Pro NRW versagt in Mönchengladbach mit Sprücheklopfer Dominik Roeseler im Rat auf ganzer Linie

FB-Screenshot Dominik Roeseler: Der ewig Abwesende im Rat der Stadt

FB-Screenshot Dominik Roeseler: Der ewig Abwesende im Rat der Stadt

Wähler verschaukelt
„Aus dem Auftrag ihrer Wähler haben die Rechtsradikalen seither herzlich wenig gemacht. Dominik Roeseler (Pro NRW) tauchte zwar als ein Hauptredner der Dügida-Bewegung in Düsseldorf und als Vertreter der „Hooligans gegen Salafisten“ öffentlichkeitswirksam und redegewandt auf – im Rat hingegen hat er sich nur bei einer einzigen von acht Sitzungen blicken lassen, der allerersten“, ist heute bei RP-Online zu lesen.

Nichts, aber auch gar nichts, ist von dem Wahlversprechen des Großsprechers, der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW als Mitglied in den Mönchengladbacher Rat gewählten Dominik Horst Roeseler erfolgt.

Nur Sprüche klopfen und schwache Propaganda
Viel schien dem Sprücheklopfer aus Mönchengladbach auf der Leber zu liegen, als er im Wahlkampf 2014 über die Mitbewerber-Parteien herzog:

„… die Inkompetenz der SPD bei “Großprojekten”, der OB-Kandidat aus der – wenn überhaupt – zweiten Reihe der CDU, das Auseinanderbrechen der FWG, die inhaltsleere FDP, die keine “Alternative für irgendwas”, die nicht stattfindenen Grünen und die “sozialistischen Meinungsfaschisten” der Linkspartei“ (sic!) wollte der selbsternannte “Lokalmatador” und Spitzenkandidat von Pro NRW in Mönchengladbach zum Thema machen.

Im Mai 2014 versprach Roeseler noch:
Geben Sie unserer Partei, geben Sie der PRO NRW die Möglichkeit mehr als nur eine Protest-Partei zu sein. Wir wollen und können in Mönchengladbach gestalten.“ Nur gemeinsam haben wir eine Chance, politische Veränderungen durchzusetzen!

Kommentar
Von den bisher stattgefundenen 8 Ratssitzungen hat Roeseler nur an der ersten Sitzung teilgenommen. Seine ehrenamtliche Leistung im Stadtrat beschränkt sich auf das Kassieren der Aufwandspauschale von ca. 336€ monatlich. Seine Wähler lässt er im Regen stehen. Von politischer Arbeit im Rat der Stadt kann keine Rede sein. Anträge, Anfragen oder Redebeiträge während oder zu den Sitzungen gibt es schlicht und ergreifend nicht.

Warum Roeseler als beratendes Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen mitwirken will, weiß nur er selber. Hier verzichtet man sicher gerne auf „Roeselers Beratung“. Zumindest bis heute, ist Dominik Roeseler im Rat der Stadt MG so überflüssig wie ein Kropf. 4.032 augenscheinlich zweckentfremdete Euro jährlich, könnten aus der klammen Kasse der Stadt sicher für sinnvollere Dinge als für Roeselers „Aufwand“ ausgegeben werden. Doch zum Ärger vieler enttäuschter Wähler wird der „Lokalmatador“ weiter aus der Steuerzahlerkasse alimentiert, da ihm dies nach §45 (4) Go zusteht.

Würden Sie diesem „eifrigen Politiker“ und seiner Propaganda-Partei, noch einmal Ihre Stimme geben?

Ihr Ronald Micklich

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