Nico Ernst – Der Todeskandidat von Pro NRW wegen Beleidigung verurteilt

Nico Ernst am 5.5.2013 bei einer Demo in Bonn

Nico Ernst am 5.5.2013 bei einer Demo in Bonn

Wegen Beleidigung verurteilt
Nico Gösta Chlodwig Ernst, einstiger „Stadtverordneter von Pro NRW, wie er sich gerne nannte und selbsternannter „Todeskandidat“ in der Salafistenaffäre rund um Pro NRW, ist von Amtsrichter Rolf Krebber wegen Beleidigung zu 900€ Geldstrafe verurteilt worden. Diese dürfte sich aus 90 Tagessätzen je 10€ ergeben, wie aus informierten Kreisen berichtet wird.

Mit ausschlaggebend für die relativ drastische Strafe ist sicherlich eine frühere Verurteilung. Erst im August 2013 hatte das Amtsgericht Ludwigsburg gegen ihn eine Geldstrafe von 300 Euro verhängt, ebenfalls wegen Beleidigung.

Nico Ernst bezeichnete Gegendemonstranten am 24. Mai des vergangenen Jahres auf einer Wahlkampfkundgebung als „Linksextremisten“. Schon „eure physische Erscheinung“ sei „erbärmlich“ und „ekelhaft“, und sie hätten so viel Mist im Kopf, „dass es auf keine Kuhhaut geht“, ereiferte sich der jetzt augenscheinlich von der Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Leistungsberechtigte lebende ex. NPD´ler.

Wer hat wieder verdient?
Ernst will, wie von Insidern berichtet wird, mit einem neuen Anwalt Berufung einlegen. War der alte Anwalt so mies? Ob Ernst schon eine Rechnung bekommen hat ist nicht bekannt. Wenn nein, wird diese sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Nach Durchsicht meiner Akten …..

Kurz-Kommentar
Die typische Funktionärshistorie. Studium abgebrochen, soziale Bindung verloren, sehr schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Zukunft weitestgehend versaut, von der Partei ausgesaugt, verbrannt und schlechthin entsorgt. Wer da noch Mitglied bleibt, muss schon ziemlich hartgesotten sein. Viele vor ihm haben dasselbe schon erlebt. Denken wir nur einmal an Alexander K. oder Jörg Sch. oder, oder, usw.

Ihr Ronald Micklich

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