Pro NRW-Demo am 1. Mai in Oberhausen und Mülheim a.d.R. – Bus bleibt wohl (fast) leer +Ergänzung+

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMobilisierung
Aus internen Quellen war zu erfahren, dass ein gemieteter Bus mit 50 Plätzen, der die Demowilligen der Splitterpartei Pro NRW ins Ruhrgebiet bringen soll, augenscheinlich fast leer fahren wird. Bislang sollen erst 4 kritiklose Hartgesottene ihre Mitfahrt signalisiert haben. Verzweifelt soll der Generalsekretär Tony Xaver Fiedler versuchen, telefonisch die letzten Karteileichen zum Mitfahren zu bewegen.

Beisicht schmiert ab
Da der Imperator der Bürgerbewegten, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht seine Parteikameraden aus dem Bergischen Land, dem Aachener Raum aber besonders die Kölner mit seiner desaströsen Haltung nicht nur in Punkto Personalpolitik verprellt hat, wird er wohl selber mitfahren müssen um den wenigen Mitfahrern zu erklären, warum die Unterstützung der Basis ausbleibt.

Wollen Sie am 1. Mai gerne lachen? Der traurige Haufen kann um 10.00 Uhr am Leverkusener Busbahnhof besichtigt werden…..

Ergänzung / Erste Meldungen
Zwischenfazit in Oberhausen. Nur etwa 15 Hartgesottene lungern um den Bus (Bild) herum Zwar sind keine Gesichter zu erkennen, die Anzahl der Teilnehmer wird aber stimmen. Ein weiteres Bild der Polizei aus Mülheim gibt besseren Aufschluss. Hier werden etwa auch nur 15 Personen gezählt, siehe Foto.

Polizei_EssenIhr Ronald Micklich

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Nico Ernst – Der Todeskandidat von Pro NRW wegen Beleidigung verurteilt

Nico Ernst am 5.5.2013 bei einer Demo in Bonn

Nico Ernst am 5.5.2013 bei einer Demo in Bonn

Wegen Beleidigung verurteilt
Nico Gösta Chlodwig Ernst, einstiger „Stadtverordneter von Pro NRW, wie er sich gerne nannte und selbsternannter „Todeskandidat“ in der Salafistenaffäre rund um Pro NRW, ist von Amtsrichter Rolf Krebber wegen Beleidigung zu 900€ Geldstrafe verurteilt worden. Diese dürfte sich aus 90 Tagessätzen je 10€ ergeben, wie aus informierten Kreisen berichtet wird.

Mit ausschlaggebend für die relativ drastische Strafe ist sicherlich eine frühere Verurteilung. Erst im August 2013 hatte das Amtsgericht Ludwigsburg gegen ihn eine Geldstrafe von 300 Euro verhängt, ebenfalls wegen Beleidigung.

Nico Ernst bezeichnete Gegendemonstranten am 24. Mai des vergangenen Jahres auf einer Wahlkampfkundgebung als „Linksextremisten“. Schon „eure physische Erscheinung“ sei „erbärmlich“ und „ekelhaft“, und sie hätten so viel Mist im Kopf, „dass es auf keine Kuhhaut geht“, ereiferte sich der jetzt augenscheinlich von der Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Leistungsberechtigte lebende ex. NPD´ler.

Wer hat wieder verdient?
Ernst will, wie von Insidern berichtet wird, mit einem neuen Anwalt Berufung einlegen. War der alte Anwalt so mies? Ob Ernst schon eine Rechnung bekommen hat ist nicht bekannt. Wenn nein, wird diese sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Nach Durchsicht meiner Akten …..

Kurz-Kommentar
Die typische Funktionärshistorie. Studium abgebrochen, soziale Bindung verloren, sehr schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Zukunft weitestgehend versaut, von der Partei ausgesaugt, verbrannt und schlechthin entsorgt. Wer da noch Mitglied bleibt, muss schon ziemlich hartgesotten sein. Viele vor ihm haben dasselbe schon erlebt. Denken wir nur einmal an Alexander K. oder Jörg Sch. oder, oder, usw.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Vize Dominik Roeseler lädt zur Hooligan-Demo am 02.05.2015 nach Erfurt ein

Screenshot Facebook-Einladung. Zum Vergrößern ins Bild klicken!

Screenshot Facebook-Einladung. Zum Vergrößern ins Bild klicken!

Mobilmachung Zu der am 02.05.2015 um 14:00 Uhr in Erfurt stattfindenden Hooligan-Nachfolgegemeinschaft „Gemeinsam stark Deutschland“ (GSD) – Demo, lädt der auf deren Netzpräsenz als Pressesprecher bezeichnete Dominik Roeseler seine Facebook-Gemeinde ein. Adressiert ist die Einladung wie oben im Bild zu sehen an 3679 Personen. Folgt man dem hinterlegten Link, findet man das „Mobilisierungsvideo für Erfurt“. Für Heimat, Freiheit, Tradition – gegen Islamisierung, Asylmissbrauch und dieses korrupte System gekaufter Politiker sowie deren „Lügenpresse“ und natürlich Roeselers kurzer Video-Verbal-Erguss wird hier postuliert.

Knapp bei Kasse Unter der Überschrift „Ohne Moos nix los!“, schnorren die Veranstalter um eine Geldspende. „Alle Mitglieder der Orga arbeiten ehrenamtlich und investieren ihre Zeit. Aber LKW (Bühne), Soundanlage, Flyer, Gerichtskosten usw. kosten Geld“, ist die Argumentation hierfür.

Pro NRW-Vize Roeseler für GSD aktiv
Nicht nur als Teilnehmer an der geplanten Erfurter Demo, sondern zumindest auch als aktiver Unterstützer ist Dominik Roeseler, stellvertretender Vorsitzender der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, wieder mittenmang dabei. Offensichtlich schert er sich einen feuchten Kehricht um den Vorstandsbeschluss vom 03.11.2014. Dort heißt es:

“Der Gesamtvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen in großer Geschlossenheit mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst. Einhellig verurteilten die Vorstandsmitglieder jegliche Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Explizit lehnt die Bürgerbewegung PRO NRW laut einstimmigen Vorstandsbeschluss auch jede Zusammenarbeit mit den “Hooligans gegen Salafisten”, genannt Hogesa, und möglichen Nachfolgeorganisationen ab.“

“Der Vorstand hat auch einstimmig beschlossen, dass für Abweichler von dieser Linie kein Platz ist in unserer Bürgerbewegung. Diese Beschlüsse werden im Bedarfsfall auch unmittelbar und uneingeschränkt zur Anwendung kommen.“

“Darüber hinaus wertete der Vorstand die eigenmächtige Anmeldung der Kölner Demonstration am 26. Oktober durch den stellvertretenden Vorsitzenden Dominik Roeseler als grob parteischädigend und sprach auf Antrag des stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Palm als Parteiordnungsmaßnahme eine scharfe Rüge aus. In einem vergleichbaren Wiederholungsfall würde laut gestrigem Vorstandsbeschluss ein unmittelbarer Parteiausschluss erfolgen.”

Kommentar Der Anführer von Pro NRW, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, will offensichtlich den auch mit seiner Stimme gefassten Beschluss nicht durchsetzen. Die Sachlage ist glasklar, doch Beisicht sperrt sich weiter und verschleppt den Ausschluss von Roeseler, so ein Insider. Zeit schinden scheint das Motto. Mit Roeseler könnte er eventuell einen weiteren Adlatus verlieren, wodurch sich die Stimmenmehrheit im Vorstand weiter zu seinen Ungunsten verschieben würde.

Bedauerlich ist nur, dass die Befürworter eines Parteiausschlusses von Roeseler, sich vom Imperator Beisicht so gängeln lassen. Leider gibt es augenscheinlich keine Parteikameraden die genügend Rückgrat haben, um sich dem mehr und mehr machtverlustigen Befehlshaber der Splitterpartei energisch in den Weg zu stellen.

Wer soll diesem unfähigen Haufen von Funktionären bei den kommenden Wahlen noch die Stimme geben. Da gibt es sicher andere „rechts der Mitte operierende Parteien“, die nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden und eine dem kritischen Wähler passende Politik betreiben, deren politische Inhalte mehr als nur ständige Hetze gegen Asylanten und Muslime sind.

Ihr Ronald Micklich

Duisburg: Pro NRW vs. REP vs. Einzelmandatsträger – Stationen einer schiefgelaufenen Kommunalwahl

REP_Pro_Geld_BlitzDem Wähler verpflichtet
Korruption und Vetternwirtschaft sind negativ Merkmale, die gerne von Pro NRW gegen die von ihnen als etablierten Parteien bezeichneten politischen Mitbewerber aufgeführt werden. Dies wolle man ändern, ist eines der Wahlversprechen der Rechtsextremisten, was neben der hauptsächlichen Aversion gegen Asylbewerber und der angeblichen Islamisierung Deutschlands eines der Hauptthemen im Wahlkampf ist und war. Mit diesen Wahlversprechen gelang es Pro NRW in Duisburg, zur Kommunalwahl 2014, 4,25% (6.192 Stimmen) auf sich zu vereinigen und 4 Sitze im Rat der Stadt zu belegen. Damit dominierten sie als „Rechtsaußen sogar die AfD, die mit 3,54% aus dem Rennen ging und die NPD klar, die nur 1,73% der Stimmen erhielt.

Nun hätte ein gemeinsames Vorgehen der rechten Parteien, wie es sich anfangs auch abzeichnete, dem Wählerwillen (13.871 Rechts-Wähler) entsprechende politische Arbeit folgen können.

Die Demontage
Die Selbstzerstörung der Pro-Fraktion Duisburg, begann kurioser Weise mit dem Ansinnen des Anführers der Splitterpartei, des Leverkusener Rechtsanwaltes Markus Beisicht, verdiente Parteimitglieder aus dem Köln-Bonner Raum finanziell gut bedient an Duisburger Fraktionsgeldern partizipieren zu lassen. Doch da spielte der damalige Kreisvorsitzende und neu gewählte Fraktionsvorsitzende Mario Malonn nicht mit (wir berichteten). Die Freundschaft hört bei Geldfragen auf, sagt der Volksmund und genau so kam es. Drei der vier Ratsmandatsträger verließen Pro NRW und waren vorerst parteilos.

Der Duisburger Pro NRW-Ratsherr Egon Rohmann verärgert seine Wähler. In einer Abstimmung stimmte Rohmann entgegen seiner Fraktion und Pro NRW Doktrin für das Landesasyl im Stadtteil Neumuehl. Mittlerweile wurde Rohmann, offenbar bedingt durch die Abspaltung der drei Duisburger Pro NRW-Mandataren, in den Pro NRW Vorstand als Beisitzer gewählt. Bei seinem Ausscheiden aus der Partei müssten die Bürgerbewegten zur nächsten Kommunalwahl die Unterstützungsunterschriften neu beibringen. So wird anscheinend lieber etwas Honig geschmiert und „gebaggert“. Als Ratsmitglied ist von Rohmann nicht viel zu hören, wo bleiben die Wahlversprechen?

Neuanfang mit Hindernissen
Zunächst versuchten sich die drei verbliebenen bei Pro NRW ausgetretenen Ratsleute in einer neuen Fraktion, die den Namen Bürgerbewegung pro Duisburg e. V. tragen sollte. Dies ging in die Hose, da sich ein Verein mit Namen Pro Duisburg e.V. gegen diese Namensgebung wehrte und sich gegen Mario Malonn durchsetzen konnte. Zurzeit muss die Stadt Duisburg darüber entscheiden, ob die Republikaner Gruppe im Rat der Stadt das Stadtwappen für Briefpapier, Visitenkarten, Homepage, Facebook-Seite, Beschriftung von Infoständen, Printmedien und andere Medien wie Werbespots etc. verwenden darf.

Im Frühjahr fand ein politischer Wechsel zu den Republikanern statt. Die Vorstellung, dass alle drei Mandatsträger gemeinsam die politischen Interessen der Wählerschaft vertreten würden, machte das parteilose Ratsmitglied Wolfgang Bißling zunichte.

Nachdem Bißling einer Mitarbeit als parteiloses Mitglied in einer neugegründeten Fraktion „Die Republikaner“ zugestimmt hatte, revidierte er seine Entscheidung vom 25.03.2015 und teilte Mario Malonn mit, dass er in der Fraktion „Die Republikaner“ nun doch nicht mitarbeiten werde und sein Mandat als fraktionsloses Mitglied des Rates wahrnehmen wolle. „Es ist für Euch bitter, jedoch nach Abwägung aller Punkte und Prioritäten setze ich meine Person an erster Stelle, da ich meinem Gewissen verantwortlich bin und in diesem Fall keinerlei Parteiinteressen zu dienen habe und auch nicht dienen werde„, verkündet Bißling seinen ehemaligen Fraktionskollegen. Eine Niederlegung meiner Mandate wäre der letzte Schritt, dann würde die erste Partei (Anm. d. Redak. Pro NRW) jubeln und sie hätten ihr Ziel erreicht. So wie diese Parteimitglieder sich verhalten haben, kann man nur dagegen angehen, um so ein Verhalten zu unterbinden“ merkt Bißling noch an.

Wolfgang Bißling hat mit seiner Entscheidung den Wählerwillen entscheidend zunichte gemacht. Die umbenannte Fraktion „Die Republikaner“ verfügt nun nicht mehr über die Privilegien einer Fraktion sondern hat mit einer erheblichen Einbuße an Geldern auch ihr Recht auf Antragsstellung usw. verloren. Die Gegner der Rechtsaußen wird dies freuen, haben sich die Rechtspopulisten doch selbst zerlegt.

Einzig Wolfgang Bißling profitiert von seiner Entscheidung. Mit wenig Aufwand ist er einer der Besserbedienten aus den städtischen Töpfen. Zur Zeit bekommt Bißling Aufwandsentschädigung als Ratsmitglied (Pauschale) 433,40 €/Monat, als Mitglied der Bezirksvertretung  Homberg/Ruhrort/Baerl 183,20 €/ Monat, Sitzungsgeld Ratsmitglied (je Sitzung) 17,80 €, Bezüge aus dem Aufsichtsrat Frischekontor Duisburg GmbH sowie Bezüge aus der Verbandsversammlung Sparkassenzweckverband der Städte Duisburg und Kamp-Lintfort. Nach seiner Ablehnung in der Fraktion der „Republikaner“ mitzuarbeiten, stehen dem nun fraktionslos bleibendem Einzelmandatsträger Wolfgang Bißling nach §56 Abs. 3 GO zusätzliche Mittel zu. Die Stadt Duisburg stellt monatlich etwas mehr als 400€ zur Verfügung. Dies könnte ein starkes Argument bei Bißlings Entscheidungsfindung gewesen sein.

Kommentar
Wie meistens geht es um das liebe Geld, um die Sicherung der eigenen sozialen Situation, wie so oft von der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei benutzten Redewendung. Was können Wolfgang Bißling und Egon Rohman noch im Sinne ihrer Wählerschaft ausrichten? Zurückgelassen haben sie einen politischen Scherbenhaufen und einen zahnlosen Papiertiger. Des Einen Freud ist des Anderen Leid. Die verschaukelten Pro NRW Wähler sollten einmal in sich gehen und überlegen, wem sie bei den kommenden Wahlen ihre Stimme geben. Die oben Genannten wird das wenig interessieren, sie kassieren noch bis 2020.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Markus Beisicht im Sturzflug zum Nirvana – Bastian Pufal erklärt seinen und Dittmers Austritt

NirvanaAustritte bei Pro NRW
Melanie Dittmer und Bastian Pufal sind bei Pro NRW ausgetreten. Das „Warum“ erklärt Pufal für sich und Melanie Dittmer, da diese Sprechverbot bei der Dügida hat, in seiner Ansprache. Da er offensichtlich nicht alle Big-Points geistig abgespeichert hatte, wurde er von Dittmer ausgiebig souffliert. Hier das Video.

Druck aus dem Vorstand
Wie zu erwarten war, wollten einige Vorstandsmitglieder den durch Dittmer, Pufal und Roeseler erzeugten Rechtsruck, der vom Anführer der Bürgerbewegten nicht unterbunden wurde, nicht so einfach hinnehmen. Die von Wolfgang Palm (stellvertretender Vorsitzender) beantragten und durchgeführten Vorstandssitzungen zum Thema Dittmer und Roeseler führten letztendlich zum Rücktritt von Dittmer als Vorstandsmitglied. Dominik Roeseler darf sich augenscheinlich trotz eindeutiger Verstöße gegen ein auferlegtes Verbot mit den Hooligans zu kooperieren, weiterhin als stellvertretender Vorsitzender artikulieren und an Abstimmungen teilnehmen.

Jagdszenen aus Opladen
Erstaunliches spielte sich am Sonntag gegen 19:00 Uhr auf der Opladener Humboldstraße nach einer Sondervorstandssitzung ab. Ein stiller Beobachter berichtet aus einer an der Straße gelegenen Lokation, wie der neugewählte Beisitzer im Bezirksvorstand Mittelrhein, Bastian Pufal, höchst erregt auf einige Vorstandsmitglieder mitten auf der Humboldtstraße losging. Zum Glück konnten keine ernsthaften körperlichen Handgreiflichkeiten, außer dem üblichen Gerangel und Drohgebärden, registriert werden. Bedrohlich soll die Situation aber dennoch gewesen sein. Aus der Lokation beobachtet wirkte der Zusammenstoß eher lustig (wann kann man schon einmal sehen, wie Rechtsradikale aus einer Partei gegenseitig aufeinander losgehen).

Gerade erst gewählt
Nachdem Markus Wiener ein Gruppenfoto von der Wahl des Vorstandes veröffentlicht hatte, war in diesem Zuge nur der neue Vorsitzende Christopher von Mengersen bekannt gegeben worden. Die Hauptseite des Propagandaorgans der Bürgerbewegten klärt auf. Markus Wiener ist in kein Vorstandsamt gewählt worden. Susanne Kutzner und Jürgen Hintz sind Stellvertreter. Schriftführer ist Waldemar Staudenherz. Als Beisitzer bleiben dann noch Detlev Schwarz und eben Bastian Pufal übrig. Pufals Verweilzeit als Vorstandsmitglied beträgt also gerade einmal 2 Tage.

Kommentar
Der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht scheint keine Mehrheit mehr im Vorstand zu finden. Seine total verfehlte Personalpolitik, aber auch seine Präsentation von Pro NRW in der Öffentlichkeit wird jetzt zum Bumerang. Der Schulterschluss mit Rechtsradikalen, besonders mit der NPD und der Hooliganszene kann durchaus den Abgang des Anführers der vom Verfassungsschutz als rechtsradikal und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei einläuten. Was Pufal offenbar nach zwei Tagen erkannt hat, dringt augenscheinlich auch so langsam bei den früher kritiklosen „Gläubigen“ durch.

Markus Beisicht braucht Personen wie Dittmer und Pufal nicht erst langwierig auf Antrag aus der Partei, mit Einspruchsrecht vor dem Schiedsgericht, rauszuwerfen. Wer den Administrator durchschaut hat geht von selber, schon seit langem, und es werden immer mehr. Beisichts Absturz scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein.

Ihr Ronald Micklich

Melanie Dittmer schmeißt bei Pro NRW hin

FB-Screenshot: Dittmer präsentiert ihren zerissenen Pro NRW-Mitgliedsausweis

FB-Screenshot: Dittmer präsentiert ihren zerissenen Pro NRW-Mitgliedsausweis

Melanie Dittmer hat hingeschmissen
Gestern ist Melanie Dittmer während der Dügida auf ihre Art und Weise bei PRO NRW ausgetreten. Nach nur 9 Monaten Mitgliedschaft, distanziere sie sich ganz deutlich von einem spießbürgerlichem Parlamentarismus der Mitte, bei dem man sich von allem und jedem distanziert der zu weit rechts oder links ist, bekundet das ehemalige Vorstandsmitglied der Bürgerbewegten. Das wäre in ihren Augen volksentzweiend und nicht zielführend. Sie würde sich weder vor einen Karren spannen lassen, noch die Dügida parteilich okkupieren, erklärt Dittmer auf ihrer Facebook-Seite.

„Wir standen immer für eine freie, patriotische Einheitsfront aus allen Lagern. Von Die Rechte, über NPD, bis zu PRO NRW oder AFD ist bei uns jeder willkommen. Wir machen bei der ganzen Spalterei nicht mit. Und wir distanzieren uns auch nicht. Mit der ganzen Distanzeritis erreicht man nichts. Gemeinsam sind wir stark“, betont der Kopf der Dügida.

Kommentar
Offensichtlich hat sich die neugegründete Opposition im Pro NRW Vorstand durchgesetzt. Beisicht hat den Kürzeren gezogen, Melanie Dittmer ist ausgetreten. Von einer nordrheinwestfälischen Grundgesetzpartei ist Beisicht mit seinen Jüngern aber noch immer meilenweit entfernt. Der Verfassungsschutz bezeichnet Pro NRW als rechtsextrem und verfassungsfeindlich und dies lange bevor Melanie Dittmer ihr kurzes Gastspiel bei Pro NRW begann.

Interessant ist die Aussage von Dittmer über die Mitglieder einer „patriotischen Einheitsfront“, zu denen nach ihrer Einschätzung Die Rechte, NPD, AFD und Pro NRW (zumindest bis gestern) gehört/e. Von den Republikanern ist keine Rede, warum wohl?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Vorstandswahlen Bezirksverband Mittelrhein heute und Vorstandssondersitzung morgen +Erstes Ergebnis+

Bild Wiki: Mittelrhein Burg Katz

Bild Wiki: Mittelrhein Burg Katz

Erstes Ergebnis: Die Vorstandswahlen sind abgeschlossen. Neuer Vorsitzender ist Christopher von Mengersen, zusammen mit dem Rest der neuen Funktionäre hier im Bild, von links nach rechts: Waldemar Staudenherz, Bastian Pufal, Christopher von Mengersen, Detlev Schwarz, Jürgen Hintz und Markus Wiener.

Vorstandswahlen im Bezirksverband Mittelrhein
Heute soll in Bergheim (Quadrath-Ichendorf), in einem Hotel gegenüber dem historischen Bahnhof die Neuwahl des Vorstandes des Bezirksverbandes Mittelrhein stattfinden. Dabei könnte es einige Überraschungen bei der Besetzung der Funktionärsposten geben.

Im Dezember 2010 wurde der Vorstand des Bezirksverbandes Mittelrhein mit folgenden Funktionären gewählt. Bezirksvorsitzender wurde der damalige Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener, zu seinen Stellvertretern wurden der Rhein-Erft-Kreisvorsitzende Jürgen Hintz und der Pro-Köln-Schatzmeister Karel Schiele gewählt. Als Bezirksgeschäftsführer wird der Bonner Kreisvorsitzende Detlev Schwarz fungieren, die damals gewählte Schatzmeisterin Sandra K. hat Pro NRW mittlerweile verlassen, als Schriftführer wurde der ehemalige Bonner Stadtverordnete Nico Ernst gewählt. Als Beisitzer des neuen Bezirksvorstandes wurden Susanne Kutzner (Lev.), Christel Tank(Köln), Markus Hintz (Pulheim), Bernd M. Schöppe (Köln) und Peter Engel gewählt.

Vorstandssondersitzung in Leverkusen
Am Sonntag soll in den Fraktionsräumlichkeiten von Pro NRW in Leverkusen eine Vorstandssondersitzung stattfinden. Wie zu erfahren war, soll der Anführer der Splitterpartei zu einigen heiklen Fragen Rede und Antwort stehen. So berichteten wir über die Aussage der ehemaligen Beisitzerin im Vorstand, Melanie Dittmer, sie wäre bei Pro NRW angestellt und würde sich daraus finanzieren. Unser Bericht scheint einige, der bisher kritiklosen Parteikameraden, zum Nachdenken angeregt zu haben und daraus resultierend eine Anfrage an Beisicht gestellt worden sein.

Ob sich im Vorstand eine Opposition entwickeln und durchsetzen kann, um die ihnen zustehenden demokratisch verbrieften Mitsprache- und Entscheidungsrechte im Präsidium endlich einzuholen, wird sich zeigen. Allein die Tatsache, dass die Sondersitzung morgen stattfinden soll, zeigt auf, dass die offensichtlich lange Jahre vorherrschende Alleinregentschaft von Markus Beisicht Risse bekommt und bald ein Ende haben könnte. Jürgen Klopp, Trainer von Borussia Dortmund, hat vorgemacht wie eine Führungsperson mit seinem Verein umgeht um das Beste für ihn zu erreichen… und ist zurückgetreten.

Von diesem vorbildlichen Verhalten ist der Leverkusener Imperator der Bürgerbewegten meines Erachtens meilenweit entfernt. Hier werden augenscheinlich alle Register gezogen um unliebsame und unbequem werdende Mitglieder auszubooten, wie so oft.

Ich bitte vorsorglich alle Borussia-Fans und Jürgen Klopp um Verzeihung, den Verein und Ihren honorigen Trainer mit dem Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlichen, selbsternannten Bürgerbewegung Pro NRW, Markus Beisicht, in Verbindung gebracht zu haben.

Ihr Ronald Micklich