Pro Deutschland: Manfred Rouhs sucht Seidensticker-Ersatz für Hauptstadtbüro

Archivfoto 2013:  Seidensticker am Microfon, Nico Ernst ganz rechts

Archivfoto 2013: Seidensticker am Mikrofon, Nico Ernst ganz rechts

Job frei „Liebe Freunde, Ende April werde ich Berlin den Rücken kehren. Dadurch wird zum 01.Mai ein interessanter Arbeitsplatz frei. Wer einen abwechslungsreichen und spannenden Job sucht, kann sich ab sofort bewerben“, postete Lars Seidensticker bei Facebook.

Mehr als ein Bürojob soll es sein. Pro Deutschland (PD) sucht einen neuen Mitarbeiter. Das Aufgabengebiet ist weit gefächert. So soll in einer 40 Stunden Woche allgemeine Büroarbeit, aber auch publizistische Arbeit geleistet werden.

Dazu kommt dann noch die Durchführung von Infoständen und Versammlungen. Frische Luft gibt es Gratis beim Einsammeln von Unterschriften und bei Verteil-Aktionen, was ebenso wie die Info-Stände nicht immer ungefährlich ist.

Voraussetzungen Die Identifikation mit dem politischen Programm der Bürgerbewegung pro Deutschland ist unabdingbar, der Wohnsitz des Bewerbers muss in Berlin liegen.

Im Weiteren soll die Fähigkeit, politische Artikel zu schreiben und diese unter WordPress im Internet zu veröffentlichen, gegeben sein. Die Anwendung von Standard-Bürosoftware wie Word, Excel und Outlook sollte vorhanden sein, eine Einarbeitung in Vegas Pro (Videosoftware) wird angeboten, falls keine Kenntnisse vorhanden sind. DTP-Kenntnisse erwünscht, aber keine Voraussetzung. Der Probant sollte den Führerschein Klasse III besitzen.

Durchschnittliches Gehalt Für die ausgeschriebene Stelle mit umfangreichem Arbeitsgebiet und einer 40 Stunden Woche, will Manfred Rouhs 1.900€ brutto locker machen. Damit liegt das Gehalt etwas über dem Durchschnitt für Bürokaufleute in Berlin (1.787€). PD zahlt somit einen Brutto-Stundenlohn von 10,92€.

Inwieweit zusätzlich aufkommende Arbeitszeiten für Demos, Info-Stände, Versammlungen nach Dienstende und an Wochenenden und Feiertagen etc. pp. abgegolten werden, ist nicht bekannt. Das die Frischluftaktivitäten von PD nicht immer ungefährlich sind ist ausreichend bekannt, gibt es hier eventuell eine Gefahrenzulage? Wie dem auch sei, Manfred Rouhs als Bundesvorsitzender freut sich auf die Bewerbungen. Ab dem 01.05.2015 soll das Abenteuer beginnen. Quelle

Kommentar Lars Seidensticker will Mitglied der Bürgerbewegung pro Deutschland und Mitglied des Bundesvorstandes bleiben. Nach dem Bekanntwerden von Seidenstickers Ausfall im sogenannten Hauptstadtbüro der Bürgerbewegung pro Deutschland, steht die Frage was Seidensticker nun angehen will im Focus. Leider gab der exzentrische Generalsekretär hierzu keine Auskunft.

Vorschläge für Seidenstickers Nachfolger gab es auch schon. So postete die Pro NRW- Kreisvorsitzende aus Wuppertal, die Seidensticker schon als Oberbürgermeisterkandidat für die Stadt an der Wupper ins Spiel gebracht hatte, bei Facebook: „Claudia Bötte Nico G. Ernst was für dich?“ Völlig daneben, liegt Bötte mit ihrem Geistesblitz nicht. Der ex. NPD´ler und jetziges Pro NRW Mitglied Nico Gösta Chlodwig Ernst würde passen wie die Faust aufs Auge. So erfüllt er zu 100% die Freiluft-Anforderungen. Ob von ihm allerdings eine ansprechende publizistische Arbeit geleistet werden kann ist fraglich.

Es ist kaum vorstellbar, dass Manfred Rouhs eine große Auswahl an Bewerbern zur Verfügung stehen wird. Wer will sich schon als „rechtsextrem“ outen und in dieser „Partei“ arbeiten?

Ihr Ronald Micklich

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