein“.

In der kleinen Schar Rechtsextremisten konnte dann auch die Kreisvorsitzende aus Wuppertal mit ihrer minderjährigen Tochter, sowie ein Vorstandsmitglied aus Bonn verortet werden. Der Einlass zur Infoveranstaltung wurde den Mitgliedern und Sympathisanten der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten selbsternannten Bürgerbewegung verwehrt.

Gewalt gegen Andersdenkenden
Unter der Überschrift: „Tumult bei Demo vor Info-Abend zu Flüchtlingsheim in Hasten. Pro NRW-Anhänger attackiert den Vorsitzenden des Behindertenbeirats“, berichtet RP-Online in ihrer heutigen Ausgabe.

Trotz einem Großaufgebot der Polizei vor Ort, konnte eine Tätlichkeit nicht verhindert werden. „Nach Angaben des Vorsitzenden des Behindertenbeirats, Karl-Heinz Bobring, ist er von einem Pro NRW -Anhänger tätlich angegriffen und ins Gesicht geschlagen worden, als er eine Fahne von „Remscheid tolerant“ vor dem Stand von Pro NRW auf der dem Gemeindezentrum gegenüberliegenden Straßenseite ausbreitete. Bobring habe Strafanzeige bei der Polizei gestellt , hieß es.“

Mehr Informationen über den Info-Abend und dem kläglichen Häuflein Rechtsextremisten mit ihrem Schläger finden Sie für eine Woche unter der ÜberschriftDemonstration für und wider geplantes Flüchtlingsheim“ in einem Video der WDR Lokalzeit Bergisches Land.

Kommentar
Einer der angeblich friedlichen Pro NRW-Demonstranten, die ja jegliche Gewalt ablehnen und verurteilen, hat zugeschlagen. Nicht etwa um sich zu verteidigen, sondern offensichtlich im aggressiven Angriff. Gesehen von allen Zuschauern der Lokalzeit Bergisches Land. Beisichts Propaganda glaubt eh schon kein klar denkender Mensch mehr.

„In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
Kurt Tucholsky

Damit kann ich leben,
Ihr Ronald Micklich

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